Jahresrückblick 2017

Das Jahr ist beinahe zu Ende und damit ist mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick.

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Es fing gut an – mit tollen Erlebnissen wie Curaçao im März und bis zum Sommer war es wirklich gut. Auch die Küchenrenovierung lief besser als gedacht, die Fliesenleger waren schnell, die Fliesen gefallen mir, die leuchtend grün-türkise Wand in der Essecke war zwar gewöhnungsbedürftig, inzwischen gefällt sie uns aber ziemlich gut.
Ab September war dann allerdings der Wurm drin – der neue Tagesablauf, der mir buchstäblich in den Knochen steckt, die vielen Tage, die für Küchenmontage-Nacharbeiten drauf gingen und gefühlt überhaupt keine eigene Zeit mehr, lassen mich momentan ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen.
Insgesamt also zwischen 6 und 7, würde ich sagen: 6,5

Zugenommen oder abgenommen?

Im Frühjahr und bis zum Sommerurlaub abgenommen, dann gehalten, dann stressbedingt weiter gehalten mit leichter Tendenz nach oben. Über Weihnachten dann nochmal sagenhafte 2,5kg drauf! – Das hab ich auch noch nie geschafft. 😦
Insgesamt etwas abgenommen – es ist trotzdem zu viel.

Haare länger oder kürzer?

Etwa gleich.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch.

Mehr Kohle oder weniger?

Die Gewerkschaft hat sagenhafte 2,1% mehr Gehalt ausgehandelt. Also mehr 😉

Mehr ausgegeben oder weniger?

Curaçao, neue Fliesen, Maler und Küche … ist eine ganze Menge. Aber trotzdem vermutlich weniger als 2016. Zumal die Küche noch nicht bezahlt ist.

Mehr bewegt oder weniger?

Ich habe versucht, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, denn mit dem Sport und mir ist es ja (abgesehen vom Square Dance) so eine Sache – das klappt einfach zu selten und zu unregelmäßig. Das mit der Bewegung im Alltag klappt zumindest einigermaßen und ist auf jeden Fall ausbaufähig. In den vergangenen 2-3 Wochen habe ich mich meine 10.000 Schritte öfter mal nicht erreicht und das nervt mich. Im Durchschnitt liege ich aber darüber.

Die teuerste Anschaffung?

Eine neue Küche. Die noch nicht bezahlt ist – aus Gründen.

Die meiste Zeit verbracht mit?

Saskia und dem besten Ehemann von allen. Und leider zu wenig Zeit mit Freunden – da besteht Änderungsbedarf.

Vorherrschendes Gefühl 2017?

Uff. Reicht jetzt langsam. Ich bin urlaubsreif.

2017 nach langer Zeit wieder getan?

Lange Zeit ist ja relativ.
Nach 2,5 Jahren wieder mit der Familie auf Curaçao gewesen und mit Delfinen geschwommen.
Nach 20 Jahren wieder mal eine Küche geplant und gekauft.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Die Magen-Darm-Geschichte, die mich im Sommer für einen Tag völlig umgehauen hat.
Das Theater mit der Küche.
Die neuen Schulzeiten.

Lieblingsblogs des Jahres?

Seit Jahren und immer noch: Suomalainen Päiväkirja – Karens finnisches Tagebuch

Ebenfalls seit Jahren:
Gut gebrüllt und
Elisabeth mit Robert
Frau … ähh … Mutti macht leider gerade eine längere Blogpause. Ich hoffe, sie kommt (bald) zurück. Instagram ist einfach nicht das Gleiche!
Rabensalat – Frau Rabes Jahr war noch viel anstrengender als meins. Ich wünsche ihr sehr, dass sich der Stress gelohnt hat. Alles Gute für die Verteidigung und den hoffentlich bald gefundenen neuen Job!

Tanja mit Niklas
Oles Blog
Liebe Andrea, ich mache mir Sorgen und hoffe, dass 2018 besser wird als 2017. Krebs braucht wirklich kein Mensch – ab jetzt bitte nur noch „Ponyhof“.

Fazit:

2017 war anstrengender als erwartet. Etwas mehr Ruhe und Zeit für uns als Familie und für jeden Einzelnen wäre im neuen Jahr schön.

Fürs neue Jahr ist noch wenig geplant – große Reisen stehen 2018 eher nicht an. Bauarbeiten? Vielleicht. Treppenhaus und Windfang wären da noch. Eigentlich überschaubar, aber das habe ich beim Küchenkauf auch gedacht und dann hat es uns viel länger beschäftigt als gedacht.

