Leise Hoffnung

Der zweite Ortstermin gestern verlief deutlich besser als der erste. Anwesend waren: der beste Ehemann von allen, der Gutachter, der Dachdecker und unser Anwalt. Der Anwalt der Gegenseite war diesmal nicht dabei.

Nach kurzem Vorgespräch und Besichtigung von innen, wobei wieder über mögliches Kondenswasser diskutiert wurde, wurde das Dach von oben auf einer Fläche von ca. 1m x 1m geöffnet.

Nach Entfernung von EPDM-Folie und Styropor-Keil wurde der Blick frei auf ein stehendes Gewässer mit einigen Styropor-Kügelchen. Die Wassermenge war allerdings so groß, dass der Gutachter schnell der Meinung war: „Dann bin ich hier ja fertig.“ Die Situation ist wohl sehr eindeutig – das Dach ist undicht, es ist reichlich Wasser in der Konstruktion, es muss komplett erneuert werden.

Nun bleibt zu hoffen, dass das dann auch eindeutig im (hoffentlich bald fertigen) Gutachten steht, dass das Gericht das genauso sieht und der Dachdecker nicht insolvent ist, bevor wir unser Geld für Dach und Nebenkosten wieder haben. Und natürlich, dass es mit anderen Dachdeckern in der nächsten Runde besser läuft und die auch bald Zeit für uns haben.