Reha-Pläne

Bereits nächste Woche Mittwoch soll die Reha beginnen, sagte mir meine Mutti heute am Telefon. Einerseits bin ich überrascht, dass es nun doch recht schnell gehen soll, andererseits ist es natürlich gar nicht so schnell – immerhin ist die OP bis dahin ja schon 4 Wochen her.

Ich freue mich, weil es ein Schritt in Richtung Normalität ist und habe etwas Angst, weil ich nicht weiß, was danach kommt. Durch die Erlebnisse der vergangenen 3 Wochen wurde mir doch sehr bewusst, wie weit die 400 km sein können, die wir von Leipzig entfernt leben. Bisher war das kein großes Problem – wir sahen uns zwar seltener und mussten Besuche eben etwas planen, aber dank Telefon, Bahn und Auto ist das alles doch kein Problem. Schwieriger wird es, wenn man eben nicht planen kann, sondern relativ kurzfristig entscheiden muss. Ganz schwierig wird es, wenn die Ausnahmesituation längere Zeit andauert. Genau das macht mir derzeit Sorgen. Bisher kam meine Mutti gut allein zurecht, aber wie sieht das in Zukunft aus? Schon ihre Wohnung (2. Etage – 45 Stufen – kein Aufzug) ist derzeit unerreichbar. Und auch wenn sie am Ende der Reha (hoffentlich) wieder fitter ist als jetzt, fürchte ich, sie wird umziehen müssen. Das wird noch anstrengend werden.

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