Abseits der Therapie – Teil 1

Außer der unmittelbaren Umgebung unseres Hotels (das ja in Wirklichkeit ausdrücklich gar kein Hotel ist) – die im wesentlichen aus anderen Hotels, einem tollen Strand und dem Curaçao Sea Aquarium inklusive Therapiezentrum besteht, gibt es auf Curaçao noch deutlich mehr zu entdecken.

Zunächst mal wären da viele sehr schöne Strände. Strände wie aus dem Bilderbuch – mit hellem Sand, in dem Palmen wachsen, vor türkisblauem Wasser unter blauem Himmel mit weißen Wölkchen. Täglich. OK, am Montag hat es mal geregnet – ansonsten scheint tagsüber die Sonne und während der (derzeit herrschenden) Regenzeit gibt es ab und zu nachts einen heftigen Schauer oder Gewitter. (4 mal in den vergangenen 12 Nächten – das also zum Thema „Regenzeit“) Danach sinken die Temperaturen auch mal unter 30°C, ansonsten ist es nahezu gleichmäßig warm – Tag und Nacht.

Wer – so wie wir – nicht der Pool- oder Strand-Mensch ist, kann sich an den vielen bunten Häusern erfreuen. Mein Favorit ist ein Haus in türkis und hellgrün. Es ist irgendein Firmengebäude und leider sehe ich es immer nur im Vorbeifahren. Bekannter und fotogener sind die bunten Häuser in Willemstad, sowie die Königin-Emma-Brücke, die die beiden Stadtteile Punda (im Osten) und Otrabanda (im Westen) verbindet. Das Besondere an dieser Brücke ist, dass sie auf vielen kleinen Pontons schwimmt und bei Bedarf (wenn Schiffe passieren wollen) zur Seite geschwenkt wird. Am Abend ist sie bunt beleuchtet – sehr sehenswert.

Willemstad

Königin-Emma-Bridge

Königin-Emma-Bridge

Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art haben wir am Wochenende besucht. Am Samstag den Christoffelpark rund um den gleichnamigen Berg. Man kann dort entweder wandern (aber bei den herrschenden Temperaturen und dem fehlenden Schatten ist das nicht sooo spaßig und ganz sicher nichts für Ungeübte) oder mit dem Auto eine Rundfahrt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten machen und nur kleine Strecken laufen. Wir wählten zunächst die Bergtour (=grüne Route), die sich abgesehen von der Fahrt an sich (=ständiges, steiles Auf und Ab) als eher unspektakulär erwies. Anschließend ging es auf die Küstenroute (=blaue Route) und wir bedauerten, nicht mehr Zeit zu haben. Der Park schließt um 16 Uhr und da wir morgens noch umgezogen waren und ca. 1 Stunde Anfahrt hatten, blieben lediglich 1,5 Stunden für die blaue Tour – das ist zu wenig! Wir sahen wild sprudelndes Wasser, viele kleine und  große Krebse und Krabben, Seeigel und was von ihnen übrig bleibt und etwas später grün-bunte Papageien, die an uns vorbei flogen und hatten keine Zeit mehr, um uns einen Parkplatz zum Beobachten und Fotografieren zu suchen. Wir hatten nur wenig Zeit für die Höhlen und fuhren mit dem Gefühl nach Hause, einiges verpasst zu haben.

Christoffelpak

Nordostküste

Seeigelgehäuse

Cave

Was wir am Sonntag gesehen haben, erfahrt ihr in Teil 2.

2 Gedanken zu “Abseits der Therapie – Teil 1

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