Schade

Nun ist es weg – das schöne Haus. Nachdem es zweimal fast verkauft wurde und der Verkauf dann doch in letzter Sekunde scheiterte, hatten wir ja ernsthaft überlegt, ob wir es nicht doch kaufen sollten. Allerdings passte die Raumaufteilung nicht so ganz und vor Weihnachten fanden wir leider keinen Architekten, der uns sagen konnte, ob das, was wir uns als An- und Umbau vorstellten, mach- und bezahlbar wäre. Gerade letzteres war ein großer Unsicherheitsfaktor, da uns bei Baupreisen einfach die Erfahrung fehlt, um das realistisch abschätzen zu können. Und Pi mal Daumen reicht hier eben nicht, wenn man nicht mal die Größenordnung kennt.

Nach Weihnachten waren wir dann mal bei unserem Bankberater, um rauszubekommen, wieviel Geld wir denn maximal zur Verfügung hätten und was dann an monatlicher Belastung auf uns zukäme. Am Dienstag waren bei einer Architektin, die das Ganze mal durchrechnen wollte. Heute allerdings ist das Haus nun doch aus den Internetangeboten verschwunden. Schade eigentlich.

5 Gedanken zu “Schade

    • Nicht ärgern! Das ist zu irgendwas gut. Bestimmt.

      Ich hoffe es. Die Suche nervt allmählich.

      Und den Bankbesuch kann man auch anderweitig verwenden.
      Fürs nächste Objekt.

      Zumindest, wenn das nächste Objekt nicht erst in 5 Jahren zu finden ist.

  1. Ritterspott schreibt:

    Die Architektin nimmt ja vmtl. Geld dafür, aber wenn ihr es trotzdem mal zumindest grob durchrechnen lasst, hättet ihr eine genauere Vorstellung. Je nachdem natürlich, ob sich das aufs nächste Haus übertragen lässt. Wir haben das bei uns eigtl. immer völlig falsch eingeschätzt (meist zu niedrig… 😦 ).
    Ansonsten zeigt unsere Erfahrung, dass ein Haus nicht weg sein muss, nur weil es nicht mehr im Internet ist. Hier gibts einige Häuser, die nicht mehr im Netz stehen, aber bei den Maklern immernoch feilgeboten werden. Viel Glück weiterhin, und ich stimme Ole zu: Zu irgendwas ist das gut! 🙂

    • Wir haben jetzt von der Architektin eine grobe Kostenschätzung bekommen, die deutlich über unserer eigenen Schätzung liegt. Damit hätte sich also ohnehin die Frage gestellt, ob wir uns das leisten können (und wollen!). Das ist doch auch schon eine Erkenntnis – wenn auch nicht die gewünschte.

      Übertragbar ist das sicher ein Stück weit – zumal es hier in der näheren Umgebung ca. 100 Häuser von diesem Typ gibt (die uns nach wie vor gut gefallen). Wenn da aber die errechneten Baukosten dazu kommen, müsste das Haus schon deutlich günstiger sein oder zur Abwechslung mal ohne Makler angeboten werden. Leider beides eher unwahrscheinlich.

      Wo habt ihr denn so schlechte Erfahrungen gemacht – ich dachte, die stehen euch erst noch bevor?!

      Ansonsten zeigt unsere Erfahrung, dass ein Haus nicht weg sein muss, nur weil es nicht mehr im Internet ist. Hier gibts einige Häuser, die nicht mehr im Netz stehen, aber bei den Maklern immernoch feilgeboten werden.

      Hier ist es eher umgekehrt – längst verkaufte Häuser sind auch Monate später noch auf den Webseiten der Makler (und den einschlägigen Portalen zu finden).

      Danke für die Glück-Wünsche 😉

      • Ritterspott schreibt:

        Naja, unser Architekt hat halt inzwischen schonmal gerechnet. Und nachdem ich mit viel Internetrecherche und Zahlen aus Foren ne (nach oben) grobe Schätzung gemacht hatte, staunten wir schon nicht schlecht, als er dann mit seinen Berechnungen basierend auf bisherigen Bauvorhaben und nach irgendeiner DIN-Methode ankam. 😦 Seitdem schrauben wir die möglichen Eigenleistungen hoch und kalkulieren mit spitzer Feder. Aber Abbruchmaßnahmen sind natürlich auch prima gegen Frust im Job. 🙂

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