Projekt „Schöner Wohnen“ – Zwischenstand Tag 5 (Freitag)

Heute Nacht habe ich stundenlang wach gelegen und als um 6:20 Uhr mein Wecker klingelte, ging das irgendwie gar nicht. Nachdem ich dreimal auf „Snooze“ gedrückt hatte und er immer wieder anfing zu nerven, schaltete ich ihn aus – und wachte um 6:55 Uhr wieder auf. Oh. Nun aber fix. Man weiß ja nie genau, wann jemand kommt. Die Heizungsbauer hatten angekündigt, heute etwas später („aber spätestens 8 Uhr“) zu kommen, aber Tischler und Gartenarbeiter sollten ja auch auftauchen.

8:05 Uhr stand der erste Tischler vor der Tür, der Kollege holte noch was aus dem Auto und unmittelbar danach erschienen auch die Heizungsbauer.

Die Tischler setzten die Brechstange an und dann flogen auch schon die ersten Leisten aus dem Fenster.

DeckenabrissLeisten vorm HausEine halbe Stunde später sah das Dach noch übersichtlicher aus als vorher.

Ganz leeres DachUm halb 10 tauchten dann auch die Elektriker auf – und mit ihnen die ersten größeren Spannungen. Denn nun wollten alle ins Bad: Elektriker, Tischler, Heizungsbauer. Der Ton (besonders zwischen den Elektrikern = Vater und Sohn) war doch etwas angespannt. Außerdem ist der Vater insgesamt etwas speziell. Ich kannte ihn vorher nicht und war etwas irritiert, als ich mit „Also ich bin der XY (sein Vorname), wir machen das alles ganz unkompliziert.“, begrüßt wurde. Ähhm … also … eigentlich duze ich meine Handwerker nicht und schon gar nicht nach 2 Sekunden.

Die Tischler waren etwas mürrisch, weil sie erstmal nicht weiter arbeiten konnten und die Heizungsbauer nahmen das Ganze zwar locker, wurden aber erstmal komplett eingestaubt. Nicht optimal. Irgendwann hatten die Elektriker ihre Dosen gesetzt und Leitungen gefräst und verließen das Haus, so dass endlich die Tischler weiter machen konnten. Sie packten ganz viel Dämmmaterial ins Dach, tackerten die Dampfsperrfolie fest und dann war auch schon Feierabend. „Freitag um eins, macht jeder seins“, hieß es in meiner Lehrzeit – das hat sich für die Handwerker offenbar nicht geändert. Auch die „Gartenarbeiter“ und Heizungsinstallateure verschwanden und gegen 13:45 Uhr hatten wir das Haus für uns. DämmungLeider bedeuteten die Termin-Überschneidungen, dass weder Elektriker noch Tischler fertig geworden sind und wir haben nun versucht, so um zu organisieren, dass es am Montag möglichst stressfrei weiter gehen kann. Also erstmal Tischler, anschließend Elektriker und die eigentlich geplanten Fliesenleger dann am Dienstag. So richtig absprechen konnten wir jedoch bisher nicht, denn am Wochenende erreicht man natürlich niemanden (außer dem etwas schrägen Elektriker). Also haben wir Nachrichten hinterlassen und Mails geschrieben und hoffen, dass alles irgendwie passt.

Die Heizungsbauer wollen am Montag nicht kommen, weil sie die Spezialmaschine, um ihren Bohrer zu befreien, wohl erst am Dienstag haben. Bis dahin haben wir also ein zusätzliches Design-Objekt im Wohnzimmer.

BohrerNachdem wir mittels Staubsauger zumindest den losen Dreck etwas reduziert hatten, machten wir uns einen schönen Nachmittag und Abend auf dem Rummel. Riesenrad

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