Fernsehtipp: Das Geheimnis der Heilung

Vor einiger Zeit stolperte ich über den Film “Das Geheimnis der Heilung”, hatte aber erst jetzt die Gelegenheit, ihn mir komplett anzusehen. In den nächsten Tagen läuft er wieder im Fernsehen (wenn auch zu ungünstigen Zeiten – am 18.4. um 9:45 Uhr auf Einsfestival, sowie am 23.4. um 1:20 Uhr im hr) und ich gehe davon aus, dass er dann auch wieder über die Mediatheken zu finden ist. Derzeit ist er (aus rechtlichen Gründen vermutlich nur noch heute bis Mitternacht) noch in der Mediathek des hr zu finden und komplett zu sehen. Ich fand ihn beeindruckend.

Guter Film

Am Wochenende, als Oma und Opa die Saskia-Nachtschicht übernahmen, nutzten wir die Gelegenheit, mal wieder ins Kino zu gehen. Der beste Ehemann von allen war zwar zunächst skeptisch und meinte, ich wolle ihn in einen Frauenfilm schleppen, er revidierte seine Meinung allerdings wenig später.

“Ziemlich beste Freunde” ist ein Film für Männer und Frauen, zum leisen und zum lauten Lachen, zum Amüsieren und zum Nachdenken.

Ein vom Hals an abwärts gelähmter Mann sucht einen Pfleger, der ihn unterstützt, ohne ihn zu bemitleiden. Ein junger Mann mit nicht ganz einfacher Vorgeschichte will einfach nur eine Unterschrift, dass er den Job nicht bekommt, um Arbeitslosengeld beantragen zu können – dass sich daraus eine echte Freundschaft entwickeln kann, ist anfangs schwer vorstellbar und man sieht fasziniert zu. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte.

Wir hatten viel Spaß – trotz der nicht ganz optimalen Plätze in der 3. Reihe (ich hätte nicht gedacht, dass man sich für einen Film, der seit 10 Wochen läuft, vorher um Karten kümmern muss).

“Sagen Sie nichts!”

Deutschlands größter Komiker ist tot. Ich werde seinen Humor vermissen und weiterhin bei jedem schief hängenden Bild den entsprechenden Sketch vor Augen haben.

Dass Männer und Frauen einfach nicht zusammen passen, habe ich ebenso gelernt, wie die Wichtigkeit, sich als Frau selbst zu verwirklichen:

Da hab ich was in der Hand… und ich habe als Frau das Gefühl, dass ich auf eigenen Füßen stehe. Da hab ich was Eigenes. Da hab ich mein Jodeldiplom.

Danke.

Einer meiner Lieblingssketche ist übrigens “Das Frühstücksei”: “Es ist dir also egal, wenn ich viereinhalb Minuten in der Küche schufte …” :)

Update: Danke an Spiegel Online für den wirklich schönen Nachruf “Sein Tod ist daher nur äußerlich: Unsterblich ist er längst.” und an Claus Ast für ein tolles Abschiedsblatt im Skizzenblog.