Wohnungssuche

Wenn man im eigenen Haus wohnt und einen unbefristeten Job hat, geht man ja eigentlich nicht davon aus, auf Wohnungssuche gehen zu müssen. Jedenfalls nicht für den eigenen Bedarf. Unser Dachschaden zwingt uns leider doch dazu und es macht jetzt schon keinen Spaß.

Eigentlich suchen wir ja eine möblierte Wohnung für einige Monate – bezahlbar sollte sie sein, groß genug für uns drei und nicht allzu weit von unserem Haus entfernt, damit wir (falls es irgendwann los geht) hier auch noch die Bauarbeiten koordinieren können. Aber möbliert und auf Zeit gibt es in der Nähe gar nichts und in der benachbarten Großstadt ist man dann so bei 1700€ im Monat für 2 Zimmer, was uns doch ein bisschen zuviel ist. Außerdem hätte die Großstadt den Nachteil, dass sie ein anderes Bundesland ist und bis wir dann den Transport zur Schule (wir erinnern uns: Schulbusse aus dem einen Bundesland zerfallen beim Überqueren der Landesgrenze oder wenn ein falscher Schüler an Bord ist, zu Staub) und ähnliche Bürokratie geklärt hätten, würde vermutlich ein halbes Jahr vergehen, also bleiben wir lieber im Umland.

Okay, dann eben eine ganz reguläre unmöblierte Mietwohnung. Wir haben beide gut bezahlte unbefristete Jobs, keine Schulden, keine Haustiere … das sollte also nicht so kompliziert sein. Ist es leider doch. Schon deshalb, weil die Vermieter hier gern jemanden für mindestens zwei oder drei Jahre haben möchten (was ich verstehen kann, so ist es ja nicht), wir aber ja „nur“ etwas für vielleicht ein halbes bis ein ganzes Jahr brauchen. (Hoffentlich – bisher ist das schwer abschätzbar.)

Zwei hübsche Wohnungen haben wir bisher besichtigt, Montag folgt die dritte – und besonders Saskia ist jetzt schon genervt. Tja. Man sehen, wie es weitergeht.

Jahresrückblick 2018

Schon wieder – oder auch ‚endlich‘ geht Jahr zu Ende. Also ist wieder einmal Rückblick-Zeit.

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Nachdem die Küche endlich fertig war, sollte es dieses Jahr ein ruhiges, entspanntes Jahr werden. Das hat leider nicht geklappt.

Wir hatten schöne Erlebnisse: Wir waren mit Freunden und meiner Mutti in der Elbphilharmonie zum Konzert „Der Schneemann“, wir hatten einen schönen Winterurlaub in Thüringen und einen schönen Sommerurlaub in Dänemark. Wir waren im Musical („Mary Poppins“), im Konzert („Alte Bekannte“ und „Simon & Jan“) und bei den „Ehrlich Brothers“ und hatten bei all diesen Sachen so viel Spaß, dass wir Vieles im neuen Jahr wiederholen werden.
Aber es gab eben auch viel weniger Schönes: Der Dachschaden. Die Herzprobleme bei meiner Mutti, die ihr einige zusätzliche Stents und mir ein paar zusätzliche graue Haare brachten. Das Dach. Saskias Anfälle in der Nacht. Erwähnte ich schon das Dach?

Insgesamt reicht es deshalb nur zu einer 4

Zugenommen oder abgenommen?

Wie heißt es so schön? Ich wollte 10kg abnehmen – fehlen nur noch 15. Oder so. Zugenommen. Und das nervt mich gewaltig. Aber Stress und ich – das ist einfach eine schlechte Kombination.

Haare länger oder kürzer?

Etwa gleich.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch.

Mehr Kohle oder weniger?

