Hoffentlich geht alles gut

Morgen gibt es die nächste Etappe im Arztmarathon: Saskias Magenspiegelung. Ich muss gestehen, dass mich dieser Gedanke doch ziemlich nervös macht. Weniger wegen der Untersuchung an sich, mehr wegen des ganzen Drumherums. Wir müssen um 7 Uhr in einer Klinik am anderen Ende der großen Stadt sein – was bedeutet, dass wir spätestens um 6 Uhr das Haus verlassen sollten, was mit Saskia spannend werden dürfte. Die Untersuchung wird unter Vollnarkose gemacht, was mich immer irgendwie hilflos und unruhig macht. Und schließlich habe ich keine Ahnung, was bei der ganzen Geschichte rauskommt. Nachdem im Ultraschall ja ein zu dicker Muskel am Magenausgang zu sehen war und eine Magenentleerungsstörung diagnostiziert wurde, frage ich mich gerade, was man an in der Situation mit einer Magenspiegelung eigentlich erreichen kann und will. Unter anderem wird etwas Gewebe entnommen und auf bösartige Zellen untersucht, aber wie geht es dann eigentlich weiter? Denn schließlich wollen wir ja Saskias ständiges Übergeben (das seit einigen Tagen wieder extrem ist) los werden. Irgendwie habe ich das damals entweder nicht gefragt oder die Antwort wieder vergessen. 😕 Dabei war der Arzt wirklich nett und hat ausführlich erklärt. Derzeit ist mir jedenfalls sehr mulmig.

Hat mal jemand ein paar gedrückte Daumen für uns?

7 Gedanken zu “Hoffentlich geht alles gut

    • oh ja sicher – meine Daumen sind fest gedrückt für euch!
      mir ist auch immer ganz mulmig bei Narkosen. Niklas hat auch eine Magenentleerungsstörung. Nachdem er sehr hypoton ist dürfte auch sein Darm und Magen sehr träge sein. Spucken tut er aber nie.
      Die Narkose für die Gastro wird sicher nicht so lange sein. Und eigentlich eine routineuntersuchung.
      Bei Niklas ist damals nicht viel rausgekommen. Er hat kurz ein Medikament genommen, dass die Magenentleerung beschleunigen sollte – davon war ihm aber nicht gut. Also haben wir es gelassen……
      Alles Liebe – mach dir nicht zu viele Sorgen!
      Tanja

      • Ja, eigentlich ist es Routine. Aber die OP bei meiner Mutti sollte auch Routine sein …
        Und davor, dass gar nichts rauskommt, habe ich auch Angst. Was dann? So wie jetzt kann es nicht weiter gehen. Ich traue mich ja kaum noch, mit Saskia das Haus zu verlassen, weil sich sich ständig übergibt. Das ist inzwischen wirklich extrem.

  1. Sommersprosse schreibt:

    Da ich morgen frei habe, werde ich auch Daumen drücken. Ich denke mal, Saskia steckt das Ganze auch wieder gut weg. Interessant ist dann nur der weitere Werdegang.
    Das Problem besteht ja schon lange und so denke ich nicht, das irgendwas bösartiges in ihr schlummert.
    Da habe ich ein gutes Gefühl!

    Tschüss
    T.

  2. Ich denke schon den ganzen Vormittag an Euch … es müsste schon geschafft sein, hoffe ich.
    Die letzten Tage bin ich im Gedanken so oft bei Euch. Wie schafft Ihr das nur, das alles auszuhalten? Als es ab Donnerstag immer schlechter mit Robert wurde, wollte ich nur noch, dass er ins Krankenhaus kommt. Ich hab dort auch so viel Druck gemacht, weil ich so eine Angst habe, dass es schlimmer wird. Vor einer Stunde meinte nun der Arzt :“Überdosiert“…nun nur noch Orfilir morgens und abends. Und dann denke ich an Euch, wie Ihr das so ganz allein zu Hause durchmacht. Ich fühl mich uralt und ohne Nerven das daheim auszuhalten. Aber….heute möchte ich ihn wieder mitnehmen.
    Und ich wünsc he Euch, dass es Saskia schnell gut geht nach der Narkose. Das ist schon ein grosser Eingriff den sie wieder aushalten muss. Hoffentlich kommt ganz klar ein Ergebnis dabei raus. Ich drück Euch die Daumen
    Viele, viele Grüsse
    Elisabeth

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s