Dachschaden – ein Drama in (viel zu) vielen Akten

Ja, ich weiß, die meisten wollen am liebsten über Saskia lesen, aber im Moment ist das Dach hier einfach unser Topthema.

Deshalb ein kurzes Update. Es gibt leider wenig Neues. Nachdem Dachdecker, Sachverständiger und der beste Ehemann von allen sich Ende August das ganze Drama von unten (also Schlafzimmer) und oben (also außen auf dem Dach) angesehen hatten, wurde vereinbart, dass die Dachdecker das Dach an einer Ecke ca. 4 m x 4 m über dem Schlafzimmer bis zum Dachfenster im Flur über dem Treppenhaus öffnen und mal von oben nachsehen, wie weit der Schaden geht. Er geht nämlich definitiv im Schlafzimmer bis zur Flurwand und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Problem dort nicht endet. Als Termin wurde der 4. September vereinbart, denn den Kindergeburtstag wollten wir vorher noch ohne offenes Dach hinter uns bringen.

Der Sachverständige schrieb einen Bericht und nach diesem Bericht waren die Dachdecker plötzlich der Meinung, sie seien ja gar nicht Schuld an dem ganzen Dilemma. Sie würden deshalb durchaus das Dach öffnen, aber nur gegen Einwurf von reichlich Münzen. Da wir wiederum der Meinung sind, wir haben vor 2 Jahren knapp 40.000 € für ein neues Dach bezahlt und das sollte länger als zwei Jahre halten, sind wir nicht bereit, schon wieder Geld zu bezahlen, nur weil nicht sachgemäß gearbeitet wurde. Also erschienen die Dachdecker nicht und das Dach blieb zu.

Die von unserem Anwalt gesetzte Frist verstrich am Donnerstag, ohne dass die Dachdecker sich in irgendeiner Weise meldeten. Damit geht es nun wohl in die nächste Runde. Das bedeutet: Beweissicherungsverfahren, in dem ein vom Gericht beauftragter Gutachter sich das Ganze nochmal ansieht (und ggf. auch noch ein weiteres Mal) und dann hoffentlich zur Erkenntnis kommt, dass die Dachdecker den Mist in Ordnung bringen (und obendrein unsere Kosten tragen) müssen. Nachteil an der Geschichte: Einerseits sind die Gerichte überlastet und das ganze Verfahren kann schon mal 8-12 Monate dauern. Und wir hängen jetzt in der Luft und können im Moment nicht mal den Schimmel entfernen, weil wir damit ja Beweise vernichten würden. Andererseits kann es sein, dass der Gutachter zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt (und die Beweislast liegt bei uns).  Es kann also sein, dass wir irgendwann die Dachsanierung (möglicherweise für das komplette Dach, falls sich herausstellt, dass das Problem nicht nur das Schlafzimmer betrifft) nochmal bezahlen müssen. Plus Anwaltskosten. Plus Gutachter. Plus Schimmelbeseitigung. Plus Verfahrenskosten.

Es. Kotzt. Mich. An.

Es gibt schon ziemlich dämliche Krankheiten

Wenn ich unseren Dänemark-Urlaubs-Bericht schon zu Ende geschrieben hätte, hätte ich auch erzählt, dass ich im Urlaub krank war. Das hat nämlich ganz schön Nerven gekostet. Über den Urlaub kommt noch was, sobald ich dazu komme – zum Kranksein kommt aber direkt noch was – aus gegebenem Anlass.

Zunächst mal habe ich es ja im Urlaub nach wenigen Tagen geschafft, mich bei wochenlangem Dauersonnenschein und Temperaturen über 30°C zu erkälten. Nicht richtig dramatisch, aber immerhin tat der Hals ziemlich weh und ich ergoogelte mir das nötige Vokabular, um für den Ausflug in die Apotheke gerüstet zu sein:

Halsschmerzen

Es ging dann aber auch mit Englisch und die Erkältung verschwand dann auch wieder.

