„Schaf, Mama, Schaf“ ist nur der Anfang

Nachdem Saskia beim Abendessen ziemlich müde war, wurde sie beim Ins-Bett-bringen nochmal richtig wach. Zunächst wurden die Puppen und Plüschtiere in den Schlaf gesungen, dann Mama mit „Schaf, Mama, Schaf“ und schließlich auch Papa. Nach dem üblichen Lesen (heute: „Conni beim Arzt“ und „Conni auf dem Bauernhof“), versuchte ich dann, Saskia ins Bett zu bringen. Allerdings war sie da etwas anderer Meinung und statt brav liegen zu bleiben, setzte sie sich hin, trommelte mit den Händen aufs Bett und brachte ihre Version von „Lalelu“ zu Gehör. Es war eher ein Rap 😉 und wie es bei einigen Rappern üblich ist, waren die Worte etwas genuschelt und nicht so eindeutig zu verstehen. Anschließend steckte Saskia ihre Füße unters Kopfkissen und rappte „Schaf, Füße, schaf — Papa – Schaf — Mama – Bäumenein — nunna fälle — “

Soweit war es ja lustig. Leider war auch danach nicht an Schlafen zu denken. Sie turnte im Bett rum, krabbelte aus ihrem Bett über unsere Betten, stellte sich schließlich in ihrem Bett hin und taumelte dabei so gegen den Rausfallschutz, das die ganze Konstruktion gefährlich ins Wanken kam und es eher Glück war, dass sie nicht auf den Fußboden knallte. In dem Moment habe ich die Idee mit dem Bettumbau verflucht.

3 Gedanken zu “„Schaf, Mama, Schaf“ ist nur der Anfang

  1. Liebe Graugrüngelb!

    Sag, eine Art Spitalsbett, bei dem man die Längsseiten runterfahren kann, kommt nicht in Frage? Die sind halt recht hoch, und Saskia könnte allein nicht aufstehen…aber bei einem Gitterbett ja auch nicht…

    Kinder ändern ihren Rythmus immer wieder,…die Hoffnung, dass sich ihre „Zeit der Action“ auf den Tag verlegt ist also nicht unbegründet, so hoffe ich.

    Habt einen guten Tag!
    Barbara

    • Liebe Barbara!

      Falls wir das mit dem normalen Bett nicht hinbekommen, bliebe tatsächlich ein Pflegebett. Mir würde dann Olaf oder Hannah von Kayserbetten vorschweben. Das sind halt große Gitterbetten mit verstellbarer Höhe, was auch das Wickeln und Anziehen erleichtern würde.

      Nachteil daran: Fürs gemeinsame Schlafzimmer wären diese Betten zu groß, Saskia müsste also ins Kinderzimmer umziehen und so lange sie jede Nacht x Anfälle hat, ist das eher ungünstig, weil wir dann entweder die Anfälle nicht mitbekämen – unter Umständen sehr ungünstig – oder ständig „auf Tour“ wären.

      Außerdem finde ich persönlich die Betten zwar schön und Saskia ist vor anderthalb Jahren auf einer Rehamesse auch schon begeistert drin rum geklettert, aber es hat natürlich auch ein bisschen was von „Ich sperre mein Kind in einen großen Käfig“ (auch wenn es natürlich zu seinem Besten ist).

      Weiterer Nachteil: Die Betten sind sehr teuer und ich habe gerade gar keine Lust auf Theater mit der Krankenkasse. 😉

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