Projekt „Schöner Wohnen“ – Zwischenstand Tag 18 (Mittwoch)

Im Mittwoch ging es früh los. Richtig früh. Punkt 7 Uhr klingelte es an der Tür – der Chef der Männer, die unser Haus in eine warme Hülle stecken sollen, kam, um noch Details zu besprechen, nebenbei brachten seine Leute schon jede Menge Dämmmaterial.

Ganz viel Material

Beim Rundgang ums Haus stellte sich raus, dass das Kabel für den Außensensor der Heizung zu kurz ist. Da musste also der Elektriker ran. (Die Heizungsfirma hat eigene Elektriker, wir mussten also nicht unsere speziellen Freunde bemühen.)

Dann ging es auch schon los und es wurde laut. Sehr laut. Denn bevor gedämmt werden kann, musste erstmal abgerissen werden. Zum Glück nur teilweise, aber zeitweise hatte ich echt Angst, dass wir bald einen zusätzlichen Eingang haben. Damit die Wand zwischen Eingangsbereich (außen) und Gäste-WC gedämmt werden kann, musste die obere Ziegelschicht ab. Die restliche Wand ist nur dünn. Sehr, sehr dünn. So sah es anfangs aus:

Die Mauer muss weg!

Dann wurde es dunkel. Die Arbeiter hatten eine Schutzdecke vor die Tür gehängt. Als ich wieder rausgucken konnte, war kein Rauskommen mehr.

Kein RauskommenAn der Seitenwand ging es inzwischen richtig voran. Innerhalb kürzester Zeit waren hier große Flächen mit Dämmmaterial beklebt. Beeindruckend.

Es geht schnell voran

Irgendwann hatte ich dann doch den Wunsch, das Haus mal durch die Haustür zu verlassen, was sich schwierig gestaltete. Nachdem ich über die Schutthalde geklettert war, war dann auch erstmal kein Reinkommen mehr. Als am Mittag der Elektriker kam, um das Kabel zu verlängern, musste er über die Sandhügel und unter dem Gerüst entlang ums Haus und über die Terrasse, denn die Haustür war blockiert.

Kein Reinkommen

Der Elektriker verlegte ein neues Kabel und schaute sich die Heizung nochmal an. Die tut nämlich meiner Meinung nach noch nicht ganz, was sie soll. Die Warmwasserbereitung klappt problemlos. Sobald es draußen kalt wird, springt auch die Heizung an – allerdings wird die Wärme nicht überall hin verteilt. Alle Heizkörper am Heizkreis 2 (das ist das neu installierte Zweirohrsystem) werden warm, die Heizkörper am Kreis 1 (die Einrohrheizungen) bleiben zunächst kalt. In der Praxis sieht das dann so aus:

Heizkreis 1 – Heizungen kalt (klar bei 25°C Vorlauftemperatur)

Heizkreis 1

Heizkreis 2 – Heizungen warm.

Heizkreis 2

Als der Elektriker es sich ansah, war allerdings auch die Temperatur am Heizkreis 1 angestiegen und ich hatte das Gefühl, er glaubt mir nicht so recht. Er erklärte mir dann, wenn es im Raum warm genug sei, würde man nicht unterscheiden können, ob die Heizung warm oder kalt ist, weil sich die Temperatur des Heizkörpers dann nur unwesentlich von der Raumtemperatur unterscheidet. Ich bin allerdings der Meinung, selbst wenn es im Raum warm ist, sollte eine Heizung, die testweise voll aufgedreht ist (also auf Stellung 5 steht), sich warm anfühlen. (Mittags tat sie das ja auch.)

Am nächsten Tag hatten wir den gleichen Effekt: Morgens war nur Heizkreis 2 in Betrieb, mittags dann beide. Soweit ich bisher gesehen habe, sind die Zeiten aber gleich eingestellt. Derzeit sind die Außentemperaturen ja noch so, dass es auch mit dem sporadischen Heizen warm genug ist – spannend wird, was passiert, wenn es draußen kälter wird. Wir beobachten das erstmal.

Draußen wurde emsig weiter gearbeitet. Als ich kurz vor 17 Uhr mit Saskia zur Logopädie aufbrach, schienen die Männer auch einzupacken.

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