Preiserhöhung

Die Lebenshilfe erhöht die Preise für die Einzelbetreuung – von 18,x € auf 24,x € pro Stunde. Da wir momentan jede Woche 3,5 Stunden Abendbetreuung (unser freier Abend bzw. Tanzabend) und 2,5 Stunden Nachmittagsbetreuung (wegen zeitigem Schulschluss am Freitag) nutzen, werden wir im nächsten Jahr wohl eine ganze Menge selbst zahlen dürfen, weil die Verhinderungspflege dafür nicht mehr ausreicht. Ich hoffe nur, dass von der Preiserhöhung auch bei den Pflegekräften etwas ankommt und nicht alles in der Verwaltung hängen bleibt.

3 Gedanken zu “Preiserhöhung

  1. Genau deswegen habe ich mich immer geweigert, diese Instutionen zu nutzen, weil im Verwaltungsapparat alles liegen bleibt. Bei uns kostet eine Stunde über die zusätzlichen Betreuungsleistungen über 25 € und weniger als 10 € soll bei den eigentlichen Betreuuern ankommen.

    Wir nutzen das für Reisen und die Verhinderungspflege für Babysitter, aber private.

    Liebe Grüße

    • Wir nutzen auch vorrangig die zusätzlichen Betreuungsleistungen und wenn das Geld alle ist, dann eben die Verhinderungspflege. Verhinderungspflege privat würden wir gern nutzen, es scheitert an zwei Dingen: Erstens haben wir zur Zeit niemanden, der es machen würde und zweitens ist mir immer noch nicht klar, ob und wie derjenige das dann versteuern müsste (die Antworten, die ich dazu auch von der Krankenkasse bekommen habe, waren etwas uneindeutig) und wie es versicherungstechnisch aussieht. Was passiert, wenn irgendwas passiert? Wie macht ihr das?

      • Nach meiner Auskunft sind die Verhinderungspflegepersonen gesetzlich unfallversichert, genau wie wir Pflegenden auch, da sie ja unseren Job ja übernehmen. Meine Verhinderungspflegepersonen liegen unterhalb der Freigrenze der Steuer und versteuern nichts. Generell ist es wohl als Einkommen zu werten, wenn es nicht als nachbarschaftliche Hilfe vom Umfang bleibt. Als Möglichkeit gibt es auch, es als Aufwendungsersatz zu deklarieren, also den Stundensatz geringer, dafür mehr Fahrtkosten. Fahrtkosten dürfen ja auch die Angehörigen ersetzt bekommen, auch über die sonst bei Angehörigen geltenden Höchstgrenzen der Pflegestufte hinaus. Also die Großeltern könnten bei uns jetzt 440 € plus Fahrtkosten abrechnen, da sie über 110 km entfernt wohnen, kommt man da auch auf ein Sümmchen. Wenn man den KM mit 30 Cent annimmt, sind das pro Einsatz 66 €. Gleiche Rechnungen kann man natürlich auch mit anderen Hilfskräften machen. zB 3 € die Stunde zahlen, aber zB 50 Cent für den gefahrenen KM…

        Aufwendungsersatz wird dann wieder nach Auskunft unseres Steuerberaters steuerlich anders gewertet.

        Liebe Grüße

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