Am Wochenende, als Oma und Opa die Saskia-Nachtschicht übernahmen, nutzten wir die Gelegenheit, mal wieder ins Kino zu gehen. Der beste Ehemann von allen war zwar zunächst skeptisch und meinte, ich wolle ihn in einen Frauenfilm schleppen, er revidierte seine Meinung allerdings wenig später.
“Ziemlich beste Freunde” ist ein Film für Männer und Frauen, zum leisen und zum lauten Lachen, zum Amüsieren und zum Nachdenken.
Ein vom Hals an abwärts gelähmter Mann sucht einen Pfleger, der ihn unterstützt, ohne ihn zu bemitleiden. Ein junger Mann mit nicht ganz einfacher Vorgeschichte will einfach nur eine Unterschrift, dass er den Job nicht bekommt, um Arbeitslosengeld beantragen zu können – dass sich daraus eine echte Freundschaft entwickeln kann, ist anfangs schwer vorstellbar und man sieht fasziniert zu. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte.
Wir hatten viel Spaß – trotz der nicht ganz optimalen Plätze in der 3. Reihe (ich hätte nicht gedacht, dass man sich für einen Film, der seit 10 Wochen läuft, vorher um Karten kümmern muss).