Ein paar Tage später hatte ich am späten Nachmittag das Gefühl, ich hätte mir den Hals verzerrt oder Zug bekommen. Vielleicht am Strand? Es war immerhin der erste kühlere Tag und ich hatte nach dem Baden nur flüchtig abgetrocknet in der Sonne und dem kühlen Wind gelegen. Leider blieb es nicht dabei: Am nächsten Tag hatte ich einen dicken Knubbel im Nacken, der Hals war rot und heiß – also äußerlich. Und ich konnte den Kopf nicht bewegen. Also wirklich gar nicht. Ich verbrachte den Tag auf dem Sofa der Ferienwohnung, während Mann und Kind unterwegs waren, Ibuprofen und ein kühlendes Gel besorgten. Allerdings führte schon die leichteste Berührung zu höllischen Schmerzen. Am Schlimmsten war, dass ich kaum schlafen konnte: Ich lag im Bett und hatte das Gefühl, ich müsste mich ein paar Millimeter zurecht rütteln, um die richtige Position zu haben. Aber rütteln geht nicht, ohne den Kopf zu bewegen. Ich nahm also meine Hand, schob sie unter den Kopf und hob den Kopf in die richtige Position … die dann doch wieder falsch war.

Am nächsten Tag (einem Sonntag) mussten wir unsere Ferienwohnung wechseln, denn wir wollten ja noch woanders hin. Die 300 km Autofahrt saß ich mit starr nach vorn gerichtetem Blick auf dem Beifahrersitz und freute mich nur darüber, dass die Straßen weitgehend glatt waren. In Kurven musste ich allerdings den Kopf immer festhalten. Den Rest des Tages verbrachte ich dann wieder liegend.

Am Montag fand ich dann heraus, dass es in Dänemark nette, gut deutsch sprechende Ärzte gibt, man geduzt und mit Vornamen angesprochen wird und auch der Arzt mit Vornamen angeredet wurde. Lustig. Es gab einen auffälligen CRP-Wert von 145 (der soll in Dänemark unter 20, in Deutschland unter 5 liegen – keine Ahnung, ob es die gleiche Einheit ist oder warum er in Dänemark höher sein darf) und die Diagnose, dass vermutlich die Mandeln eine Entzündung und einen Abszess verursacht hätten. Außerdem starke Schmerzmittel und hochdosiertes Penicillin. Als wir zwei Tage später nach Hause fuhren, konnte ich den Kopf auch schon wieder bewegen. Der Arzt in Deutschland schrieb „Seitenstrangangina“ als Diagnose auf den Krankenschein und zog mich erstmal aus dem Verkehr. Mir ging recht schnell wieder besser, der Knubbel im Nacken blieb aber auch nach Verschwinden der Schmerzen noch recht lange spürbar.

Am vergangenen Freitag fühlte ich mich dann wieder irgendwie matschig und angeschlagen, ich schleppte mich zur Arbeit, denn ein Kollege hatte seinen letzten Arbeitstag vor 3 Wochen Urlaub, ich sollte ihn vertreten und ein paar Dinge mussten noch übergeben werden. Das klappte auch, aber ich war sehr froh, als ich am Mittag nach Hause gehen und mich hinlegen konnte. Und weils so schön war, blieb ich am Samstag gleich liegen und schniefte viele, viele Taschentücher voll. Okay, nicht schön, aber so lange es nur Schnupfen ist, auch nicht tragisch. Am Sonntag war der Hals und der untere Teil vom Ohr dann rot – und zwar von außen. Immerhin konnte ich den Kopf bewegen und der Schnupfen war weg, ich hatte relativ gut geschlafen und fühlte mich recht gut – abgesehen von der heißen Stelle und gelegentlichen Schweißausbrüchen, gefolgt von kalten Füßen. Ich ging ins Bad und genoss das Duschen und merkte plötzlich, wie es von einer Sekunde zur anderen nicht mehr gut war. Das Gefühl: „Ich muss mich ganz schnell hinsetzen, sonst haut es mich um.“ führte dazu, dass ich mich eine Sekunde später auf dem Badezimmerfußboden wieder fand. Zum Glück ließ der Schwindel ziemlich schnell wieder nach, aber ein Arzt wäre vielleicht doch eine gute Idee.

