Sommercamp-Rückblick (1)

Nachdem der beste Ehemann von allen ja schon ausführlich über das Sommercamp berichtet hat, will ich Barbara mal nicht länger auf die Folter spannen und auch mal was dazu schreiben.

Wie sind wir überhaupt in dieses Camp gekommen? Vor reichlich einem Jahr rief mich meine Mutti an, uns erzählte mir, dass sie in einer Frauenzeitschrift (Lisa 32/2009, S. 60/61) etwas über ein Mädchen mit Epilepsie gelesen hatte. Dieses Mädchen galt als therapieresistent, dann erfuhr die Mutter vom Sommercamp, meldete sich mit der Tochter dort an und ein paar Wochen später war das Kind gesund. Ahhhhh – ja.

Nun sind Frauenzeitschriften zugegebenermaßen nicht gerade meine bevorzugte Quelle in Sachen Epilepsie-Behandlung und Papier ist bekanntlich geduldig. Besonders beeindruckt war ich also nicht davon. Viel beeindruckender fand ich dann schon, dass mir unabhängig voneinander noch zwei weitere Frauen (Forumsbekanntschaften) von diesem Artikel erzählten und jedes Mal hieß es: „Ich habe das gelesen und musste sofort an deine Tochter denken.“ Eine der Frauen konnte mir den Artikel dann als PDF-Datei schicken, so dass ich mir nun eine eigene Meinung bilden konnte.

Es geht dort um ein Mädchen namens Mira, das zunächst gesund und munter war und dann im Alter von reichlich einem Jahr an Epilepsie erkrankt. Es werden diverse Medikamente eingesetzt, die allerdings nicht dauerhaft helfen – Mira geht es immer schlechter. Miras Geschichte gibt es unter anderen hier.

OK, da finden sich durchaus einige Parallelen zu Saskias Geschichte, zu verlieren hatte ich ja nichts, also schrieb ich eine Mail an die Stiftung Auswege und erfuhr, dass das Sommercamp 2009 bereits ausgebucht sei. Ich legte das ganze Thema gedanklich zu den Akten.

Ende 2009 / Anfang 2010 ging es Saskia allerdings immer schlechter, sie hatte mehr Anfälle und sie kam aus diesen Anfällen immer schlechter raus. Den Ärzten gingen erklärtermaßen die Ideen aus, mit den Medikamenten, die erfolgversprechend schienen, waren wir durch. Also wendete ich mich erneut an die Stiftung Auswege und wir bekamen einen Platz im diesjährigen Sommercamp.

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