Morgen kommt der MDK

Ich bin seeeeeehr gespannt, wie es diesmal läuft und was raus kommt. Erstmals wird der beste Ehemann von allen diesmal nicht dabei sein, sonst hat er bei solchen Terminen meist ’nen Tag von daheim gearbeitet, da das aber derzeit nicht geht, müssen sie (und ich auch) diesmal auf ihn verzichten. Kann ja nicht sein, dass jedes Mal beide Eltern Urlaub nehmen müssen.

Ich hoffe sehr, dass es eine andere Gutachterin sein wird als beim letzten Mal („Papa ist ein Blödmann“ wird trotzdem ewig unvergesslich bleiben) und dass sie möglichst zeitig kommt – „zwischen 11 und 13 Uhr“ ist so ziemlich die ungünstigste Zeit überhaupt. (Arbeitnehmerfeindlich ohnehin, aber auch Saskia ist um diese Zeit erfahrungsgemäß nicht die Fitteste.)

Tja und dann bin ich natürlich sehr gespannt, was letztlich übrig bleibt an Pflegeminuten – mein Pflegetagebuch sagt derzeit 391 Minuten pro Tag 😮

4 Gedanken zu “Morgen kommt der MDK

  1. Ich drücke Euch die Daumen. Wir haben da auch schon alles erlebt. Wenn Saskia in der Zeit nicht fit ist, dann ist es doch nur gut.

    Eine Achillessehnenverlängerungs OP wurde im MDK Gutachten mal so dargestellt, als hätten wir die Achillessehne durchtrennen lassen, um das Weglaufen zu verhindern.

    Naja, der nächste Gutachter hat darüber nur grinsen können, war ansonsten bärbeißig und kurz angebunden und hat das korrekteste Gutachten geschrieben, was ich je gesehen habe. Er hat in den wenigen Minuten, die er hier war, alle Schwierigkeiten erfaßt und auch richtig einfließen lassen. Hut ab vor dem.

    Sympathiepreise würde er nicht gewinnen, die erste Gutachterin war dagegen ein Sonnenschein. Aber letztenendlich kommt es auf die Kompetenz an.

    Also alles Gute!!!!

    • Das letzte Mal war Saskia so schlecht drauf, dass uns vorgeworfen wurde, wir hätten ihr was gegeben, denn sonst könne das ja gar nicht sein. Immerhin habe sie schon Epileptiker begutachtet, die seien ja dann irgendwann gut eingestellt und hätten vielleicht ihre 1 – 2 Absencen pro Tag. Und laut Gutachten des Kollegen ein Jahr zuvor sei das Kind ja normalerweise viel fitter.

      Bei soviel Kompetenz fällt mir nichts weiter ein. Dass sie meinen Mann gegenüber Saskia dann zweimal als Blödmann bezeichnet hat, war das Tüpfelchen auf dem I.

      Das Gutachten war inhaltlich zumindest soweit korrekt, dass es die erwartete Pflegestufe 2 brachte, weshalb wir auf eine Beschwerde verzichtet haben – denn das hätte ja wieder bedeutet: Urlaub nehmen, Kind „vorführen“. Sollte ich den Namen der damaligen Gutachterin allerdings nochmal auf einem Schreiben des MDK lesen, werde ich vorher Einspruch einlegen.

  2. Ohja, diese Verallgemeinerungen, bei anderen mit dieser Behinderung….

    Oh, ich kenne kein Kind, daß mit seiner Spastik laufen kann, aber nicht spricht, das kann doch nicht sein.

    Deswegen sollte mein Sohn als laufendes Kind keinen Talker bekommen, denn die müssen ja am Rolli befestigt werden.

    Als Blödmann bezeichnen geht gar nicht und ich glaube ich, da hätte ich die auch rausgeschmissen – aber Du hast schon Recht, dafür noch Kraft und Zeit aufwenden ist auch doof und kann besser genutzt werden.

    Wie ist es denn heute gelaufen?

    Liebe Grüße

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