Jetzt reichts aber!

Nachdem mich Excel meine Arbeit nicht speichern ließ, verließ ich mein Büro später als geplant und verpasste meinen Bus. Normalerweise sollte der nächste 7 Minuten später kommen – das war leider nicht der Fall. Nach einer Viertelstunde kamen dafür dann zwei Busse. Nett. Aber nicht besonders hilfreich. Die Bahn verpasste ich daher auch knapp und hatte nun 10 Minuten, um auf die nächste zu warten. Passt alles noch, also nicht dramatisch, nur zum Einkaufen komme ich dann nicht mehr, bevor Saskia daheim ist.

Ich sitze also mit dem Firmenhandy in der Hand auf dem Bahnsteig und beantworte noch schnell eine Mail, bis meine Bahn kommt. Dann steige ich ein, suche mir einen Platz und sehe aus den Augenwinkeln einen Mann dort stehen, wo ich eben aufgestanden bin – mit einem Handy in der Hand, das auf den ersten Blick so aussieht wie meins. Ähhh … Moment! Wo ist eigentlich mein Handy? Das lag doch oben im Rucksack und den habe ich eben wohl nicht richtig zugemacht. Ich gucke, ich suche, ich nehme das Firmenhandy und rufe das private Handy an … aber es klingelt nicht in meinem Rucksack und auch nirgendwo sonst in meiner Nähe. Mist! Also raus aus der Bahn, Treppe raus, Treppe runter, auf den Bahnsteig gegenüber und die zwei Haltestellen zurück. Die ganze Haltestelle abgesucht, aber weder Mann noch Handy entdeckt. Immer wieder angerufen, irgendwann kam dann statt des Rufzeichens direkt die Mailbox. Da hatte wohl jemand das Geklingel satt und hat das Handy abgeschaltet. Och nööö … das brauch ich jetzt echt nicht auch noch.

Dem besten Ehemann von allen Bescheid gesagt, dass ich (zu) spät dran und nicht per normalem Handy erreichbar bin (also auch nicht für Saskias Busfahrer, der irgendwann mit Saskia bei uns an der Straße steht). Der beste Ehemann von allen rief dann meine Mutti an, damit die mal eben schnell Saskia in Empfang nimmt (Danke nochmal!), während ich dann mit der nächsten Bahn doch endlich den restlichen Heimweg antrat.

Inzwischen sind nun die SIM-Karten gesperrt, das Handy (samt IMEI) als verloren oder gestohlen der Polizei gemeldet (das ging zum Glück online) und ein paar Passwörter geändert. Theoretisch sollte eine Nachricht mit Mailadresse und Festnetznummer auf dem Sperrbildschirm erscheinen, falls es wieder eingeschaltet wird – es besteht also die Chance, dass das Gerät doch noch zu mir zurück kommt. Bis dahin bin ich aber erstmal nur eingeschränkt erreichbar … und habe gerade gar keinen Bock auf solchen Quatsch. Morgen muss ich dann mal im Elektronikmarkt Bescheid sagen, dass ich derzeit nicht unter der angegebenen Nummer per SMS erreichbar bin. Grmpff ….

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