To Be(thel) or not to Be(thel)?

Bethel oder nicht, das ist die Frage. Seit Anfang des Jahres steht fest, dass wir nach Bethel wollen, denn dort arbeiten schließlich die Spezialisten und wir kommen hier nicht weiter. Nach langer Vorlaufzeit, Urlaub und anderen Kleinigkeiten ergab das nun den 6. September als Termin.

Seit Ende Juli geht es Saskia nun verhältnismäßig gut und somit kommen die Zweifel: Trotzdem wie geplant nach Bethel? Termin verschieben oder ganz absagen (und damit rechnen, dass es Saskia vermutlich genau in dem Moment schlechter gehen wird, wenn wir gerade keine Möglichkeit haben, nach Bethel zu gehen und uns wieder am Ende der Warteschlange einreihen müssen)?

Wir wurden bei der Terminvergabe gebeten, uns eine Woche vor Termin nochmal zu melden. Bevor ich das heute versuchen konnte, wurde ich angerufen – aus Bethel. Das ist doch mal netter Service. 🙂 Ob wir schon etwas eher kommen wollen, wurde ich gefragt – wir könnten am 1. September aufgenommen werden. Ähm … nein, wollen wir nicht. Saskias Geburtstag wollen wir nächste Woche schon noch zu Hause feiern. 😉 OK, das sah sie ein.

Bei der Gelegenheit sprach ich das Thema an, dass wir derzeit keine Medikamente ändern möchten und ob wir trotzdem kommen sollen. Das mit den Medikamenten dürfen wir dann vor Ort mit dem Arzt besprechen, kommen sollen wir trotzdem wie geplant und mit mindestens einer Woche Aufenthalt sollten wir schon rechnen. Gut, damit kann ich leben – klingt immerhin besser als 4 Wochen. Geplant sind verschiedene EEGs und nächtliche Videoüberwachung, aber kein Langzeit-EEG (das ist mir ganz recht) und kein MRT (das hatten wir ja auch gerade erst). Wir fahren also wie geplant am 6. September nach Bethel und dann schaun wir mal, was so auf uns zu kommt. … Und wenn der Aufenthalt nicht 4 Wochen dauert, muss ich mein Weibertreffen Anfang Oktober vielleicht auch gar nicht absagen.

2 Gedanken zu “To Be(thel) or not to Be(thel)?

  1. Sommersprosse schreibt:

    Gut, dass es sich nun so ergeben hat, dass ihr auf alle Fälle nach Bethel fahrt. Wie Du schon schreibst: Wenn es ihr noch schlechter geht und Ihr habt abgesagt, plagen Euch sicher Vorwürfe. So muß es die Zeit und ihr Zustand bringen, wie lange Euer Aufenthalt dort dauert. Ich bin mir sicher,
    dass nichts voreilig entschieden wird.
    Habe länger nicht mehr bei Dir gelesen und vor 4 Tagen das Video von Saskia entdeckt. Sie hatte ja wirklich eine fantastische Zeit. So habe ich sie schon ewig nicht gesehen. Um so mehr tut es weh, wenn es jetzt wieder abwärts geht! Ich denke jeden Tag oft an Euch!

    Ganz liebe Grüße

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