Abwarten

Es ginge seinen Gang, versicherte mir der Herr vom Schulamt am Telefon, als ich fragte, was ich denn alles tun müsse, damit Saskia als „Gastschülerin“ im Nachbarbundesland zur Schule gehen kann. Lediglich den Schulleiter der örtlichen Förderschule müsse ich informieren, aber das haben wir ja schon längst getan.

Man käme (wegen der Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs) auf uns zu und da es im Kreis ja keine Schule für körperbehinderte Kinder gäbe, wäre es (wenn man den entsprechenden Förderbedarf feststelle) kein Problem, Saskia auf die von uns favorisierte Schule zu schicken, auch die Beförderung sei kein Problem. Nun gut, dann warte ich wohl jetzt einfach mal ab.

Schockierend

Nachdem Saskia an den vergangenen Abenden ziemlich spät einschlief, aber am Morgen dann doch relativ gut drauf war, erzählte mir die Erzieherin gestern beim Abholen, Saskia sei beim Mittagessen eingeschlafen. 😮 Sie hätte ihr dann das Essen aus dem Mund geholt, damit sie sich nicht daran verschluckt und sie schlafen gelegt.

Als ich Saskia heute abholte und fragte, wie der Tag gewesen sei, bekam ich zur Antwort: „Besser als gestern.“ „Oh, schön“, sage ich, „dann ist sie wohl heute nicht wieder beim Mittagessen eingeschlafen?!“ „Nein … beim Stuhlkreis.“ Tja …

Einige Kinder seien ziemlich schockiert gewesen, weil Saskia dann im Schlaf auch noch prompt einen Anfall hatte. 😦 Die meisten Kinder, die derzeit mit Saskia in der Gruppe sind, kennen von ihr keine Anfälle, da sie die ja derzeit ausschließlich im Schlaf hat. Ich wäre als Kind wohl auch schockiert, wenn ein anderes Kind da plötzlich krampft und die Augen verdreht. Blöde Anfälle! Sie haben dann wohl ausführlich über das Thema gesprochen und es sei OK, meinte die Erzieherin. Ich hoffe es.