Gründonnerstag 2018

Satz des Morgens (gegen 5:50 Uhr):
„Mama, ich zieh heute meine Schneehose an!“
„Ähh, nein, du ziehst KEINE Schneehose an, was soll der Quatsch?“ „Aber es hat geschneit.“ „Ja, vielleicht ’nen halben Zentimeter, der ist ’ner halben Stunde wieder weg.“ (Immerhin war für die Nacht Schneeregen angesagt gewesen.) „Nein. Guck doch mal!“

Überraschung am Gründonnerstag
Okay. Es hatte wirklich geschneit. Ca. 10 cm hoher, sehr nasser Schnee. Am 29. März 2018, 3 Tage vor Ostern.
Die Schneehose gab es trotzdem nicht, weil ich so überrascht war, dass wir gar nicht auf das Thema zurück kamen.

Der Osterhase ist auch etwas verwirrt
Satz des Abends:
„Mein Leben ist ein Ponyhof – doch leider find ich Ponys doof.“
Gehört bei Simon und Jan im Programm „Halleluja!“ im Rahmen des Kabarettfests. Insgesamt ein lustiger Abend mit einigen nachdenklichen und vielen schrägen Texten. Die „Eierleckende Wollmilchsau“ (sic!) werde ich wohl nicht so schnell aus dem Kopf bekommen. Und auch „Krawall und Remmidemmi“ war witzig. Zwei Fragen bleiben: Wie lange haben Simons Haare gebraucht, um sooooo laaaaang zu werden? Und kann Simon eigentlich auch sprechen? 😉

Service on- und offline

Vor gut 2 Jahren kaufte ich mir ein Handy, dass sich im Nachhinein als Fehlkauf herausstellte: Der interne Speicher ist leider so knapp bemessen, dass ich bei jeder Gelegenheit Meldungen bekomme, dass Apps nicht aktualisiert werden können, weil der Speicher voll ist. Da nützt auch die eingelegte große Speicherkarte nicht viel, denn die meisten Apps lassen sich nicht verschieben. Obendrein macht die Kamera wirklich schlechte Fotos – deutlich schlechter als ich anhand der technischen Daten erwartet hätte. Aber da ich meine Digitalkamera ohnehin fast immer bei mir habe, war das zwar nervig, aber letztlich verschmerzbar. Das Speicherplatzproblem ging mir dagegen inzwischen gewaltig auf den Keks.

Ich bestellte mir also kurz vor Weihnachten ein neues Handy. Aus verschiedenen Gründen kaufte ich tatsächlich mal wieder bei Amazon (was ich mir ansonsten zugunsten des lokalen Handels weitestgehend abgewöhnt habe). Das Handy wurde geliefert, ich probierte immer mal ein bisschen rum, installierte dies und das, übertrug ein paar Daten und als ich nach 3 Wochen soweit war, dass ich dachte: „Ja, soweit alles Okay, dann kann ich jetzt wirklich umsteigen.“ begann das Handy, immer wieder neu zu starten. Davon war es auch nicht abzubringen. Also packte ich es in einen Karton, druckte einen Rücksendeaufkleber aus … und hatte 3 Tage später mein Geld wieder. Nur eben kein neues Handy.

Neuer Versuch: Diesmal kaufte ich dasselbe Modell im örtlichen Elektronikmarkt. Grundsätzlich hatte mir das Gerät ja gefallen und vielleicht hatte ich einfach eins mit Macke erwischt. Sieben Wochen lang war alles gut, dann begann der gleiche „Spaß“: Seit Samstag startet es immer wieder. Nachdem ich die Rechnung rausgesucht hatte, trabte ich also heute in den großen Markt, um auch dieses Handy zurück zu geben. Das ginge nicht, sprach die junge Frau hinterm Tresen. „Nur innerhalb von 30 Tagen und in der Originalverpackung.“ „Aber das ist doch die Originalverpackung.“ sagte ich. „Ja, aber die ist ja offen.“ „Natürlich ist sie offen, sonst hätte ich das Gerät ja nicht benutzen können.“ … Lange Rede, kurzer Sinn: Rückgabe oder Umtausch nicht möglich, das Gerät wird eingeschickt. Ca. 14 Tage würde es dauern, erfuhr ich auf Rückfrage. Wenn danach alles funktioniert, wäre das ja noch verschmerzbar, aber nachdem ich mit diesem Modell nun innerhalb kürzester Zeit bei 2 Geräten dasselbe Problem hatte, fürchte ich, dass es (ein paar Wochen später) wieder auftritt. Das nervt, zumal jedesmal irgendwelche Daten verloren gehen, da Android-Backups irgendwie nie sinnvoll (und vollständig) funktionieren.

Im Moment bin ich erstmal sehr gespannt, was beim Reparaturversuch rauskommt. Aber kann ich diesem Gerät dann überhaupt wieder vertrauen? Auch wenn es (anscheinend) funktioniert?

