I’m walking, yes indeed …

Ich war schon wieder walken heute. Allerdings diesmal ohne Stöcke und nicht ganz freiwillig – ich fühlte mich eher an die alte Aral-Werbung erinnert. Nein, einen Benzinkanister hatte ich nicht in der Hand, aber ich lief die Straße entlang und hatte diesen Song im Kopf.

Eigentlich war ich mit der Bahn auf dem Weg nach Hause als die Durchsage kam: „Guten Tag, hier ist die Leitstelle der xx-Bahn. Dieser Zug endet außerplanmäßig hier. Wegen eines Polizeieinsatzes an der Haltestelle Dingenskirchen ist die Strecke zwischen Dings und Bums gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxen wird eingerichtet.“ Ach nöö! Da hatte ich ja nun so gar keine Lust drauf! Und wenn ich die Menschenmengen sah, die im nachmittäglichen Berufsverkehr in der Bahn saßen, dann würde es etliche Busse brauchen, um die zu transportieren.

Ich beschloss also, schon mal loszulaufen. Nachdem mein Handy beim x-ten Versuch endlich nicht mehr meckerte „Netz belegt“, erreichte ich den besten Ehemann von allen, der sich mit Saskia gerade von der Logopädiestunde auf den Heimweg machte. Er bot an, mich abzuholen und ich lief ihm entgegen – die Straße entlang. 3,3 Kilometer habe ich in der reichlichen halben Stunde geschafft, bis Mann und Kind bei mir waren. Ein Bus hat mich in dieser Zeit übrigens nicht überholt.

Ein Gedanke zu “I’m walking, yes indeed …

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