Schwer herzkrank und hochgradig infarktgefährdet

Solange ich denken kann, hat meine Mutti Herzrhythmus-Störungen. Als ich so 5 oder 6 war, war sie deshalb auch mal eine Weile im Krankenhaus. Keine Ahnung, wie lange (vermutlich so 2 oder 3 Wochen) – mir kam es endlos vor, zumal ich sie damals als Kind nicht besuchen durfte. Sie hat diverse (Langzeit-)EKGs hinter sich, sie hat eine Zeit lang Medikamente genommen und dann irgendwann nicht mehr, dann wieder, manchmal war es oft Thema, dann wieder monatelang gar nicht. Sie war zur Myokardszintigraphie und zum Herzkatheter – und immer hieß es, da sei nichts Organisches.

Nun plötzlich ist die Rede von Koronarer Herzkrankheit, sie sei schwer herzkrank und hochgradig infarktgefährdet. Einige Gefäße seien stark verengt (an einer Stelle gab es eine Stenose von 99%) und man müsse Stents setzen und notfalls ginge es nur mit Bypass.

Ja, meine Mutti war kurzatmig in letzter Zeit, aber dass das so dramatisch ist, hätte ich nie im Leben gedacht. Als ich den Arzt gestern fragte, ob es denn „normal“ sei, dass sie nun nach der OP immer noch Rhythmusstörungen habe, kam der Satz, sie sei eben „schwer herzkrank und hochgradig infarktgefährdet“. Das schockiert mich nun doch.

Ein Gedanke zu “Schwer herzkrank und hochgradig infarktgefährdet

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