Timing is everything …

Doch, doch, irgendwie habe ich schon gut drauf, arbeitgeberfreundlich am Wochenende oder im Urlaub krank zu werden. Egal ob Bronchitis, Halsschmerzen und Bindehautentzündung zur eigenen Hochzeit – was nicht nur dazu führte, dass ich mich kaum mit den Gästen unterhalten konnte und mir hauptsächlich erzählt wurde, wie toll das Essen und die Torte schmeckten, sondern auch dazu, dass ich von meiner eigenen Hochzeitsfeier kurz nach Mitternacht nach Hause ins Bett gegangen bin – auch diverse Urlaube habe ich schon fiebrig und hustend verbracht.

Das vergangene Wochenende mit (diesmal nur) 75 Frauen im Hotel war definitiv auch etwas anders geplant. Am Freitag Abend kratzte es leicht im Hals, am Samstag hatte ich Halsschmerzen, einen dicken, schmerzenden Kopf, Fieber und eine triefende Nase. Ganz super. Ich kam mir ein bisschen vor wie eine Drogenabhängige, als ich potentielle Dealer um „Stoff“ (in Form von Ibuprofen und ACC und Papiertaschentüchern) anbettelte. 😐

Ein bisschen haben mir die Drogen noch über den Tag geholfen, die interessanteren Sachen wie Zimmerpartys fanden diesmal leider ohne mich statt. Ich war froh, gestern Nachmittag zu Hause ins Bett fallen zu können. Als ich 3 Stunden später aufwachte, waren die Kopfschmerzen unerträglich, so dass ich nach einer Ladung Grippostad direkt wieder ins Bett gekrochen bin.

Heute ist der Kopf einigermaßen klar, es rasselt schon viel weniger beim Atmen, ich halte zwischendurch schon ganze 10 Minuten ohne Taschentuch aus und der Husten klingt, als würde ich vielleicht doch überleben. Der gelbe Schein gilt bis Mittwoch und ich hoffe, dass ich keine Verlängerung benötige.

Während ich beim Arzt saß, rief der beste Ehemann von allen an und teilte mir mit, dass er jetzt Saskia abholen fahre. Der Kindergarten hat angerufen, sie würde sich heftig übergeben. Ach nöö, ich wollte mich daheim doch erholen und ein kotzendes Kind ist da nicht wirklich hilfreich.

2 Gedanken zu “Timing is everything …

    • Im Moment sieht es etwas besser aus: Mein Kopf ist wieder klar, der Husten ist erträglicher (zumindest so lange ich nicht liege) und Saskias angeblicher Magen-Darm-Infekt hat sich bisher nicht bestätigt. Ich hoffe also, dass es aufwärts geht und der Mann im Haus verschont bleibt.

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