Die Umsetzung gestaltete sich am Sonntag Abend dann doch etwas komplizierter als gedacht. Wir hatten den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 angerufen und waren wie üblich in der benachbarten Großstadt rausgekommen. Dort gehören wir zwar vorwahltechnisch dazu, es ist aber ein anderes Bundesland und Krankenwagen o.ä. zerfallen (ähnlich wie Schulbusse) augenblicklich zu Staub, wenn sie die Landesgrenze unbefugt überqueren. Soll heißen: Man ist dort für uns nicht zuständig, wir landen aber durchs Telefonnetz immer wieder in der falschen Zentrale. Nach etwas Weitervermittlung und laaaanger Warteschleife sagte man uns, das wäre ein Fall für die Anlaufpraxis im Krankenhaus – dort sei bis 21 Uhr geöffnet und wir sollen doch bitte hinkommen. Ähhh, ja, … Neee! Ich kann so nicht selbst fahren und der beste Ehemann von allen muss sich ums Kind kümmern, das am nächsten Morgen früh raus muss, wir können jetzt nicht in den Nachbarort zum Krankenhaus fahren. Also nochmal angerufen, weiter verbinden lassen und schließlich erreicht, dass ein Arzt nach Hause kam.

Der verschrieb dann ein Antibiotikum, falls ich es gar nicht aushielte. Wenn ich es aber aushielte, solle ich es lieber nicht in der Apotheke holen und am Montag Morgen zum HNO-Arzt gehen, weil der genauer untersuchen und dann ggf. ein anderes Antibiotikum verschreiben könne. Okay, das ist ein Deal. Sooo schlimm fühlte ich mich nicht, also blieb das Rezept uneingelöst und ich stand am Montag Morgen vor der HNO-Praxis … die leider wegen Operationen geschlossen war. Uff. Dann eben zum HNO im Nachbarort. Der diagnostizierte ein Erysipel und verschrieb zwar tatsächlich ein anderes Antibiotikum, die Untersuchung war allerdings extrem kurz und nicht sehr vertrauenerweckend. Hmmmm?! Und nun? Ich löste das Rezept ein, nahm am Montag im Laufe des Tages die verordneten 3 Tabletten und stellte am Dienstag fest, dass sich die Rötung und Schwellung inzwischen noch weiter ausgebreitet hatten. Nun war das komplette linke Ohr knallrot und dick geschwollen, der Hals darunter ebenfalls rot und wenn ich den Kopf bewegte, stach es und beim Kämmen tat mir jedes einzelne Haar weh.

Das Antibiotikum hatte die Ausbreitung der Entzündung also nicht verhindert. (Dass es weg ist, hatte ich nicht erwartet. Aber zumindest sollte gestoppt werden, dass sich der Mist weiter verbreitet.) Also wieder zum HNO (diesmal zum hiesigen) und auch wenn ich in der Praxis an der Anmeldung sehr komisch angesehen und auch sehr unschön angemotzt wurde (und dann zwei Stunden warten musste) – hatte ich beim Arzt selbst zumindest das Gefühl, ernst genommen zu werden. Im Gegensatz zu seinem Kollegen am Vortag untersuchte er mich etwas gründlicher und wies mich schließlich in Krankenhaus ein.

Dort gab es nach einer Blutentnahme und ’nem Entzündungswert von  203,7 mg/l (erlaubt sind Werte zwischen 0 und 5!) dann 3 mal täglich das Antibiotikum direkt in die Vene und schon zwei Tage später sehen Ohr und Hals wieder normal aus. Hurra! Ich durfte dann heute heim und darf den Rest Antibiotikum in den nächsten Tagen als Tabletten nehmen, die Schmerzen sind fast weg – dafür ist der Schnupfen jetzt wieder da. Irgendwas ist immer …

Urlaub in Dänemark – Teil 2

Wir frühstückten jeden Tag auf der Terrasse …

Terrasse
… entdeckten Strände, die wir nahezu für uns allein hatten …

Strand

Strand

Strand
… und lagen am Abend im Garten auf der Wiese und guckten in den Sternenhimmel. Bogø und Møn sind nachts so dunkel (und haben so wenig Lichtverschmutzung), dass man einen wunderbaren Blick auf Sterne und -Schnuppen hat. Nur etwas fotoscheu waren sie leider. 😉

Nachthimmel
Wir besuchten den Labyrinthpark in Kalvehave, wo wir zunächst in einem großen Labyrinth sechs bestimmte Stellen finden und unser Ticket lochen mussten,

Labyrinthpark

Labyrinthpark

Labyrinthpark

Labyrinthpark
um uns schließlich „Labyrinthmeister“ nennen zu dürfen.