Ich weiß gar nicht genau. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es seit April 1,x% mehr Gehalt. Nichts, was im Alltag wirklich auffällt. Da ich in diesem Jahr mein angespartes Langzeitkonto nicht in Anspruch genommen habe und deshalb fürs neue Jahr keinen Zusatzurlaub durch Gehaltsverzicht ansparen „musste“, bekam ich aber seit Juni mein komplettes (Teilzeit-)Gehalt ausgezahlt. Insofern also mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Die Küche wurde in diesem Jahr bezahlt. Erste Rechnungen für Saskias Zahnspange kamen auch schon. Und der Anwalt schickt auch in unregelmäßigen Abständen nette Briefchen. Das Highlight zum Jahreswechsel kam dann gestern per Mail: Wir dürfen für den gerichtlichen Gutachter einen Vorschuss(!) im mittleren 4-stelligen Bereich zahlen. Tun wir das nicht, guckt der noch nicht mal in die Akten. Spätere Nachforderungen (also noch mehr Geld) sind jederzeit möglich.

Insgesamt also vermutlich mehr als 2017 … und das überweigend noch nichtmal für Sachen, an denen wir Spaß haben.

Mehr bewegt oder weniger?

Das Projekt „Zu Fuß zur Arbeit“ (wenn auch nicht die kompletten 24 km, sondern nur die letzten 4,5km ) hat sich ganz gut bewährt. Im Durchschnitt komme ich so auf meine 13.000 Schritte, oft auch mehr, in den vergangenen Wochen (krankheitsbedingt) leider weniger. Ansonsten bleibt der Square Dance als regelmäßige Bewegung, die leider wegen fehlender Kinderbetreuung in den letzten Wochen häufiger ausfallen musste.
Insgesamt also etwa gleich, vielleicht minimal mehr.

Die teuerste Anschaffung?

Angeschafft haben wir nichts Großes, glaube ich.

Die meiste Zeit verbracht mit?

Saskia und dem besten Ehemann von allen. Und leider zu wenig Zeit mit Freunden – da besteht Änderungsbedarf. Das gilt nach wie vor, sonst reichen die Fotos im nächsten Jahr nicht mal für den obligatorischen Kalender 😉

Vorherrschendes Gefühl 2018?

Das kann doch alles nicht wahr sein!

2018 nach langer Zeit wieder getan?

Ski gefahren. (Na ja…)

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Den Dachschaden
Saskias nächtliche Anfälle
Krankheiten (hauptsächlich meine im Urlaub, aber auch andere)

Lieblingsblogs des Jahres?

Leider haben etliche Blogs, die ich gern gelesen habe, im Mai dicht gemacht. Der DSGVO sei Dank. Ich hoffe ja immer noch, dass die eine oder der andere es sich irgendwann wieder anders überlegt und doch wieder bloggt. (Ich winke stellvertretend mal in den Süden zu Elisabeth und hoffe, es geht euch gut.)

Mein Lieblingsblog gibt es zum Glück noch: Suomalainen Päiväkirja – Karens finnisches Tagebuch

Auch Frau Brüllen bloggt weiter und hat nur den Kommentarbereich dicht gemacht (was ich verständlich, aber auch schade finde).
Ebenfalls regelmäßig zu Gast bin ich inzwischen bei Frau Rabe in Norwegen und wünsche ihr für den neuen Job alles, alles Gute und hoffentlich bald einen sinnvollen Abschluss der Chipsfabrik-Geschichte.
Auch bei Pia lese ich immer wieder gern.

Frau … ähh … Mutti bloggt unter neuer Adresse und nicht mehr so häufig wie früher, aber die Geschichten von Bienen (und Blümchen 😉 ) sind auf jeden Fall lesenswert.
Frau Stinkesocke hat ihre Blogpause beendet und erzählt spannende Dinge aus ihrem Leben.

Und natürlich gucke ich auch weiterhin regelmäßig bei
Tanja mit Niklas und in
Oles Blog vorbei.

Fazit:

2018 war sehr viel anstrengender und nervenaufreibender als erwartet – es wird Zeit für ein neues (und hoffentlich besseres) Jahr.

