Projekt “Schöner Wohnen” – Zwischenstand Tag 8 – 10 (Mittwoch bis Freitag)

Ganz so problemlos wie am Dienstag ging es leider nicht weiter. Die beiden Männer im Garten hatten immer noch keinen Ersatzschlauch für die Saugarbeiten bekommen und allmählich wurden die vorhandenen Schlauchstücke auch dann zu kurz, wenn der Kompressor so weit wie möglich an unser Haus ran gerückt wurde. Das ging nur, wenn wir einen fremden Parkplatz benutzten und das führte auch direkt zu den nächsten Problemen. Einerseits kamen ausgerechnet am Dienstag Abend die Eigentümer dieses Parkplatzes aus dem Urlaub zurück, gaben sich aber übergangsweise mit unserem (etwas schmaleren) Stellplatz zufrieden. Andererseits beschwerten sich nun die Anwohner, die direkt neben dem Parkdeck wohnen über den Dieselgestank. Kann ich verstehen. Also musste der Kompressor dort weg. Aber dann reicht der Schlauch eben nicht ums Haus.

Beim x-ten Telefonat erfuhren wir dann auch, dass der neue Schlauch nicht (wie eine Woche zuvor versprochen) in „1-2 Tagen“ geliefert werde, sondern die Herstellerfirma warte, bis eine gewisse Mindeststückzahl zusammen käme und dann erst liefere. Ähh … ja. Das gleich zu wissen, wäre auch nett gewesen. Also rückten die beiden Männer bereits kurz nach der Mittagspause ab, weil sie buchstäblich nicht weiter kamen und machten sich auf die Suche nach einem anderen Lieferanten.

Der Klempner brachte die neue Badewanne und stellte sie auf …

Unsere neue Wanne?

… oder doch diese hier? 😉

Oder doch lieber diese?

Wanne steht

… und installierte die Fußbodenheizung. Nein, es ist keine „echte“ Fußbodenheizung, sondern eine Rücklauferwärmung, aber wir haben künftig im Bad warme Füße. 😉

Fußbodenheizung

Dann war seine Arbeit für diesen Tag erledigt und am Nachmittag erschien der Fliesenleger mit dem Estrich. Diese Zusammenarbeit klappt wirklich sehr gut und allmählich nimmt das Bad auch wieder Formen an.

Bad mit Estrich

Die Heizungsbauer werkelten noch ein wenig hier und da, befreiten irgendwann tatsächlich ihren Bohrer und bohrten nun Löcher in einer ganz anderen Ecke als ursprünglich geplant. Dort, wo sie es erst versucht hatten, waren sie nämlich offenbar in der anscheinend doch dickeren Kellerwand rausgekommen. Mist. Nun haben wir also eine Heizung mit Anschluss in der Mitte, die Rohre kommen aber in der Raumecke nach oben. Optisch nicht so schön, aber nicht zu ändern.

Heizung mit gut sichtbaren Rohren

Nebenbei stießen wir auf Altlasten der Vorbesitzer. Diese hatten einen der Keller (der uns heute als „Gästezimmer“ dient) als Partykeller genutzt … und unheimlich viele Kabel verlegt: Für Lautsprecher, für Beleuchtung, Lichtorgel … Wie sie das installiert hatten, sahen wir, als wir einen der innen hohlen Balken entfernten:

Hinterlassenschaften der Vorbesitzer

Da wird mir nachträglich doch ein bisschen schlecht und ich frage mich, welche versteckten Brandlasten wir noch im Haus haben.

Am Donnerstag klingelte es 7:10 Uhr das erste Mal. Der Schornsteinfeger, der zur routinemäßigen Messung kam, begehrte Einlass. „Wir haben Licht gesehen, da dachten wir, wir fangen bei Ihnen an.“ „Sie können es gern versuchen, aber unsere Heizung wird gerade ausgetauscht, ich weiß nicht, ob es da schon etwas zum Messen gibt.“, antwortete ich. Ach ja, das hatte er auch auf seiner Liste stehen. Sie gingen wieder und kündigten an, es später nochmal zu versuchen.

Die Suche nach einem Schlauchlieferanten war inzwischen erfolgreich verlaufen und am Donnerstag Morgen konnte wieder kräftig gesaugt werden.

Der Klempner stellte noch die Duschwanne auf, das ging leider nur auf den Estrich, sonst hätten wir kein ausreichendes Gefälle gehabt. Damit ist die Dusche jetzt zwar nicht bodengleich, aber immer noch flach genug, dass das kein Problem sein sollte. Anschließend kam der Fliesenleger mit den Fliesen – allerdings mit zu vielen dunklen und bei den hellen waren unterschiedliche Chargen dabei. Das verlege er so nicht, das gäbe sonst nur Ärger. Und selbst wenn es (wegen Lieferzeiten) jetzt zu Verzögerungen käme, sei das immer noch besser als sich anschließend jahrzehntelang über fleckige Wände zu ärgern. Er telefonierte und organisierte eine Weile, dann wurden die richtigen Fliesen geliefert, die anderen abgeholt und es konnte losgehen!

Gegen Mittag waren die Heizungsbauer fertig, nachdem sie vorher noch temporär einen Springbrunnen im Keller installiert und den Teppich unter Wasser gesetzt hatten. Der Schornsteinfeger kam zum Messen und damit war zumindest das Kapitel „Heizung“ abgeschlossen.

Am Freitag erschienen nur noch der Fliesenleger und die Kellertrockenleger. Sehr ungewohnt, plötzlich nur noch eine fremde Person im Haus zu haben.

Einbruch

Leider taten sich draußen neue Probleme auf – der Boden unter der Terrasse war doch deutlich lockerer als vermutet und rutschte immer wieder nach. Doof. Kurz nach 1 war dann wieder Wochenende angesagt.

Fliesen an der Wand

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