Völlig durch den Wind

Nach dem (späten) Frühstück und ein paar Büchern mit Papa auf dem Sofa wollte Saskia raus. Sie erzählte was von „Sandkasten“ – vermutlich lag es an einer der vorgelesenen Geschichten, in der „Nik und seine Schwester Nina“ auf dem Spielplatz sind – unter anderem im Sandkasten. OK, also zur Haustür gegangen und Saskia gezeigt, wie es da draußen aussieht. Egal, sie will trotzdem raus. Gut, aber da müssen wir sie erst entsprechend anziehen. Sie klettert in den Buggy im Flur und möchte dort angezogen werden. Nein, Mäuschen, das geht so nicht, du brauchst auch eine andere Hose – komm bitte mit rein.  Saskia möchte Gummistiefel anziehen. Ja, darfst du, aber erst die Hose. Sie krabbelt durch die Wohnung mit den Gummistifeln an den Händen, irgendwann schaffen wir es, sie anzuziehen. Plötzlich Gejammer – die Hose mag sie nicht. Aber ohne Hose geht es nicht raus. OK, dann wieder Gejammer, sie möchte etwas trinken. Ja, kannst du doch, das musst du doch nicht jammern. Endlich fertig – nun klettert sie in den Buggy. Saskia, was soll das denn, du wolltest doch in den Garten auf die Rutsche? Schließlich geht sie mit Papa in den Garten. Die Stufen zu Rutsche hoch geht es noch, oben fängt sie wieder an zu jammern, brüllt schließlich wie am Spieß. OK, dann machen wir jetzt eben Mittagsschlaf.

Nun liegt sie also mit Papa im Bett und schläft. Offenbar war sie tatschlich totmüde. Wie geht das? Sie war erst gegen 9 Uhr wach, ist gestern Abend um 8 ins Bett, hat also eigentlich ausreichend geschlafen. Und wie soll das nächste Woche funktionieren?

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