Beim abendlichen Anruf im Krankenhaus hatte ich heute zur Abwechslung mal einen anderen Arzt dran – bisher war es immer derselbe und ich hatte schon den Eindruck, der wohnt auf der Intensivstation. Was ich erfahren habe, war allerdings nicht schön.
Meine Mutti ist bislang nicht aufgewacht, wird auch immer noch künstlich beatmet und man befürchtet nun, dass der Beatmungsschlauch zu Problemen, zum Beispiel einer Lungenentzündung, führen könnte (oder schon geführt hat) – das wäre eine Erklärung für das immer wieder auftretende Fieber. Generell seien Beatmungsschläuche in dieser Hinsicht problematisch, wenn sie länger als 2 Tage drin blieben (wegen entstehender Druckstellen im Hals). Heute war der 7. Tag nach der OP und bis auf eine kurze Unterbrechung (Donnerstag bis Freitag) war sie immer beatmet. Nun rät der Arzt zum Luftröhrenschnitt – damit hätten sie wohl in solchen Fällen gute Erfahrungen gemacht. Er hat mir das erklärt und es klang auch alles logisch, aber toll finde ich das natürlich nicht. Am Ende fragte er mich, ob ich dem zustimme. Was sollte ich dazu sagen? Der Schlauch ist eindeutig quälend und ohne Beatmung geht es offenbar nicht. Der Eingriff ist also für heute Nacht oder morgen geplant.
Außerdem arbeiten leider die Nieren derzeit nicht so, wie sie sollten, deshalb gibt es heute Nacht eine Dialyse.
Tja und dann bleibe natürlich das Problem mit dem Aufwachen, denn allmählich sollte sie wohl mal aufwachen, macht aber bisher wohl keine Anstalten. Also doch irgendwelche neurologischen Probleme?
Ach Mensch, ich dachte am Dienstag wirklich, es geht aufwärts.
Guten Morgen
es muss schlimm seijn, so weit weg zu sein.
Lass Dich umarmen, es tut mir so leid.
Elisabeth
Och, Mensch.
Soviele Sorgen.
Ich denk an euch.
LG
Claudia
Liebe Graugrüngelb,
weiterhin alles Gute für deine Mutter.
Ich denke an euch !
LG Carolin.
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