„Ist sie eigentlich Autistin?“

… das wurde ich häufiger gefragt in letzter Zeit, wenn ich über Saskia gesprochen habe. Von Ärzt:innen, Therapeut:innen, Menschen aus dem schulischen Umfeld, Leuten, die mit Autisten arbeiten… Also vermutlich nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Tja.

Was antwortet man dann? „Offiziell nicht.“ Wir haben jedenfalls keine entsprechende Diagnose. Der beste Ehemann von allen und ich sind uns relativ sicher, dass Saskia irgendwo ins autistische Spektrum passt, aber die Sache mit der Diagnostik ist nicht so einfach. Die letzten Psychologen, die sich damit beschäftigen sollten, überreichten uns zahlreiche Fragebögen und machten in den Einzelterminen mit Saskia dann lieber allgemeine Intelligenztests. Fragebögen, bei denen es u.a. (in weiten Teilen) um Saskias Verhalten im Alter von 4-5 Jahren ging – erstens ist das über 10 Jahre her, zweitens (und wesentlich gravierender): Damals ging es ihr extrem schlecht – sie saß buchstäblich sabbernd im Rollstuhl, da war quasi gar nichts mit Verhalten.

Ohne Diagnose aber auch keine entsprechende Therapie und ohne Therapie kommen wir irgendwie nicht weiter.

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