Huch, das ist ja ganz nackt!

Nacktes Haus

Heute früh, zwischen halb und dreiviertel 8 – Saskia und ich wollten gerade frühstücken, der beste Ehemann von allen war noch nicht aus dem Schlaflabor zurück – klingelte es und der Dachdecker-Chef stand vor der Tür. Wow. Damit konnte ja keiner rechnen. Nachdem das eigentliche Dach seit Ende Juni fertig war, fehlte ja noch eine Menge Kleinkram drumrum. Unter anderen die Metallkanten, die den Abschluss bilden. Für deren Herstellung sollten „etwa 3 bis 4 Tage“ ins Land gehen, dann sollten sie nach anderthalb Wochen vorigen Freitag angebracht werden und am Donnerstag hieß es, das Material käme erst am Freitag Mittag. Also wurden die Kanten am Montag montiert … na ja … die, die da waren, jedenfalls. Denn man hatte sich mal wieder vermessen (und ich frage mich mal wieder, wie das bei diesem rechteckigen Haus möglich ist) – wahrscheinlich liegt es daran, dass der Zollstock nur 2 Meter lang ist, vermutete jemand. Es hieß also wieder warten – bis heute.

Heute früh kamen sie also. Ich unterhielt mich kurz mit dem Chef, frühstückte dann schnell mit Saskia und brachte sie zum Bus. Auf dem Weg zur Straße begegnete mir der Dachdecker-Chef wieder und meinte, die Gerüstbauer seien auch gerade erschienen. Das kam nun komplett unerwartet, denn schließlich waren die Dachdecker ja noch gar nicht fertig. Mein letzter Stand war, dass das Gerüst am Montag abgebaut werden soll. Aber die Gerüstbauer scheinen eine eigene Zeitrechnung zu haben, denn auch beim Aufbau erschienen sie ja unerwartet am Freitag statt am Montag – da war das heute (10 Wochen später) ja nur konsequent. :/

Ich äußerte meine Bedenken und ließ sie machen. Sind ja alle erwachsen, was soll ich mich da einmischen?

Als ich am Nachmittag nach Hause kam, war das Haus also nackt. Sehr ungewohnter Anblick und man kann nun wieder in den Garten, ohne sich unter irgendwelchen Stangen durchbücken zu müssen. Nun müssen die Gerüsthaltelöcher noch verschlossen, die Dachrinne an den Gartenhäusern repariert, die Laterne ersetzt, und die Terrassenwand gedämmt werden. Ich habe mich dann erstmal ein Stündchen dem reichlich gewachsenen Unkraut gewidmet. Toll, wie das alles wuchert, wenn es (lau)warm und feucht ist und man wochenlang nirgends ran kommt.

Ein Gedanke zu “Huch, das ist ja ganz nackt!

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