Ruhige Nacht

Die Nacht war ruhig. Nachdem Saskia beim Einschlafen (oder schlief sie schon?) noch etliche Male die Augen weit aufriss und ins Leere starrte, blieben die Augen irgendwann geschlossen und sie schlief ruhig. Sehr ruhig. So ruhig, dass sie am Morgen noch genauso da lag, wie am Abend beim Einschlafen – lediglich den Kopf hatte sie zur anderen Seite gedreht. Einerseits ist es natürlich toll, dass sie keine (größeren) Anfälle hatte und ruhig schlafen konnte. Andererseits ist das völlig bewegungslose Schlafen natürlich auch ein Zeichen dafür, dass sie absolut platt ist und das ist sie leider auch tagsüber.

E.T.

Das (viel zu hell leuchtende) Pulsoxy zeigte die ganze Nacht Traumwerte an: Sättigung zwischen 92 und 99%, Puls zwischen 88 und 105. Es gab keinen Alarm und ich habe keinen Anfall bemerkt – allerdings waren die Alarmgrenzen auch großzügig eingestellt.

Traumwerte

Heute früh wurde sie um halb 9 wach, hat wenig gegessen und getrunken, wollte Ball spielen und ist – wie mir der beste Ehemann von allen vorhin am Telefon erzählte – später beim Spielen eingeschlafen. Hmm. 😕 Toll, dass sie keine Anfälle hat, aber das ist ja wohl auch kein Zustand. Es sei geplant, uns heute zu entlassen, erzählte der Liebste noch. Entlassen? Heute? Bei aller Liebe zum heimatlichen Bett, aber das halte ich für eine ziemlich blöde Idee. Es müssen ja nicht gleich 3 Wochen sein, aber an der Keppra-Dosierung müssen wir dringend noch drehen, bevor wir gehen. Mal sehen, ob und wann sich heute einer von den Neurologen blicken lässt – ich sehe da dringenden Diskussionsbedarf.

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