Der Alltag hat uns wieder

Heute ist Saskia wieder in die Schule gefahren, der beste Ehemann von allen und ich arbeiten wieder – der Alltag hat uns also wieder.

Gestern Abend war es dann auch wieder vorbei mit „Saskia schläft ein, sobald sie ruhig im Bett liegt“. Sie hat noch eine ganze Weile Party gemacht, einige Male gerufen und ziemlich lange gebraucht, bis sie schlief. Immerhin war sie heute früh recht leicht zu wecken, das ist ja auch nicht immer so.

3 Gedanken zu “Der Alltag hat uns wieder

  1. Morgen wird mein Großer wohl auch wieder in die Schule gehen – allerdings ohne Schuhe und mit Rolli.

    Alltag kann ganz schön sein – nach so einem Zwischenfall hat man es gerne „Normal“.

    Ich bewundere Euch mit den Medikamenten. J. mußte jetzt eine dicke Tablette AB nehmen, die ging einfach nicht rein und löste sich im Mund auf und schmeckte natürlich eklig.

    Jetzt haben wir den gleichen Wirstoff als Saft – für Kleinkinder – brauchen allerdings 2 Flaschen für 4 Tage 😦 und es müssen Massen an Saft in das Kind rein, aber besser als das Tablettengewürge.

    Ich mußte bei unseren Tablettenversuchen an Euch denken, wie das denn alles klappt.

    Liebe Grüße und auf lange Zeit schönen Alltag

    • Ja, Alltag kann schön sein – auch wenn es gestern hieß, Saskia habe am Vormittag in der Schule 7 kleinere Anfälle gehabt. 😦 Seit Mittwoch oder Donnerstag haben wir keine Anfälle mehr bemerkt – wo kommen die nun wieder her? Sieht die Schule mehr als wir? Bewerten sie etwas als Anfall, was keiner ist? Ist es die Umstellung mit dem früheren Aufstehen oder was?

      Was die Medikamente angeht: Zum Glück klappt das meist recht gut bei Saskia. Wir haben nie Theater um die Medikamente gemacht, sie im Essen versteckt oder ähnliches. Es gab den Obstbrei, es kamen die Medikamente rein und die mussten eben geschluckt werden.

      Das Orfiril hat sie seit 6 Jahren, lange Zeit haben wir die Kapseln aufgemacht und ihr die Kügelchen in Apfelbrei gegeben, dann kamen andere Medikamente dazu – kleinere und größere Tabletten, die sie teilweise ungeteilt schlucken musste – und es funktionierte. Irgendwas gab es auch als Saft und das war sooo unpraktisch, dass wir schnell nach Alternativen suchten. Als das Diacomit (die Kapseln in pink) dazu kam, waren wir erst unsicher und bestellten das Granulat zum Auflösen – das funktionierte mehr schlecht als recht, also doch die Kapseln. Die mit 500mg sind ziemlich groß, aber die 250er sahen aus, als könnte es funktionieren und das tat es. Und da die Orfiril-Kapseln auch nicht größer sind, bekommt sie die seitdem auch im Ganzen. Die neuen Levetiracetam-Tabletten sind noch ein Stück größer, deshalb teilen wir sie derzeit (was leider sehr schlecht geht) – mal sehen, ob wir dafür noch eine andere Lösung finden.

  2. Klasse wie Saskia das macht. Wir haben ja orofacial unheimlich viel erreicht – was hat er gesabbert und konnte das meiste nicht essen – aber Tablettenschlucken ist nach wie vor ein Problem – zumindest bei Riesenbomben mit unglaublich schlechtem Geschmack.

    Blöd, wenn es wieder Anfälle wären, vielleicht sehen die auch etwas aus Vorsicht, was nicht da ist.

    Liebe Grüße

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