Labyrinthpark
Neben dem großen Labyrinth gab es allerdings auch noch kleinere Labyrinthe und diverse Denkspiele, so dass wir ziemlich viel Zeit im Patk verbrachten und Spaß hatten.

Rush Hour
„Rush Our“ in der Brettspiel-Variante ist etwas einfacher in der Handhabung. 😉

Othello
Ich habe (mit Saskias Unterstützung) den besten Ehemann von allen in „Othello“ besiegt.
Wir spielten noch verschiedene andere Sachen, guckten uns am Ende das Planetenlabyrinth an, ohne die dänische Beschreibung richtig zu verstehen (es gab immer zwei Wege und man muss in der richtigen Reihenfolge von Planet und Planet kommen) und entschieden dann, auch angesichts der Wolkenbildung, dass wir uns nicht noch ein komplettes Labyrinth „antun“ wollten.

Labyrinthpark

Gespräche im Auto

„Mama, wenn ich mal Kinder habe, dann kaufe ich mir keinen Smart. Der ist viel zu klein und man muss immer diskutieren, wer als erstes einsteigen darf.“

😀

„Bevor du dir ein Auto kaufst, brauchst du aber erstmal einen Führerschein.“

„Ich gucke euch doch immer zu!“

Ich hab dann erklärt, dass das nicht ausreicht und wie das mit Fahrschule und Führerschein läuft. Ein Smart soll es trotzdem nicht sein. Und Kinder?

„Ich weiß nicht. Ja und nein. So in der Mitte.“

„Na, du hast ja auch noch ein bisschen Zeit. Und bis dahin ist so ein kleines Auto gar nicht so unpraktisch: Es braucht nur ein kleinen Parkplatz, weniger Benzin als ein großes und reicht für 1-2 Leute locker aus. Der Papa und ich hatten, bevor du geboren wurdest, auch nur ein kleines Auto (Peugeot 106), das uns aber brav überall hingebracht hat. Das war noch kleiner als Omas Auto“ (Peugeot 207, der gar nicht so klein ist, aber nur zwei Türen hat und von dem Saskia neulich feststellte, er sei das Kind von unserem Auto).

„Dann ist das vielleicht das Kind von Omas Auto! Dann hat unser Auto zwei Kinder.“

„Nein, dann hätte unser Auto ein Kind und ein Enkelkind, genau wie die Oma.“ 😉

Verlassen

Plötzlich – wenn auch nicht gänzlich unerwartet – hat uns gestern unsere Saskia-Betreuung verlassen. Als sie vor 8 Jahren bei uns anfing, betreute sie noch andere Kinder, zuletzt (neben einem Vollzeitjob) nur noch Saskia. Jeden Donnerstag von 18 Uhr bis 21:30 Uhr – ein bisschen spielen, dann Abendessen, ins Bad und Bett schicken und darauf achten, dass Saskia dann auch wirklich geduscht ist, Zähne geputzt hat und zwischen 20:30 und 21 Uhr im Bett liegt. Länger bleiben konnte sie nicht, weil sie eine halbe Stunde Heimweg hat und am nächsten Morgen gegen halb 5 ihr Wecker klingelt. Die Zeit reichte für uns also gerade für die 2 Stunden Square Dance hier in der Kleinstadt, für Kino oder ähnliches mit etwas Anfahrt (falls gerade mal kein Square Dance war), reichte es nicht. Trotzdem: Sie hat das all die Jahre toll gemacht – früher, als es körperlich noch viel anstrengender war, weil Saskia am Abend die Treppe hochgeschleppt werden musste und auch jetzt, als ihr selbst manchmal nicht so gut ging. Ich verstehe sie, wenn sie sagt, neben Vollzeitjob und mit immermal Zipperlein hier und da, wegen der sie in letzter Zeit öfter mal absagen musste und jetzt erstmal wieder 6 Wochen Reha, möchte sie es nicht mehr machen. Aber wir alle werden sie sehr vermissen (und hätten uns ein bisschen Vorwarnzeit gewünscht), um vielleicht einen Ersatz zu suchen.