Größter Wunsch fürs kommende Jahr?

Weiterhin gesund bleiben. Weiterhin ein anfallsfreies Kind und noch mehr Fortschritte in Saskias Entwicklung (und mehr Selbstvertrauen für sie). Mehr Zeit für uns. Mehr Zeit mit Freunden. Und endlich weniger Chaos im Haus.
Ach ja – der Weltfrieden wäre da natürlich auch noch.

Ich wünsche uns allen ein gesundes neues Jahr!

2011, 2012, 2013, 2014 ,2015, 2016

Alle Jahre wieder …

Auch in diesem Jahr war ich mit Saskia am Mittag in der Kirche zum Krippenspiel und Weihnachtsliedersingen und es war klar, dass es irgendwann Geschenke geben würde. Bei uns bringt die der Weihnachtsmann und auch wenn Saskia überzeugt war, dass er sie sicher in der Nacht vom 23. zum 24. Dezember bringen würde, mussten wir ihr erklären, dass es ganz bestimmt nicht vor dem 24. Dezember nachmittags sein würde.

„Wir trinken mit der Oma Kaffee und essen Plätzchen (die Saskia und der beste Ehemann von allen nach dem Kirchbesuch noch gebacken hatten), dann gehen wir noch ein bisschen raus und dann kommt irgendwann auch der Weihnachtsmann.“

„Bestimmt kommt er, wenn wir gerade spazieren gehen.“ (Ja, seltsamerweise war das in den vergangenen Jahren immer der Fall. Warum eigentlich? 😉 )

Saskia hat dafür auch eine Erklärung: Die Wichtel gucken nach, wann die Menschen das Haus verlassen. Und wenn dann niemand zu Hause ist, sagen sie ganz schnell dem Weihnachtsmann Bescheid, damit er die Geschenke bringen kann, ohne gesehen zu werden. Denn zum einen ist er fotoscheu und zum anderen hat der Weihnachtsmann zu Heiligabend natürlich wahnsinnig viel zu tun, da kann er nicht noch mit allen plaudern.

In diesem Jahr stand allerdings kein Sack mit Geschenken unterm Baum – dafür gab es eine Karte:

Gruß vom Weihnachtsmann

Scherzkeks

und nach irritiertem Blick dann doch noch eine Menge Geschenke.

Geschenke

Hier kommt die Maus

Frohe Weihnachten allerseits!

Oh Tannenbaum

Kaputter Schlafrhythmus und die Folgen

Mit Beginn des aktuellen Schuljahres änderte sich für Saskia der Schulbeginn und damit für die ganze Familie der Tagesablauf. Statt 8:30 Uhr steht der Schulbus nun um 7:00 Uhr an der Straße, was bedeutet, dass um 5:20 Uhr der Wecker klingelt. Das mag für viele Menschen völlig normal sein – mir ist alles vor 6:00 Uhr eindeutig zu früh.

Die Folge ist, dass ich zwar morgens noch einigermaßen fit bin, aber ab Nachmittag einfach nichts mehr geht. Und das ist einfach nur belastend. Ich komme zu nichts – nicht zur Hausarbeit, nicht zum (dringend nötigen) Aufräumen und Kartons ausräumen, nicht an den Computer, um Mails zu beantworten oder auch nur zu lesen, Bilder zu sortieren oder auch Weihnachtsgeschenke vorzubereiten oder sonst etwas Konstruktives zu tun. Alles, wirklich alles bleibt liegen. Ich bin matschig und zu nichts zu gebrauchen und wenn Saskia (gegen 20:30 Uhr) im Bett ist, reicht es allerhöchstens noch für ein bisschen unmotiviertes Rumsurfen und Blogs lesen oder ’ne Stunde vorm Fernseher abhängen.

Ich habe in diesem Jahr so viele arbeitsfreie Tage gehabt wie noch nie in meinem Leben – Urlaub, Überstundenausgleich, Zusatz-Urlaub durch Gehaltsverzicht. Ich nehme zum allerersten Mal in meinem Arbeitsleben keinen einzigen Tag Resturlaub mit ins neue Jahr, man könnte also meinen, ich müsste ausreichend Erholung gehabt haben. Leider stimmt das nicht. Ich bin gerade völlig durch. Und am Wochenende, wenn ich denn mal ausschlafen könnte, bin ich um 4:00 Uhr wach und schlafe nicht wieder ein. Mein Schlafrhythmus ist gerade völlig im Eimer und ich weiß noch nicht, wann und wie ich aus dieser ganzen Misere wieder rauskomme.