Projekt „Schöner Wohnen“ – Zwischenstand Tag 7 (Dienstag)

Ich war gerade beim Anziehen, als es an der Haustür klingelte. Ein kurzer Blick zum Wecker ergab: 6:53 Uhr! „Nun übertreiben sie aber.“, dachte ich und ging zur Tür. Der Mann davor passte allerdings nicht ins erwartete Farbkonzept (blau = Sanitär, rot = Fliesen und Heizung, schwarz = Garten) – er trug rot/gelb. DHL! Und das um diese Zeit. Er hätte eine Lieferung mit Baustoffen und wollte erstmal wissen, ob jemand da sei, damit er nicht umsonst eine Tonne Material durch die Gegend fahre. Hmmm … bisher hatten alle Firmen ihr Material selbst mitgebracht, aber die Adresse stimmte und die Lieferung stellte sich als der Spezialbeton für die Außenabdichtung heraus. Also nahm ich eine Palette mit vielen Säcken entgegen, gab eine leere Euro-Palette zurück, damit wir nicht umpacken müssen und unterschrieb den Lieferschein.

DHL am (sehr frühen) Morgen

Danach war erstmal wieder Ruhe bis 7:40 Uhr als der Fliesenleger vor der Tür stand. Er brachte auch noch ein paar Säcke mit und verkündete optimisch, nun baue er wieder auf. Das ist doch ermutigend.

Jetzt wird aufgebaut!

Kurze Zeit später kamen auch die Heizungsbauer und verschwanden im Keller. Der beste Ehemann von allen und das Lieblingskind zogen sich gerade im Gästekeller an, dann schafften wir Baufreiheit und machten erstmal Frühstück. Während wir frühstückten, erschien auch der Klempner, um noch etwas zu besprechen und die Arbeiten im Garten gingen inzwischen auch weiter.

Kurz nach 11 kam dann auch schon der für den Nachmittag bestellte Container für den überschüssigen Sand. Ich habe davon nur zufällig erfahren (und hatte ihn zu dieser Zeit auch noch nicht erwartet), aber immerhin ist er jetzt da … und ich hoffe, er reicht aus. Sieht irgendwie so klein aus. Ich frage mich, ob ich ihn heimschicken und ihm sagen soll, er soll mit seiner Mama wiederkommen.

Containerchen

Die Saugarbeiten draußen nähern sich allmählich dem Ende, dann muss der Spezialbeton rein und eben der Sand weg. Der Fliesenleger hat im Bad eine Feuchtsauna errichtet und freut sich, dass die Lufttemperatur immerhin nur bei knapp 20°C liegt und nicht bei 35°C. Im Bad wärmt der Halogenstrahler allerdings gut und der feuchte Putz trägt zum Wohlfühlerlebnis bei. Die „Kellerkinder“ (sprich: Heizungsbauer) werkeln auch vor sich hin und allmählich entsteht wieder ein Rohrlabyrinth.

Rohrlabyrinth

Am Nachmittag erschien für zwei Stunden nochmal der Klempner, um die etwas marode aussehenden Steigrohre zu erneuern, bevor der Schacht wieder geschlossen wird und wir vielleicht in einem halben Jahr einen Rohrbruch haben. Der Fliesenleger hatte aber extra in dieser Ecke angefangen und war dort fertig, so dass sich beide nicht in die Quere kamen. Um 16 Uhr verließen die Heizungsbauer als letzte das Haus, das Bad ist verputzt und wir sind wieder im ursprünglichen Zeitplan! Morgen früh kommt der Klempner und installiert die Wanne und am Nachmittag kommt der Fliesenleger mit dem Estrich. Es geht also richtig gut voran. Oder, um den Fliesenleger zu zitieren: „Heute läuft einfach alles.“

Frisch verputzes Bad

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