Jetzt müssen wir erstmal sehen, was wir daraus machen. Wir werden wohl bei der Lebenshilfe nachfragen, ob sie wieder jemanden für uns haben und hoffen, dass es die nächsten Jahre auch wieder so gut läuft wie mit M. (oder ganz früher mit E.)
Bis wir jemanden gefunden haben, fallen die gemeinsamen Abende wohl erstmal aus. Saskia zum Square Dance mitzunehmen, klappt nur in Ausnahmefällen (wenn am nächsten Tag keine Schule ist). Allein bleiben kann (und will) sie nach wie vor nicht – auch tagsüber nicht. Schaun wir mal, wie sich das alles entwickelt.

Urlaub in Dänemark – Teil 1

In diesem Jahr hat Saskia unser Urlaubsland ausgewählt – sie wollte unbedingt nach Dänemark. Wir wissen zwar nicht, was sie dort erwartet, aber da es nicht zu weit ist und wir (abgesehen von einer Durchreise auf der Fahrt nach Norwegen 2004) noch nie hier waren, beschlossen wir, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.

Am Mittwoch, dem 1. August ging es los. Wie üblich packten, räumten und kramten wir wieder bis zur letzten Minute und verließen die Heimat erst am Mittag. Immerhin war die Autobahn staufrei und so waren wir völlig entspannt anderthalb Stunden später an der Fähre, die uns über den Fehmarnbelt bringen sollte. Nach Einscannen der Tickets durften wir direkt aufs Schiff fahren und als wir vom Parkdeck nach oben kamen, hatte die „Schleswig-Holstein“ bereits abgelegt.

Fähre fahren

Ich bin ja immer etwas skeptisch, weil sich mir in der Vergangenheit auf Wasserfahrzeugen verschiedenster Art gern mal der Magen umdrehte, aber es lief alles gut und 45 Minuten später konnten wir das Schiff wieder verlassen.

Dannebrogsvimpel

Eine weitere Stunde Fahrt führte uns schließlich über diese Brücke …

Hübsche Brücken hier

… und dann waren wir auch schon auf der kleinen Insel Bogø, die für die nächsten 11 Tage unser Zuhause sein sollte. Wir brachten unsere Sachen ins Ferienhaus, erkundeten die Umgebung und stellten fest, dass es auch in Dänemark extrem trocken war. (Dabei ist die Ostsee nur ca. 500m Luftlinie vom Ferienhaus entfernt.) Der Rasen im großem Garten des Ferienhauses bot den gleichen steppenähnlichen Anblick wie der Rasen daheim und die von der Ferienhausvermietung verschickten Mails, dass Grillen verboten sei, hatten offensichtlich ihre Berechtigung.

Einige Wege führten uns durch den kleinen Ort …

Wegweiser

… aber letztlich diente uns die alte Windmühle als bester Wegweiser. Schließlich war sie nur etwa 100m vom Ferienhaus entfernt und von fast überall sichtbar.

Blick zur Mühle

Bogø Mølle

Nette Begrüßung

Schnurrrrrr ...

Wir besuchten nahezu täglich die Nachbarinsel Møn, sahen uns die kleine Stadt Stege an, verzichteten darauf, uns hier Fahrräder zu leihen 😉

Leihfahrrad ;-)

… besuchten Møns Klint, Kopenhagen, den Labyrinthpark in Kalvehave, den Aquadome in Lalandia, den Schlosspark Liselund und einige kleine Eckchen und Strände, die wir nahezu für uns allein hatten.

Møns Klint war mein erster Ausflugswunsch und auch wenn ich die (ähnlich großen) Kreidefelsen auf Rügen schon aus meiner Kindheit kenne, fand ich diese Küste noch beeindruckender. Wir wanderten zunächst ein Stück den Weg auf den Felsen entlang und genossen den Ausblick.

Møns Klint

Møns Klint

Später ging es 496 Stufen nach unten (und noch später auch wieder nach oben 😉 ), um von unten die Felsen nochmal aus ganz anderen Perspektiven zu entdecken.

496 Stufen zum Strand

Kreidezeichen

Schwalbennester

Erinnerungsstein

Møns Klint

Der Ausflug war wirklich toll, auch wenn der Aufstieg vom Strand zurück zum Parkplatz mich ziemlich geschafft hat. Meine Kondition war irgendwann auch schon mal besser.