Zwischen Hoffen und Bangen

Zwei Anfälle bekam ich heute früh mit, bevor ich dann doch aufraffte, um walken zu gehen. Als ich ’ne gute Stunde später wieder kam, war Saskia wach und gut drauf, aber wackeliger als in den vergangenen Tagen. Mist! War’s das also schon wieder mit der guten Zeit?

In ihren Therapiestuhl wollte sie allerdings zum Frühstück trotzdem nicht und sowohl das Zappeln und Rumalbern als auch das Essen klappten ganz gut. Nach der üblichen Samstag-Mittags-Wochenmarkt-Einkaufsrunde wurde (mit Wasserfarben und einiger Ausdauer) gemalt.

Das Wetter war durchwachsen, aber Saskia wollte in den Garten. Ich wollte lieber zum Familienfest am Teich, obwohl der beste Ehemann von allen über den stürmigen Wind und gelegentlichen Regen schimpfte. Ja, wir hatten schon besseres Wetter hier, aber wenn in der Kleinstadt schon mal was los ist, sollte man das doch ausnutzen, finde ich.

Also erst in den Garten und nach kurzem Aufwärmen dann doch noch zum Fest. Als wir ankamen, begann es gerade mal wieder etwas heftiger zu regnen, aber es war so windig, dass das nicht von Dauer war – und wo wir schon da waren, wollten wir wenigstens ein bisschen Spaß haben, was spielen, ein bisschen Musik hören und was essen. Für die Rollrutsche, auf der Saskia in den vergangenen Jahren viel Spaß hatte, ist sie leider inzwischen etwas zu groß – also nicht für die Rutsche an sich, aber für den Behälter zum Reinsetzen. Beim ersten Mal klappte es, Saskia wollte nochmal und tat sich beim zweiten Mal dann leider weh beim Beine zusammenfalten. 😦 Andere Kinder ihrer Größe benutzen ein Brett, um nach unten zu rutschen, aber so stabil sitzt sie dann leider doch nicht.

Immerhin war sie nach einiger Zeit wieder gut gelaunt, krabbelte kreuz und quer über die Wiese und guckte sich nur gelegentlich nach Papa um. Der hatte jedoch inzwischen Leute getroffen, die sich als unsere Nachbarn vorstellten und war mit ihnen ins Gespräch gekommen. Nett, dass wir uns nach 6 Jahren mal kennen lernen 😉

Unsere neu zugezogenen Freunde trafen wir auch noch und da das Wetter sich entschied, doch wieder etwas freundlicher zu werden, hatte Saskia noch Gelegenheit, ein Würstchen und eine Waffel am Stiel zu verputzen, noch ein paar Mal wegzukrabbeln und sich fangen zu lassen, mit Papa rumzualbern und mit Mama zu tanzen.

Letztlich dann also doch ein guter Tag.

3 Gedanken zu “Zwischen Hoffen und Bangen

  1. Klingt nach einem schönen Tag – hier hätte es auch gerne 10 Windstärken weniger, dafür aber 10 Grad mehr haben können – zumal eines unserer Kinder mit den Pfadfindern in der NAtur unterwegs ist.

    Möge die gute Zeit weitergehen und es nur ein kleines Intermezzo gewesen sein.

    Liebe Grüße

  2. ja, das hört sich nach einem guten Tag an – schön, dass ihr drei Spaß hattet. Ich wünsch euch, dass die gute Phase anhält. Und so ein kleiner Hänger während der guten Phase, der darf doch drinnen sein 😉
    Bei uns ist das mit dem Essen so. Wenn Niklas mal gut selber ißt, dann gewöhne ich mich unglaublich schnell daran…..sobald er wieder nicht mag/kann, werde ich ganz unrund. Und dann kommt´s mir so vor, als ob er nie gute Phasen hätte……
    ich wünsch dir einen schönen Muttertag heute!
    ganz liebe Grüsse aus dem Krankenhaus
    Tanja

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