Spontane Spende

Früher™ (und damit meine ich vor ca. 20 Jahren!) habe ich ein paar Mal versucht, Blut zu spenden, weil ich das wichtig finde und wurde jedes Mal abgewiesen – wegen Epilepsie im Kleinkindalter. Dem Blutspendedienst in Sachsen war das irgendwie zu heikel – sie hatten wohl Angst, mich aufsammeln zu müssen. Beim letzten Versuch sagte man mir, wenn es für mich selbst oder mir nahestehende Personen wegen einer geplanten OP oder eines Notfalls sei, dürfe ich gern spenden, ansonsten müsse ich aber nicht wiederkommen. Hmm.

Heute war der Blutspendebus auf dem Firmenparkplatz zu Gast und ich beschloss spontan, mal nachzufragen, ob sie mich nicht um 500ml erleichtern wollen. Wollten sie überraschenderweise 😉 und nun darf ich heute weder Sport treiben, noch bügeln, noch Fenster putzen … wo ich gerade Letzteres doch unbedingt heute noch machen wollte 😉

9 Gedanken zu “Spontane Spende

  1. anna schreibt:

    Du bist ja hartnäckig! 😉
    Aber: Nicht bügeln oder fensterputzen!? Ich kenne nur den Hinweis, beim Sport keine Höchstleistungen anzustreben und auch sonst auf seinen Körper zu hören. Sind Schweizer härter im Nehmen (respektive Geben)?

    • Das mit dem Bügeln und Fensterputzen kam so von der Schwester, die die Nadel in meinen Arm steckte. Ich hab’s nicht hinterfragt, nur drüber gewitzelt. Beim Fensterputzen geht es vermutlich um die Absturzgefahr, falls dir doch noch flau wird. Das Bügeln? Tja …
      Und natürlich sind die Schweizer härter. Die sind doch wegen der Berge viel besser trainiert als wir Tiefebenen-Bewohner. 😉

      • Hesting schreibt:

        Beim Bügeln könntest Du ja – wie beim Fensterputzen auch – allein sein, und wenn Du dann ohnmächtig werden solltest, bevor Du das heisse Gerät sicher abstellen kannst … 😉

  2. 🙂
    Weisst Du was? Die Sonne scheint … mach die Fenster weit, weit auf, da sieht keiner ob sie geputzt sind oder nicht … 🙂
    Nee … Spass beiseite. Es wird immer weniger mit den Menschen die freiwillig Blut spenden, dabei ist das so wichtig. Super, dass Du Dich bereit erkärt hast.
    schönes Wochenende
    Elisabeth

    • Im Wohnzimmer ist es ’ne Festverglasung, die kann ich nicht aufmachen 😉
      Was die Spendenbereitschaft angeht: Ja, es sind zu wenige und ich finde das bedenklich – und gerade mit Saskia hatten wir ja schon einige Situationen und Unfälle, wo ich mir nicht noch Gedanken machen möchte, ob im Falle einer plötzlich nötigen OP auch wirklich genügend Blut in der richtigen Blutgruppe da ist.

  3. Hesting schreibt:

    Das war dann wohl ein privater Dienst, oder? Das Blutspendegeschäft liegt ja fast komplett in den Händen des DRK – und ich glaube, das sind auch diejenigen, die Homosexuellen das Spenden untersagen. Normalerweise ist bei den Spendeaktionen ein Arzt anwesend, hab ich mal gelernt … der Verweis auf die lang zurückliegende Epi ist also eine billige Ausrede.

    • Gestern wars das DRK und damals (soweit ich mich erinnere) auch. Es war ein Arzt, der das Vorgespräch mit mir führte und letztlich sein OK nicht gab. Der Arzt gestern blätterte auch erst in irgendwelchen Unterlagen und entschied dann, dass es OK ist.

      Die Regeln mit den Homosexuellen finde ich auch mittelalterlich. Das wird wohl gerade hinterfragt, habe ich neulich irgendwo im Fernsehen gesehen. Aber so lange nicht der oberste Hutaufhaber „Ja“ sagt, dürfen sie halt nicht. Totaler Nonsens.

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