Momo II

Am Donnerstag kam der Kollege unseres Rehatechnikers vorbei und brachte Momo II. Na, wer findet die Unterschiede zum ersten Modell?

Saskia mit Momo II

Es gibt einige: Kein Motor, andere Pedalen (die für Saskia ungeeignet sind, wie wir schon festgestellt haben), anderer (viel zu breiter) Sattel, keine Rückenstütze … Der entscheidende Unterschied ist aber natürlich die Anordnung der Hinterräder. Statt eines großen Rades und zwei Stützrädern gibt es hier nun zwei große Räder und ein Körbchen dazwischen. So hat der Teddy auch noch ausreichend Platz und kann bequem sitzen.

Wir haben eine kleine Mini-„Radtour“ gemacht – der beste Ehemann von allen und ich zu Fuß, Saskia auf dem Rad einmal 2 km durchs Neubaugebiet zu Freunden zum Grillen und wieder zurück. Fahren kann Saskia auch mit diesem Rad und unfreiwillig schneller als geplant „absteigen“ leider auch (bis sie heiratet, ist der Ellenbogen wieder verheilt 😉 ). Das Rad ist in dieser Form hinten ca. 3 cm breiter als das andere – das macht den Kohl dann auch nicht mehr fett. Unhandlich sind letztlich beide Modelle, wenn man sie schieben oder verstauen muss.

Vielleicht haben wir morgen nochmal Gelegenheit zur Testfahrt, bevor es am Dienstag Morgen wieder abgeholt wird. Dann müssen wir uns entscheiden. Der beste Ehemann von allen ist für Momo I, Saskia meinte gestern, das aktuelle Rad gefiele ihr besser – und ich bin noch unentschlossen.

7 Gedanken zu “Momo II

  1. vielesommersprossen schreibt:

    Schwierige Frage . Von den Rädern her, würde ich zu Momo 2 tendieren. Momo 1 finde ich wegen der Rückenlehne besser und wenn da auch die Pedalen besser sind…. Motor ist auch gut, wenn manchmal ein wenig bergauf gehen sollte oder ihr das Treten dann dooch mal zu anstrengend wird.
    LG Trautel

    • Oh, ich merke, das war missverständlich. Bei beiden Rädern ist weitgehend das gleiche Zubehör erhältlich – lediglich der Grundaufbau ist unterschiedlich. Aber sowohl bei Sattel, als auch bei Rückenlehne, Pedalen, Schaltung und Motor gibt es (nahezu) die gleichen Möglichkeiten. Ich bin allerdings der Meinung, dass der Motor nicht sein muss – so bergig ist es hier nicht, das Teil kostet (samt Akku) ca. 2000 € extra und bringt einiges an Gewicht auf die Waage. Mal abgesehen davon bekommt das Rad dann auch etwas zuviel Schwung als dass es von Saskia noch wirklich beherrscht werden würde.

  2. Klaudia schreibt:

    Mh also auf den ersten Blick erscheint mit Momo II sinnvoller – mit der Stützradkonstruktion an Momo I würde ich doch immer Angst haben, das sie an einem Bordstein o.ä. hängen bleibt und kippt?!?!?

    • Na ja, sie kann auch mit dem Dreirad kippen. (Wurde bereits getestet – allerdings mit „Fremdeinfluss“.)

      Der beste Ehemann von allen argumentiert, dass Momo I langfristig besser sei, weil man hier eher die Möglichkeit hat, doch mal zu einem normalen Fahrrad zu kommen. Die Stützräder lassen sich dann anders einstellen, so dass Saskia dann mehr Balance halten müsste (momentan sind sie halt auf ständigen Bodenkontakt eingestellt). Beim Dreirad (also Momo II) ist weniger mit Gleichgewicht, hier geht es eher ums generelle Fahrenlernen. Das erste Rad ist diesbezüglich vermutlich flexibler – gerade wenn man nicht in einem Jahr das nächste kaufen kann und will.

      • anna schreibt:

        Ich kenne mich zwar nicht mit Therapierädern aus, aber die Physik dürfte gleich bleiben, und daher möchte ich Zweifel anmelden, ob der Plan vom Ehemann so gut ist. Ein Fahrrad mit Stützrädern fährt sich ganz anders als eines ohne; „normales“ Kurvenfahren durch Gewichtsverlagerung wird durch die Stützräder verhindert, die stattdessen notwendigen starken Lenkerbewegungen bleiben nach dem Umstieg auf zwei Räder eine schlechte Angewohnheit, die zu Stürzen führt. Ich vermute daher, dass Saskia vor dem „richtigen“ Fahrradfahren das Lenken und Balancehalten auf einem Zweirad eher mit einem Roller als mit hochmontierten Stützrädern trainieren sollte — falls sie ein Roller überhaupt interessieren wird… Von Momo I bei Gelegenheit Stützräder und Pedale abzumontieren, um es als Laufrad zu verwenden, ist wohl eher keine Möglichkeit; an Saskias Stelle würde ich das jedenfalls nicht tolerieren ;-). (Bei kleinen Kindern funktioniert das ja: „Du bekommst ein grosses Fahrrad statt Dreirad, aber erstmal ohne Pedale.“ Bei Saskia würde ein funktionierendes Fahrzeug kaputtgemacht.)
        Ohne die Aussicht auf baldiges „echtes“ Fahrradfahren würde ich für Momo II plädieren. Durch die zwei- statt dreispurige Hinterachse dürfte es stabiler fahren und hübscher finde ich es auch.

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