Eins weiß ich jedenfalls: Falls ich wieder mal ein Handy brauche, werde ich es wohl eher online kaufen. Der Service ist einfach unkomplizierter.

Manche Dinge braucht kein Mensch

Vor zwei Wochen war ich mit dem besten Ehemann von allen zu einer Show der „Blue Man Group“. Wir hatten vorher keine wirkliche Ahnung, was uns erwarten würde, hatten aber auf jeden Fall viel Spaß. Eine Mischung aus (teilweise recht lauter) Musik, bei der auf den verschiedensten Materialien getrommelt wurde, Slapstick, Comedy, Lasershow … schwer zu beschreiben, aber lustig (wenn man nicht empfindlich auf Stroboskop-Effekte reagiert).

Auf dem Heimweg gingen wir gemütlich zur Bushaltestelle und kurz bevor wir ankamen, kam der Bus von hinten. Wir liefen also etwas schneller und auch die Leute vor uns rannten los … Ein Mann stolperte, fiel hin und rollte dabei so blöd nach links, dass nur Zentimeter zu einer Tragödie fehlten. Es ging zum Glück gut aus, aber das Erlebnis hat mir dann doch etwas auf den Magen geschlagen und die bis dahin fröhliche Stimmung etwas gedrückt.

Meine Mutti hatte daheim auf Saskia aufgepasst und fuhr dann nach Hause, als wir heim kamen. Mit dem Gedanken „Ach, ich fahre ja morgen einkaufen“, ließ sie ihr Auto auf dem Parkplatz stehen, statt in die Tiefgarage zu fahren. Allerdings verhinderte ein heftiger Gichtanfall in den folgenden sechs Tagen, dass sie die Wohnung verließ. Als es ihr dann endlich besser ging, fand sie ihr Auto auf dem Parkplatz nicht. Geklaut?! Nein, da steht es ja … aber wieso hat es ein polnisches Nummernschild? Nun ja, der Schlüssel passte, es war auch nicht aufgebrochen oder beschädigt … nur das Kennzeichen steht nun – nachdem sie bei der Polizei war – auf der Fahndungsliste. Was auch bedeutet, dass meine Mutti ein neues Kennzeichen braucht. Damit ist dann natürlich auch das aus sentimentalen Gründen behaltene „L“ weg, es kostet sinnlos Geld und es kostet vor allem Zeit und Rennerei, denn eine Zulassungsstelle gibt es hier in der Kleinstadt nicht und bis zur zuständigen Kreisstadt sind es mal eben 40 km. Wie nett.

Zwischenzeitlich habe ich versucht, mich mit der Kofferraumklappe unseres Autos bewusstlos zu schlagen. Hat nicht funktioniert und kann auch nicht zur Nachahmung empfohlen werden. Denn wenn man den Einkaufskorb aus dem Kofferraum nimmt und der (großen!) Klappe schon mal ordentlich Schwung gibt, damit sie auch wirklich zu geht, kann das ziemlich schmerzhaft enden, wenn man den Kopf drunter hält.

Nebenbei habe ich mir irgendwie ein Stück Zahn abgebrochen oder eine Füllung verloren, es fühlte sich jedenfalls nach einem Loch an. Ich hatte noch keine Schmerzen, dachte mir aber, ich gehe sicherheitshalber mal noch vor Ostern zum Zahnarzt. Also hatte ich heute um 14:30 Uhr einen Termin und habe geschlagene 2,5 Stunden auf dem Zahnarztstuhl verbracht. Uff. Es ist soviel abgebrochen, dass eine Füllung nicht halten würde, sprach der Zahnarzt, also wird es eine Krone und heute wurden viele, viele Abdrücke in allen möglichen Farben (weiß, rosa, gelb-grün, blau, lila und nochmal rosa) gemacht, nebenbei gebohrt, abgeschliffen und was Zahnärzte eben so treiben, wenn man sie lässt. Die lila Pampe schmeckt übrigens WI-DER-LICH! Und wenn sie endlich fest ist, hat man das Gefühl, die Helferin reißt gleich alle Zähne raus.

Reicht jetzt erstmal.

Ach ja: Nebenbei hat am Wochenende mein gerade mal 1,5 Monate altes Handy den Geist aufgegeben und hängt ständig in einer Dauerbootschleife. Zwischendurch funktioniert es mal für zwei Stunden, dann bootet es es wieder mehrere Stunden immer und immer und immer wieder. Auf Werkseinstellung zurücksetzen hat nichts gebracht, Betriebssystem neu einspielen hat auch nichts gebracht, also werde ich es wohl zurück bringen müssen. Ich habe keine Lust auf diesen Mist. Und ich weiß nicht, was ich mir als Ersatz holen werde. Das derzeitige Handy war eigentlich ein guter Kompromiss, was Preis und Leistung angeht – dachte ich. Bis Freitag. 😦