Größter Wunsch fürs kommende Jahr?

Ein neues und dichtes Dach. Alternativ notfalls auch ein neues Haus, aber da ist es unwahrscheinlich, etwas zu finden, das für uns passt und bezahlbar ist – zumal wir nicht wüssten, ob sich das derzeitige Haus in diesem Zustand zu einem sinnvollen Preis verkaufen ließe. Mehr Gesundheit als in diesem Jahr. Anfallsfreiheit fürs Kind und vielleicht endlich eine passende Therapie für Saskia, die ihr hilft, sich selbst weniger im Weg zu stehen. Mehr Zeit für uns. Mehr Zeit mit Freunden. Und endlich weniger Chaos im Haus.
Ach ja – der Weltfrieden wäre da natürlich auch immer noch.

Ich wünsche uns allen ein gesundes neues Jahr!

2011, 2012, 2013, 2014 ,2015, 2016, 2017

Viele Männer auf dem Dach

Nachdem am Montag hier ca. 1,5 mm Schnee lagen (ja, übereinander – aber nicht flächendeckend), wurde der Termin mit Dachdeckern und Gutachtern auf heute Mittag verschoben. Und so klingelte zunächst das Telefon, weil der Schulbusfahrer immer ein kurzes Zeichen gibt, wenn er Saskia rauswirft – einer von uns kann sich dann vor die Tür stellen und dem Fahrer winken, während das Kind die knapp 100m zum Haus läuft. (Das ist besonders im Herbst/Winter ganz praktisch, weil man nicht stundenlang an der Straße stehen und auf den Bus warten muss.)

Kurz nachdem Saskia nach Hause kam, klingelte es an der Tür und es erschien der erste Mann – unser „Parteigutachter“. Unmittelbar nach ihm erschienen zwei Dachdecker von einer Flachdachfirma in der Nähe, die vielleicht irgendwann den Auftrag bekommen, unser Dach zu reparieren. Während diese Männer schon mal einen Kaffee tranken, erschien dann noch der Chef der Dachdecker, die unser Dach 2016 gedeckt haben und schließlich noch ein Sachverständiger der Gegenseite. Uff.

Der beste Ehemann von allen übernahm die Führung durch die Tropfsteinhöhle – früher bekannt als Schlafzimmer – während ich mich zunächst mit Saskia und dann mit den beiden neuen Dachdeckern beschäftigte. Diese nahmen an der Führung nicht teil, da sie das Schlafzimmer bereits vorige Woche besichtigt hatten.

Nach der Besichtigung von innen wurde die Party aufs Dach verlegt und so kletterten 6 Männer die Leiter hoch und überlegten, wo eigentlich das ganze Wasser herkommt, das durch unsere Decke tropft. Nach ca. 2,5 Liter Wasser am 2. Advent und gut 4 Liter Wasser 6 Tage später befinden sich derzeit schon wieder ca. 2 Liter Wasser im Eimer – obwohl es keine starken Niederschläge gab (es nieselpieselt so vor sich hin) und wir den Raum schon seit Monaten nicht nutzen (was gegen solche Mengen Kondenswasser spricht).

Geklärt werden konnte es nicht, alle Beteiligten waren sich einig, dass sie es nicht wissen und dass man es auch nicht zerstörungsfrei feststellen könnte. Eventuell undichte Stellen konnten leider auch nicht abgedichtet werden, da Feuchtigkeit und Temperatur das nicht zuließen. Bleibt der Eimer also erstmal stehen und wir hoffen, dass das Wasser sich nicht noch andere Wege (als im Schlafzimmer) nach unten sucht. Und dann schauen wir im neuen Jahr mal, wie es weiter geht.

