Urlaub in Dänemark – Teil 1

In diesem Jahr hat Saskia unser Urlaubsland ausgewählt – sie wollte unbedingt nach Dänemark. Wir wissen zwar nicht, was sie dort erwartet, aber da es nicht zu weit ist und wir (abgesehen von einer Durchreise auf der Fahrt nach Norwegen 2004) noch nie hier waren, beschlossen wir, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.

Am Mittwoch, dem 1. August ging es los. Wie üblich packten, räumten und kramten wir wieder bis zur letzten Minute und verließen die Heimat erst am Mittag. Immerhin war die Autobahn staufrei und so waren wir völlig entspannt anderthalb Stunden später an der Fähre, die uns über den Fehmarnbelt bringen sollte. Nach Einscannen der Tickets durften wir direkt aufs Schiff fahren und als wir vom Parkdeck nach oben kamen, hatte die „Schleswig-Holstein“ bereits abgelegt.

Fähre fahren

Ich bin ja immer etwas skeptisch, weil sich mir in der Vergangenheit auf Wasserfahrzeugen verschiedenster Art gern mal der Magen umdrehte, aber es lief alles gut und 45 Minuten später konnten wir das Schiff wieder verlassen.

Dannebrogsvimpel

Eine weitere Stunde Fahrt führte uns schließlich über diese Brücke …

Hübsche Brücken hier

… und dann waren wir auch schon auf der kleinen Insel Bogø, die für die nächsten 11 Tage unser Zuhause sein sollte. Wir brachten unsere Sachen ins Ferienhaus, erkundeten die Umgebung und stellten fest, dass es auch in Dänemark extrem trocken war. (Dabei ist die Ostsee nur ca. 500m Luftlinie vom Ferienhaus entfernt.) Der Rasen im großem Garten des Ferienhauses bot den gleichen steppenähnlichen Anblick wie der Rasen daheim und die von der Ferienhausvermietung verschickten Mails, dass Grillen verboten sei, hatten offensichtlich ihre Berechtigung.

Einige Wege führten uns durch den kleinen Ort …

Wegweiser

… aber letztlich diente uns die alte Windmühle als bester Wegweiser. Schließlich war sie nur etwa 100m vom Ferienhaus entfernt und von fast überall sichtbar.

Blick zur Mühle

Bogø Mølle

Nette Begrüßung

Schnurrrrrr ...

Wir besuchten nahezu täglich die Nachbarinsel Møn, sahen uns die kleine Stadt Stege an, verzichteten darauf, uns hier Fahrräder zu leihen 😉

Leihfahrrad ;-)

… besuchten Møns Klint, Kopenhagen, den Labyrinthpark in Kalvehave, den Aquadome in Lalandia, den Schlosspark Liselund und einige kleine Eckchen und Strände, die wir nahezu für uns allein hatten.

Møns Klint war mein erster Ausflugswunsch und auch wenn ich die (ähnlich großen) Kreidefelsen auf Rügen schon aus meiner Kindheit kenne, fand ich diese Küste noch beeindruckender. Wir wanderten zunächst ein Stück den Weg auf den Felsen entlang und genossen den Ausblick.

Møns Klint

Møns Klint

Später ging es 496 Stufen nach unten (und noch später auch wieder nach oben 😉 ), um von unten die Felsen nochmal aus ganz anderen Perspektiven zu entdecken.

496 Stufen zum Strand

Kreidezeichen

Schwalbennester

Erinnerungsstein

Møns Klint

Der Ausflug war wirklich toll, auch wenn der Aufstieg vom Strand zurück zum Parkplatz mich ziemlich geschafft hat. Meine Kondition war irgendwann auch schon mal besser.