Überraschender Arzttermin

Ende September beschlossen wir, an den VNS-Einstellungen erstmal nichts zu ändern und noch ein bisschen abzuwarten. Der Neurologe bat uns daraufhin, einen neuen Termin in 2-3 Wochen zu machen, was sich deutlich schwieriger gestaltete als zunächst angenommen. Wegen der Schulferien war das Sekretariat selten (oder nie?) besetzt – der Anrufbeantworter verwies auf die Zeit zwischen 14 und 15 Uhr, in der man Termine vereinbaren könne – auch um 14:30 Uhr erreichte man jedoch nur den Anrufbeantworter. Nach 2 Wochen mit etlichen vergeblichen Versuchen, erreichte ich diese Woche dann doch jemanden. „Ein bisschen Vorlauf brauchen wir schon.“, meinte die Dame, als ich meinen Termin-Wunsch äußerte. Am 16. November könnten wir kommen und uns aussuchen, ob 11 Uhr oder 11:30 Uhr. … Ähmmm … Sorry, das ist beides Mist, weil mitten am Tag. Ich erklärte dann, dass ich nicht bereit bin, Saskia aller Nasen lang für ’nen Tag aus der Schule zu nehmen und obendrein mir selbst noch jedes Mal einen Tag Urlaub ans Bein zu binden. Das mache ich mal, aber ganz gewiss nicht alle paar Wochen, um den VNS hochzustellen. Das ist eine Sache von einer Minute, da muss es doch möglich sein, mal irgendeinen Randtermin morgens oder abends zu bekommen, der nicht den ganzen Tag ruiniert. Nach etwas Diskussion bekamen wir einen Termin für heute 8:30 Uhr, allerdings nur zum EEG, ohne Arztgespräch, da der Arzt nicht im Haus ist. Ist OK, dann kann Saskia anschließend in die Schule und mit dem Arzt reden wir ein anderes Mal.

Der Erste, den wir heute früh sahen, war Saskias Neurologe. Er war ausnahmsweise doch im Haus und so haben wir dann ganz spontan noch ein Gespräch geführt und auch den VNS hochgestellt. Damit sind wir nun bei 1mA. Außerdem macht sich der Arzt Sorgen wegen Saskias nächtlichen Anfällen und möchte, falls der VNS in absehbarer Zeit keine Besserung bringt, Brom oder Phenobarbital einsetzen. Ehrlich gesagt, begeistert mich beides nicht so recht, auch wenn ich selbst mit Phenobarbital (vor 40 Jahren) gute Erfahrungen gemacht habe.

Den nächsten Termin zur VNS-Kontrolle (dann wieder ohne EEG und nur mit kurzem Arztgespräch) haben wir am 21. November – um 8 Uhr (geht doch! 😉 )

Rehacare-Erkenntnisse

Nach der Wurzelbehandlung meines Zahns sind wir dann doch nach Düsseldorf gestartet, um uns auf der Rehacare umzusehen. Interessant war es auf jeden Fall, zu wenig Zeit war trotz Übernachtung und wenn wir das nächste Mal zur Rehacare fahren, werden wir es wohl mit ein paar Tagen Urlaub in der Umgebung kombinieren. 5 Stunden Anfahrt (inkl. Pause), anschließend 1,5 Stunden Messe und am nächsten Tag 4 Stunden Messe und anschließend 7 Stunden Heimfahrt (inkl. Tanken, Pause und großzügiger Umleitung wegen eines LKW-Unfalls an einem Autobahnkreuz und damit verbundenem Stau) – das ist kein richtig gutes Verhältnis, finde ich.

Immerhin haben wir uns Therapiestühle angesehen, mit Herrn Schuchmann von Schuchmann-Reha über die Unterschiede von Madita und Madita-Fun diskutiert, Olaf, Knut und Lisa näher kennen gelernt … und wieder mal festggestellt, dass man sich unbedingt vorher einen Plan machen sollte, wo man hin will, denn Info-Stände sind rar und umlagert und so habe ich die Firmen mit den Talkern leider nicht gefunden.

Die neuen Therapiestühle haben wir heute in Autrag gegeben – mal sehen, was die Krankenkasse dazu sagt. Nachdem die beiden „Madita-Fun“-Stühle in den vergangenen vier Jahren gute Dienste geleistet haben, haben wir beschlossen, der Marke treu zu bleiben und nur auf die nächste Größe umzusteigen. Das Thema Pflegebett liegt weiterhin auf Eis, denn bei der aktuellen Raumaufteilung ist dafür kein Platz – also erst Umzug, dann (vielleicht) ein Pflegebett.