Fastenzeit

Heute beginnt die Fastenzeit – hier im nicht besonders religiösen Norden spielt die im Alltag eher eine unbedeutende Rolle. Aber was mache ich persönlich draus? Faste ich? Und wenn ja, wie? Auf Fleisch verzichten? Oder eher auf Naschereien? Aufs Fernsehen? Oder auf den Computer? Da ich den Computer auch zum Arbeiten brauche, ist das nicht möglich. Der Fernseher läuft ohnehin recht selten – das wäre kein echter Verzicht. Also werde ich wohl doch ganz klassisch in den nächsten 7 Wochen auf Fleisch verzichten, was mir meine Kantine bereits heute schwer gemacht hat.

Die evangelische Kirche wählt dieses Jahr das Motto: „Selber denken! 7 Wochen ohne falsche Gewissheiten“. Irgendwie kann ich damit nicht so richtig viel anfangen. Und selber denken sollte man ja hoffentlich das ganze Jahr über. Aber 7 Wochen etwas anders zu leben als sonst und vielleicht mal über die eigenen Gewohnheiten nachzudenken, finde ich schon eine gute Sache.

Und was macht ihr? Fastet ihr? Oder ist das eurer Meinung nach eher was für „religiöse Spinner“?

4 Gedanken zu “Fastenzeit

  1. Also, der Robert will auf mind. 1 Lieblingssendung verzichten.
    Ich soll auf Schokolade verzichten hat er gesagt. Hmm, ich ess eh fast keine!
    Wir werden bei der Ernährung bewusst in der Fastenzeit sein. Gut, dass ich hier die Kantine bin! Heute gibt es schon mal Salzkartoffeln mit Quark!
    hat einen schönen Abend, liebe Grüsse
    Elisabeth

  2. Ritterspott schreibt:

    Ich esse derzeit tagsüber sehr wenig, weil ich zuviel Arbeit habe, weil ich über Karneval mal ausnahmsweise nicht gearbeitet habe. Wer wenig isst kann wenig leisten, also dauerts noch länger den Berg abzubauen, der sich über Karneval angehäuft hat. Damit ist auch klar, warum die Fastenzeit…wie lange dauert? 40 Tage?! 😉

  3. Ich bin ja nicht religiös, aber ich nutze die Zeit jetzt auch mal, um fleischlos zu leben. (Einmal pro Woche Fisch oder Meeresgetier werde ich mir wohl erlauben, hab zumindest am Freitag welche gegessen.) Hier stehen auch noch genug unbenutzte vegetarische Kochbücher rum.
    Doch, ich kann, gerade bedingt durch gewisse Ereignisse des letzten Jahres und etwas Ärger auf Facebook, mit dem diesjährigen Motto etwas anfangen. Es ist ein guter Anstoß für Veränderungen. Und die passieren in meinem Leben gerade sowieso.

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