Das Wichtigste ist vorbereitet

Meine Güte: Die Zeit rast dahin, ich bin immer noch nicht in unserem neuen Tagesrhythmus angekommen (und stelle fest, dass ich eindeutig eine Eule und keine Lerche bin). Das frühe Aufstehen (5:20 Uhr klingelt der Wecker) macht mich fertig, abends falle ich meist komatös ins Bett, sobald Saskia in ihrem Bett liegt und an den PC komme ich fast gar nicht mehr. Alles andere bleibt ohnehin liegen … gruselig.

Die Küchenmenschen erlauben sich hier eine Panne nach der anderen, ich warte immer noch darauf, dass endlich Guido Cantz mit der versteckten Kamera um die Ecke kommt und das Drama auflöst. Das kann alles gar nicht wahr sein, was hier schief geht. Aktuelles Beispiel von voriger Woche: Die Befestigungsprofile für die Nischenrückwände sind gebrochen, deshalb können die Rückwände nicht angebracht (und damit auch keine Steckdosen montiert) werden. Außerdem passen die nachbestellten (und extra für uns angefertigten) Oberschränke schon wieder nicht, weil zwar vorn unten 36 cm Platz sind, hinten oben aber nur 34,x cm. Ich bin dann am Telefon diese Woche ein paar Mal etwas lauter geworden und habe dem Kundendienst erklärt, dass ich diese Profifirma künftig all meinen Bekannten dringend empfehlen werde … und dass sie mir nicht einen (eher überschaubaren) Preisnachlass anbieten, sondern lieber endlich zu Potte kommen sollen. Morgens früh um 8 Uhr anrufen und mitteilen, dass die Profile kaputt sind und man eigentlich heute gar nicht kommen möchte, geht übrigens GAR NICHT. Mann! Die wissen das doch nicht erst 5 Minuten vorher. Hätten sie einen Tag vorher Bescheid gesagt, dass es Probleme gibt, hätte ich den Termin (und meinen Urlaub!) abgesagt. Ich wäre auch sauer gewesen, aber bei weitem nicht so sauer wie nach dieser Nummer. Und natürlich sollten die Monteure nun auch erscheinen – wenn ich schon meine allerletzten Urlaubstage sinnlos verschwende. Immerhin ist die zu kurze Arbeitsplatte endlich getauscht.

Da aber nicht nur das Jahr, sondern zunächst mal der November dem Ende entgegen geht, wurde es Zeit, wenigstens Minimalvorkehrungen für den kommenden Monat zu treffen. Zunächst wurde der Adventskalender aus der Kiste geholt und befüllt. Ich weiß gar nicht genau, wie lange ich den schon habe … auf dem Karton steht noch „Eduscho“ (und nicht Tchibo), er dürfte also seinen 20. Geburtstag bereits hinter sich haben, aber so lange er nicht komplett zerfällt, wird er wohl weiter benutzt werden.

Adventskalender

Und wenn ich schon bei Adventsvorbereitungen bin, kann ich ja wenigstens noch den Stern aufhängen. Nachdem Karen neulich schrieb, sie könne ihn in weniger als 15 Minuten zusammen bauen, musste ich doch direkt mal auf die Uhr gucken:

Herrnhuter Stern - BausatzHerrnhuter Stern - fertigJoo … passt 😉 (Ich hab neulich erstmals einen Plastikstern für Außen zusammen gebaut – das hat etwas länger gedauert, weil die kleinen Verbinder etwas widerborstig waren. Aber der Papierstern baut sich fast von selbst auf. Und ich bin immer wieder begeistert von der genialen kleinen Verpackung. Der Stern ist übrigens ungefähr so alt wie der Adventskalender.)

10 Minuten später hing er dann auch an seinem angestammten Platz – und ich muss bis Anfang Februar jetzt wieder daran denken, keine Wäsche durchs Treppenhaus nach unten zu werfen. 😉

Herrnhuter Stern - hängt!

3 Gedanken zu “Das Wichtigste ist vorbereitet

  1. Das ist ein Alptraum mit Eurer Küche … unglaublich!
    Und nun ist er da, der Advent…. ich fange auch an zu dekorieren, Robert würde froh sein wenn jedes Jahr alles gleich aussieht wie immer. Nur nichts verändern, nichts Neues.
    Das gibt immer Diskussionen, aber die werden geführt. Ich hoffe er lernt daraus, dass es immer Verändungen gibt im Leben.
    Sagt er doch glatt gestern: „Jedes Jahr ein anderer Adventkalender! Ich will immer den vom Jahr vorher!“… aber die von den Jahren vorher sind immer die stinknormalen vom Supermarkt, weil er die selber gebastelten nie leiden konnt.
    Nun weiss er noch was da letztes Jahr für ein Bild war, und das Jahr vorher … er wird sich nun beschweren beim Supermarkt! … das hat er beschlossen 🙂
    Ich ganz cool: „Da musst Du schreiben, das geht nur schriftlich!“
    Den Blick zu mir hättet Ihr dann sehen sollen ….

    liebe Grüsse
    ich wünsch Euch ein schönes 1.Adventwochenende
    Elisabeth

    • Hi, hi – ich kann mir den Blick vorstellen.
      Saskia will derzeit unbedingt ein Handy (also SmartPhone) und ich hab zu ihr gesagt, sie telefoniert ja ohnehin nicht (und spricht auch nicht am Telefon, wenn wir jemanden anrufen) – dann braucht sie auch kein Handy, denn nur zum Spielen gibt es das nicht. Der Blick dürfte ähnlich gewesen sein. 😉

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