Projekt “Schöner Wohnen” – Zwischenstand Tag 40 – 41 (Montag – Dienstag)

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Am Montag Morgen kurz nach 8, als es gerade hell wurde (und noch a…kalt war), klingelte es und zwei Gartenbauer standen vor der Tür. Wir besprachen nochmal in Kurzform, was zu tun ist, dann ließen wir die Männer ihre Arbeit tun und kochten nur noch ’ne Kanne Kaffee zum Aufwärmen.

Da am Wochenende das Wetter schön gewesen war, hatte ich meine Familie dazu überredet, gemeinsam den großen Sandhaufen etwas zu verkleinern und einen Teil des Sandes in den Graben zu schaufeln. Das war gut machbar und da die Gartenarbeiter ja stundenweise bezahlt werden, würden wir auf diese Weise auch noch ein paar Euro sparen.

Kinderarbeit

Die Männer legten also los und machten ordentlich Krach und Staub, denn etliche Pflastersteine und Platten mussten ja wieder geschnitten werden, da die Hauswand ja jetzt 15 cm dicker ist. Ich packte inzwischen Weihnachtsgeschenke ein und beobachtete die Staubwolken, die vorm Wohnzimmer-Fenster vorbei schwebten. Ein toller Anblick! 😉

Am Nachmittag sah das schon ziemlich ordentlich aus: Das Pflaster lag, wo es hingehört, sämtliche seit Jahren rumliegenden Steine und Kanten waren entsorgt und zum ersten Mal seit Wochen hatte ich das Gefühl, dass wir vielleicht irgendwann auch unseren Garten wieder nutzen können.

Es geht voran. Das Pflaster liegt.

Am Dienstag Morgen blieb es ruhig. Als wir um halb 9 das Haus verließen, war niemand zu sehen. Wir kochten sicherheitshalber trotzdem ’ne Kanne Kaffee und stellten sie mit Milch, Zucker und Tassen vor die Haustür … und fragten uns, was wir wohl am Nachmittag vorfinden würden. Würden uns die Gartenarbeiter im Stich lassen?

Da ich am Nachmittag eine längere Abteilungsversammlung (mit anschließendem Kaffeetrinken und Schwatzen) hatte, war der beste Ehemann von allen zuerst zu Hause und schickte mir um halb 5 eine begeisterte SMS. Und ich kann mich der Begeisterung nur anschließen: Der Boden um die Hütten ist ordentlich gepflastert, die Traufkante ist mit neuem Kies befüllt, der restliche Sand entsorgt und der unebene Boden mit Erde aufgefüllt! Und das Wichtigste: Die Gartenhäuser stehen endlich wieder dort, wo sie hingehören. Hurra! (Sogar die Dachrinne und das Zwischendach wurden wieder befestigt. Die Männer sind echt Klasse.)

Die Hütten stehen, wo sie hingehören

Erde ist auch aufgefüllt

Einräumen können wir leider trotzdem noch nicht, weil der Stromanschluss noch fehlt und der Elektriker unseres Vertrauens erst Anfang Januar Zeit hat. Aber das überstehen wir jetzt auch noch und zumindest die Angst, dass der feuchte und schiefe Untergrund die Hütten nachhaltig beschädigt, ist nun ein bisschen kleiner. (Welche Schäden eventuell schon entstanden sind, will ich im Moment lieber nicht wissen.)

Jetzt müssen die Dächer der Hütten noch an die Wand angeschlossen werden, damit das Wasser nicht dahinter läuft. Außerdem sind noch ein paar Schilder zu befestigen, ein paar Fugen zu bearbeiten, Balkon und Terrasse zu dämmen, die Jalousie zu reparieren und die Heizung hydraulisch abzugleichen und abzunehmen. Ich bin gespannt, ob morgen früh unsere freundlichen polnischen Arbeiter vor Tür stehen – sie wissen zumindest, dass sie die Restarbeiten erledigen könnten. Eine Rückmeldung haben wir auf unsere entsprechende Mail natürlich nicht bekommen (aber der Chef hatte vergangene Woche Arbeitswillen angedeutet). Vom Heizungsbauer haben wir ebenfalls nichts gehört, obwohl uns der Bauleiter bereits am Freitag einen Anruf am Montag versprochen hatte. Das wäre mir relativ egal (die Heizung funktioniert ja zum Glück), aber leider ist die Buchhaltung der Firma recht rührig und so erhalten wir inzwischen Mahnungen für die teilweise bezahlten Rechnungen (wir haben alles bezahlt, was fällig und unstrittig war – das ist aber leider nicht alles, was nach Meinung der Buchhaltung fällig war). Das nervt dann doch etwas.

Ein Gedanke zu “Projekt “Schöner Wohnen” – Zwischenstand Tag 40 – 41 (Montag – Dienstag)

  1. Unendliche Geschichten, oder?
    Es ist ja schon mal schön, dass aussen etwas weiter geht.
    Ich drück Euch die Daumen, dass der Rest des Jahres noch voller Gelassenheit von Euch gut überstanden wird.
    Unglaublich, wie manche Firmen mit den Kunden umgehen.
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

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