Kontoeröffnung

Ich habe diese Woche ein neues Konto eröffnet. Das Besondere daran ist: Es ist ein Zeitkonto. Genauer gesagt: Ein Langzeitkonto. Ich verzichte in den nächsten Monaten auf 20% meines Gehaltes und spare damit Zeit an. Genau 32 Arbeitstage zusätzliche Freizeit, die ich dann in den Sommerferien nutzen kann.

Es ist schon ein etwas seltsames Gefühl, einen Vertrag zu unterschreiben, in dem steht, dass man bei gleicher Arbeitszeit künftig deutlich weniger verdient 😉 Mal sehen, wie alles klappt und ob sich dieser Zusatzurlaub bewährt.

9 Gedanken zu “Kontoeröffnung

  1. Naja, das ist ja eine Milchmädchenrechnung, wenn Du sagst bei gleicher Arbeitszeit weniger verdienen. Du verdienst doch bei weniger Arbeitszeit weniger Geld, oder arbeitest Du die 32 Tage mehr Urlaub vor oder nach? 😉

    Ich denke, das ist eine tolle Sache, daß es so möglich ist.

    Liebe Grüße

    • Ja, das ist eine mögliche Variante, die auch einige Kollegen nutzen. Oder man spart ein paar Jahre Zeit an und macht dann ’ne längere Reise oder etwas in der Art. Ich habe (entfernte) Kollegen, die immer mal ein halbes Jahre in der Weltgeschichte rumgondeln.

  2. Zeit ist fast immer wichtiger als Geld, finde ich. 🙂

    Hier kann man Urlaubsgeld gegen Urlaubstage tauschen. Da fällt der Geldverlust nicht so auf, weil das Urlaubsgeld ja sowieso zusätzlich gezahlt wird.

    • Urlaubsgeld gegen Urlaubstage klingt auch gut. Ansonsten „jammere“ ich hier schon auf hohem Niveau, das weiß ich auch. Immerhin ist es ja toll, dass ich die Möglichkeit mit dem Langzeitkonto überhaupt habe und auch wenn mein Gehalt für die nächsten Monate niedriger ist als bisher, sollten wir damit (und mit dem des besten Ehemanns von allen) gut auskommen.

      • Also wegen „Jammerei“ entschuldigen musst du dich nun nicht gerade. Erstens hast du das ja nicht getan, und 20% weniger Gehalt sind nun mal 20% weniger Gehalt. Wir könnten da jedenfalls im Moment nicht drauf verzichten. Auf das extra Urlaubsgeld aber schon. 😉

        (Leider gibt’s die finnische Regelung nicht mehr, dass man im Winter doppelt so viele Urlaubstage nehmen kann wie im Sommer – sprich, wenn man im Winter 10 Tage Urlaub nimmt, werden einem nur 5 Tage Urlaub angerechnet. Sollte wohl das Land davor bewahren, im Juli komplett geschlossen zu sein. Hat aber nicht geholfen. Dabei war das für unseren Lapplandurlaub immer so praktisch…)

        • Hihi, das mit dem Winterurlaub klingt ja auch Klasse. Wieviel Urlaub haben die Finnen denn eigentlich so im Durchschnitt? Denn wenn du so von den ewigen Sommerferien schreibst, scheinen da ja auch einige Tage zusammen zu kommen.

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