Projekt “Schöner Wohnen” – Zwischenstand Tag 30 (Samstag)

Unser Dachschaden wurde (hoffentlich) am Freitag beseitigt. Richtig eindeutig war die Ursache allerdings leider nicht. Es sah nicht danach aus, als sei das Wasser von der Seite eingedrungen. Möglicherweise ist also die Dachfolie selbst doch beschädigt. Das wäre ziemlich doof. An der entsprechenden Stelle war jedenfalls eine große Pfütze, könnte also auch direkt dort undicht sein. (Ich sags nochmal deutlich für alle, die gerade bauen wollen: Flachdach in regenreichen Gegenden ist grundsätzlich Mist. Flachdach „Sonderkonstruktion mit 0% Neigung“ ist riesengroßer Obermist! Und sollte mir jemals der Architekt begegnen, der das verbrochen hat, sage ich ihm das auch – auch wenn er inzwischen wohl zwischen 80 und 90 ist.) Jedenfalls wurde jetzt ringsum die Kante abgedeckt, so dass zumindest seitlich kein Wasser eindringen sollte.

Am Samstag um 9:50 Uhr klingelte doch etwas überraschend das Telefon: Der Fenstermonteur war dran, ob sie spontan heute vorbei kommen könnten, um das kleine Fenster im Gäste-WC zu tauschen. Ähh .. wie jetzt, heute? Zum Samstag? Ja, sie arbeiten ohnehin immer samstags und heute hätten sie gerade ein bisschen Zeit. Wenn es uns Recht sei, schicke er in 2 Stunden jemanden vorbei. Na ja, Recht war es uns nicht gerade (Schuhe kaufen für Saskia und überhaupt einkaufen stand auf dem Plan) – andererseits: Das Fenster muss ja rein, bevor es draußen weiter geht. Also gut. „Wie lange dauert der Einbau denn?“ „Etwa 2 Stunden.“

Wir zogen uns an, frühstückten, ich räumte das Fensterbrett und die Umgebung des Fensters frei und ab dreiviertel 12 warteten wir auf den angekündigten Mann – der nicht erschien. Um 13 Uhr rief ich an. Ja, der Monteur sei unterwegs, er hätte vorher noch etwas zum Recyclinghof bringen müssen und dort habe es länger gedauert. Okay. Wir warteten weiter. Um 14 Uhr war immer noch niemand da und wir kamen uns reichlich verschaukelt vor. Irgendwann zwischen halb und dreiviertel 3 erschien dann doch jemand – mit einem Zettel in der Hand, auf dem unsere Adresse mit einer falsche Hausnummer stand (es fehlte eine Ziffer), so dass er nun erstmal das Auto holen musste. Danach ging es aber endlich los. … Und schon 4 Stunden später (um 18:30 Uhr) war der junge Mann fertig. Soviel also zum Thema: „Ich habe danach noch was vom sonnigen Tag“.

Fensterausbau

Aber: Das Fenster ist drin – es war (abgesehen vom Fenster im Partykeller) das einzige, was wir 2011 nicht getauscht hatten, weil die Wand an der Stelle so hauchdünn war, dass uns ein gut dämmendes Fenster vermutlich eher Probleme als Freude bereitet hätte. Nun ist die Wand in Watte Mineralwolle gepackt und damit lohnt es sich auch, das Fenster zu tauschen. Der Anblick ist ungewohnt, da das neue Fenster nun einen breiten weißen Rahmen hat und nicht wie das alte einen relativ schmalen dunkelbraunen. Aber wenn die Klinker dran sind, gibt es auch wieder ein Bild, hoffe ich.

Fast fertig

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