Gut oder schlecht?

Saskia ist seit 22 23 Tagen tagsüber anfallsfrei (genau genommen: wachanfallsfrei, denn beim Mittagsschlaf gibt es durchaus Anfälle). Das ist super … eigentlich. Uneigentlich sieht es ein bisschen anders aus. Einerseits hat sie durchaus kleinere Absencen und auch leichte Zuckungen (Myoklonien) zwischendurch, die wir einfach nicht zählen, weil sie kaum zählbar sind (schon gar nicht im Kindergarten). Andererseits hat sie viele heftige Anfälle im Schlaf. Und zwar in jeder Nacht (vergangene Nacht waren es acht). Und das ist ziemlich blöd. Die Folge dieser Anfälle ist wiederum, dass Saskias Gesamtform längst nicht so gut ist, wie sie an komplett anfallsfreien Tagen (die es früher ab und zu gab) normalerweise ist. Vormittags ist Saskia teilweise ziemlich matschig und hängt durch, die Motorik, insbesondere das Laufen, ist mies bzw. kaum möglich.

Stellt sich die Frage, was wir damit machen. Weiter wie bisher und den aktuellen Zustand genießen ohne groß darüber nachzudenken, was eben alles nicht geht? Oder doch wieder an den Medikamenten drehen, in der Hoffnung, dass wir die nächtlichen Anfälle damit in den Griff bekommen? Das Risiko bei der zweiten Variante wäre, dass das mühsam errungene Gleichgewicht wieder verloren geht und wir dann auch wieder massenhaft Anfälle tagsüber haben. Ich vermute, Saskias Neurologe würde empfehlen, das Orfiril wieder zu erhöhen. Ich selbst tendiere eher zu Variante 1 und würde sagen, wir warten erstmal ab, wie sich die Situation weiter entwickelt und ändern vorerst gar nichts.

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