Mein Rehabuggy-Wunschzettel

Liebe Hersteller,

ich wünsche mir einen Rehabuggy, der mir das Leben mit meinem behinderten Kind erleichtert und nicht erschwert. Nehmt euch ein Beispiel an “normalen” Buggys für gesunde Kinder, da gäbe es einiges zu lernen.

Meine Wünsche:

  • Der Buggy muss stabil sein – das wird meist erfüllt.
  • Der Buggy sollte sich einfach auf ein kofferraumtaugliches Packmaß falten und ebenso leicht wieder aufstellen lassen.
    Da gibt es die ersten Abzüge. Während ich unseren kleinen Herlag Lucca locker mit der Drehung einer Hand und den relativ großen TFK Joggster Twist immer noch locker mit zwei Händen zusammenlegen konnte, fällt mir das bei den mir bekannten Rehabuggys deutlich schwerer. Natürlich sind die größer und schwerer, aber es muss doch möglich sein, außer dem Rehabuggy noch etwas anderes im Kofferraum dabei zu haben. Beim (älteren) Pixi, den das Sanitätshaus zuerst anbrachte, war das gar nicht möglich. Der aktuelle Swifty passt zwar in den Kofferraum, allerdings verklemmen sich die Vorderräder immer beim Aufstellen. Und der Korb bleibt jedes Mal beim Zusammenlegen an der Bremse hängen. Das nervt.
  • Taschen, Körbe, Ablageflächen – bei normalen Kinderbuggys gibt es teilweise eine Menge davon. Es gibt Flaschenhalter, es gibt Körbe, in die auch ein kleiner Einkauf passt, es gibt Taschen an der Seite, an der Rückenlehne, am Verdeck – das ist super, wenn man vom Sabbertuch bis zur Windel tausend Kleinigkeiten zu verstauen hat. (Ich erwähne hier ausdrücklich nochmal den TFK Joggster als positives Beispiel.) Rehabuggys haben standardmäßig zunächst mal nichts davon. Gegen Aufpreis gibt es dann ein “Körbchen” mit dem Fassungsvermögen meiner Handtasche.
  • Verdeck. Bei jedem normalen Buggy Standard, bei Rehabuggys nur gegen Aufpreis. Das gibt entweder Stress mit der Krankenkasse, die den Aufpreis oft nicht zahlen will oder ein Loch in der Haushaltskasse. Gerade behinderte Kinder sind häufig auch lichtempfindlich, da wäre es schon sinnvoll, einen passenden Sonnenschutz zu haben.
  • Design. Ja, ich habe ein behindertes Kind und das Leben ist nicht leicht, aber muss ich diesen Frust unbedingt durch teilweise trostloses oder einfach altbackenes Design zeigen?