Viele Männer auf dem Dach

Nachdem am Montag hier ca. 1,5 mm Schnee lagen (ja, übereinander – aber nicht flächendeckend), wurde der Termin mit Dachdeckern und Gutachtern auf heute Mittag verschoben. Und so klingelte zunächst das Telefon, weil der Schulbusfahrer immer ein kurzes Zeichen gibt, wenn er Saskia rauswirft – einer von uns kann sich dann vor die Tür stellen und dem Fahrer winken, während das Kind die knapp 100m zum Haus läuft. (Das ist besonders im Herbst/Winter ganz praktisch, weil man nicht stundenlang an der Straße stehen und auf den Bus warten muss.)

Kurz nachdem Saskia nach Hause kam, klingelte es an der Tür und es erschien der erste Mann – unser „Parteigutachter“. Unmittelbar nach ihm erschienen zwei Dachdecker von einer Flachdachfirma in der Nähe, die vielleicht irgendwann den Auftrag bekommen, unser Dach zu reparieren. Während diese Männer schon mal einen Kaffee tranken, erschien dann noch der Chef der Dachdecker, die unser Dach 2016 gedeckt haben und schließlich noch ein Sachverständiger der Gegenseite. Uff.

Der beste Ehemann von allen übernahm die Führung durch die Tropfsteinhöhle – früher bekannt als Schlafzimmer – während ich mich zunächst mit Saskia und dann mit den beiden neuen Dachdeckern beschäftigte. Diese nahmen an der Führung nicht teil, da sie das Schlafzimmer bereits vorige Woche besichtigt hatten.

Nach der Besichtigung von innen wurde die Party aufs Dach verlegt und so kletterten 6 Männer die Leiter hoch und überlegten, wo eigentlich das ganze Wasser herkommt, das durch unsere Decke tropft. Nach ca. 2,5 Liter Wasser am 2. Advent und gut 4 Liter Wasser 6 Tage später befinden sich derzeit schon wieder ca. 2 Liter Wasser im Eimer – obwohl es keine starken Niederschläge gab (es nieselpieselt so vor sich hin) und wir den Raum schon seit Monaten nicht nutzen (was gegen solche Mengen Kondenswasser spricht).

Geklärt werden konnte es nicht, alle Beteiligten waren sich einig, dass sie es nicht wissen und dass man es auch nicht zerstörungsfrei feststellen könnte. Eventuell undichte Stellen konnten leider auch nicht abgedichtet werden, da Feuchtigkeit und Temperatur das nicht zuließen. Bleibt der Eimer also erstmal stehen und wir hoffen, dass das Wasser sich nicht noch andere Wege (als im Schlafzimmer) nach unten sucht. Und dann schauen wir im neuen Jahr mal, wie es weiter geht.

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