Ernte-Dank

Ende 2015 haben wir den Sandkasten im Garten abgebaut – er war für Saskia inzwischen zu klein, wurde nicht mehr besonders intensiv genutzt und bot eher Krabbeltieren eine Heimat als eine wirklich nutzbare Spielfläche. Obendrein hatte Saskia sich ein Beet gewünscht und war im Frühjahr auch begeistert dabei, verschiedene Samen auszusäen.

Leider zogen sich unsere Bauarbeiten ja wesentlich länger hin als geplant, das Gerüst stand ständig im Weg, für die aus den Samen gewachsenen Tomatenpflanzen war kein Platz, wir waren recht selten im Garten und irgendwie war alles ein bisschen doof. Lediglich die Sonnenblumen, die Saskia ausgesät hatte, indem sie das Vogelfutter großzügig aufs Beet streute, entwickelten sich gut.

Sonnenblumen

Der beste Ehemann von allen hatte die kleinen Pflänzchen von Saskias Gemüsebeet entfernt und an den Zaun gepflanzt, dort durften sie wachsen. Die frisch gepflanzten Beeren-Sträucher wuchsen auch, machten aber wenig Anstalten zu blühen oder Früchte zu tragen. Der Johannisbeerstrauch trug gar nichts, der Stachelbeerstrauch ganze 2 Stachelbeeren und bei den Himbeeren waren auch nur sehr wenige Blüten zu sehen.

Unser kleiner Birnbaum hatte sehr schön geblüht – allerdings zu einer Zeit als es den Bienen zu kalt war. Nicht eine einzige Biene habe ich während der Blüte gesehen – und so war es nicht überraschend, dass es auch keine Früchte gab. Schade. Aber vielleicht im nächsten Jahr.

Die von Saskia gesäten Möhren und Kohlrabi wuchsen zwar, allerdings nur die Blätter bzw. das Kraut. Das sah zwar nett aus, war aber nicht ganz das, was wir uns so vorgestellt hatten.

Als wir aus dem Urlaub zurück kamen, hatte sich die Lage bei den Himbeeren deutlich verbessert. Wir ernteten zwar keine Massen an unseren zwei kleinen Sträuchern, aber eine Handvoll pro Tag war es durchaus – und lecker waren sie auch.

Die Tomaten hatten viel zu wenig Platz und sahen erbärmlich aus, trugen aber durchaus Früchte und auch die Möhren waren letztlich (als Rahm-Karotten) ganz gut essbar. (Das fanden allerdings etliche Bodenbewohner auch und so waren die Möhrchen ganz schön durchlöchert.)

Möhren-Ernte

Möhre

Möhren-Ausbeute

Mit den Kohlrabis wird es wohl nichts mehr werden – da ist außer Blättern einfach (fast) nichts gewachsen. Jedenfalls keine Knolle.

Na gut, zur Selbstversorgung reichen unsere Ergebnisse noch nicht, aber es hat einfach was, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Mal sehen, womit wir es im nächsten Jahr probieren. Vielleicht stecke ich ja mal ein paar Kartoffeln in den Boden. 😉

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