Goethe zum Frühstück

Heute am Frühstückstisch fühlte ich mich – wie so häufig in den vergangenen Tagen – an Faust, der Tragödie erster Teil erinnert. Saskia saß, nachdem sie mitgeholfen hatte, den Tisch zu decken, sich ein Brötchen mit Pflaumenmus gewünscht hatte und dieses nun vor ihr lag, wieder einmal kopfschüttelnd am Tisch. „Nee. Nee. Neeee. … Nee …“ war alles, was sie sagte und mir kommt in solchen Momenten immer Mephistopheles in den Sinn: „Ich bin der Geist, der stets verneint!“

2 Gedanken zu “Goethe zum Frühstück

  1. maya schreibt:

    hm, ihr habt wahrscheinlich schon daran gedacht: bei uns bisschen anders gelagert doch eben auch Essensverweigerung und da mir dann in Sinn wie ich mal vor langem ein Kind betreute das einfach nix mehr essen wollte und nach ner Weile kam raus, dass es mangels Ausdruck nicht sagen konnte, dass es Weh im Mund hat (Mundfäule). Da das Kind damals so mitten Trotzphase steckte gingen wir alle davon aus, dass es einfach seinen Willen eben auch am Tisch kund tun möchte. Beim jetzigen Essensverweigerchen das neu mit uns lebt ging es deshalb bis zum Gastroentrologen um alles ausschließen zu können…. (Aufstoßen, Angegriffener Magen/Speisröhre wegen Medi..). Wie sich herausstellte ist es bei unserem Mädel nun wirklich nicht wegen physischen Gründen.
    Grüße und viel Geduld

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