Feuchteschäden

Anderthalb Stunden bin ich heute (anfangs gemeinsam mit dem besten Ehemann von allen und Saskia) mit dem Makler, den Eigentümern und dem Gutachter durchs Haus gelaufen und habe dem Gutachter dabei zugesehen, wie er unseren Traum zerstört hat. Zumindest ist ein Kauf des Hauses inzwischen sehr unwahrscheinlich geworden – denn: Die Kellerwände sind feucht (obwohl man ihnen oberflächlich kaum etwas ansieht). Zu feucht, um sie einfach so zu lassen und zu lang, um das mit vertretbarem finanziellen Aufwand zu schaffen. Nun können wir natürlich darauf hoffen, dass die Eigentümer den Kaufpreis um 50.000 € reduzieren, aber für besonders wahrscheinlich halte ich das nicht.

Schade, denn das Haus gefällt uns nach wie vor sehr gut, aber feuchte Keller müssen wir wirklich nicht haben.

7 Gedanken zu “Feuchteschäden

  1. Sommersprosse schreibt:

    Na so ein Mist!
    Auch mit Preisnachlaß muß doch auf alle Fälle was etwas gemacht werden, sonst zieht die Feuchtigkeit ja weiter. Könnt und wollt Ihr DAS auf Euch nehmen, da auch noch von einem anderen Umbau die Rede war?
    Ihr werdet schon die richtige Entscheidung treffen.

    Liebe Grüße
    Trautel

    • Das ließe sich mit dem anderen Umbau kombinieren, insofern wäre es tatsächlich „nur“ eine Frage des Geldes. Aber das Haus ist ca. 11x10m groß – das macht 42m Umfang, die 2,5 Meter tief aufgegraben und abgedichtet werden müssen – macht ca. 50 bis 60.000 €

  2. Feuchte Keller sind die Pest. Wir hatten mal einen und das hat Nerven, Geld und Arbeit gekostet und bis heute ist unklar, woran es wirklich lag… Der Gutachter hat den Keller in alle Himmelsrichtungen vermessen und bekräftigt, daß er feucht ist. Kostete alleine schon 3000 DM. Unterm Strich half aufbuddeln, der Auftrag einer fetten Schutzschicht und davor geklemmte Styroporplatten und natürlich eine ordnungsgemäß verlegte Drainage. Nun ist der Keller seit Jahren trocken. Tot toi toi.
    Der Verkäufer wird ziemliche Probleme mit dem Hausverkauf bekommen. Einen feuchten Keller kauft man nicht. Oder der Preis muß stimmen. Und wenn er wissentlich verkauft (das kann er ja nun nicht mehr), dann begeht er eine arglistige Täuschung.
    Bin gespannt, wie es ausgeht !

    • Genau das: Aufbuddeln, Schutzschicht und mechanische Sperre stünde uns hier eben auch bevor und das wird teuer. Zu teuer, um es einfach als „Beim Hauskauf ohnehin anfallende Neben-, Sanierungs- und Sonstwas-Kosten“ zu verbuchen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s