Dies und das

Es tropft nach wie vor – obwohl es im Laufe der vergangenen Woche gar nicht wirklich geregnet hat, scheint noch reichlich Wasser im Dach zu sein. 4,1 l habe ich heute aus dem Eimer geschüttet – das war die Menge, die sich seit Montag angesammelt hatte. Finde ich irre viel. Wir haben jetzt Kontakt zu einer anderen Dachdeckerfirma aufgenommen, die hoffentlich in den nächsten Tagen ein paar vermutlich undichte Stellen abdichten kann. Ob das klappt, hängt aber noch von verschiedenen Dingen ab: Sie müssen Zeit haben (was derzeit ein echtes Problem zu sein scheint), der Sachverständige (als Zeuge) muss gleichzeitig Zeit haben, sie müssen das passende Material haben (was derzeit nicht der Fall ist) und das Wetter muss mitspielen (wonach es für die nächsten Tage nicht aussieht). Uff.

Vom Gericht haben wir inzwischen ein Aktenzeichen. Und vom Anwalt der Gegenpartei gibt es ein Schreiben, dass eine Streitverkündung (ich glaube so hieß das) gegen den damaligen Planer bevor steht. Das kann ja noch lustig werden.

Ansonsten haben wir für Mittwoch noch einen Zahnarzttermin gewonnen – es hat sich nämlich schon wieder ein Bracket gelöst und muss ersetzt werden. Die Zahnspange war nicht mal für eine Woche komplett.

Und zu guter Letzt haben wir heute Winterschuhe für Saskia gekauft – in Größe 42 :-O (ja, mein Kind lebt auf großem Fuß – allerdings würde normalerweise 40 reichen (Turnschuhe in 40 haben wir auch gekauft) – für ihre orthopädischen Einlagen brauchen wir aber mehr Platz. Aber 42 ist schon gaaaanz schön riesig!

Es tropft

Nachdem ja nach wie vor unklar ist, wie das Wasser in unser Dach kommt, haben wir am Wochenende mindestens eine Ursache gefunden: Das Dach ist irgendwo undicht. Es hat nämlich ein paar mal sehr heftig geregnet und anschließend hatte sich auf der Folie, die im Moment den offenen Teil im Schlafzimmer verschließt (also dort, wo die Paneele und die Dämmung fehlen) eine größere Menge Wasser gesammelt. Die Folie hing deutlich durch und sollte sie irgendwo reißen oder sich die Befestigung am Rand lösen, hätten wir die ganze Brühe auf dem Fußboden.

Schon wieder Wasser!

Dann lieber einen definierten Schnitt, wonach sich ca. 2,5 Liter Wasser in einen Eimer ergossen und den Schnitt anschließend wieder zugeklebt. Letzteres hat leider nur bedingt funktioniert und so haben wir nun eine eigene Tropfsteinhöhle im ehemaligen Schlafzimmer. Mist!

Was wir sicher wissen: Das ist definitiv kein Kondenswasser, denn der Raum wird seit Monaten nicht genutzt (nur ich gehe ein paar mal am Tag durch, um ins Bad zu kommen). Ob uns das irgendwie weiter bringt, wissen wir nicht. Aber wir werden wohl irgendetwas tun müssen, damit nicht noch mehr Wasser in die Dachkonstruktion läuft. Gutachter hin oder her, hier ist unserer Meinung nach Gefahr im Verzug. Mal sehen, wie wir aus der Nummer rauskommen.

Manchmal macht es gar keinen Spaß, Recht zu haben

Nachdem Saskia am Mittwoch früh beim Zahnarzt endlich das letzte Bracket befestigt bekam (einige hatten von Anfang an nicht richtig geklebt, mehrere hatten sich gelöst, einmal hatte sich der der Draht gelöst und zuletzt war auch noch die Befestigung am Backenzahn raus gefallen) – hat sie nun zum ersten Mal eine komplette Zahnspange. Mal sehen, ob das bis zum nächsten Termin Anfang Januar so bleibt oder wir zwischendurch doch nochmal spontan zum Zahnarzt müssen.

Anschließend ging es ins SPZ, wo uns ein neuer Arzt erwartete, der nicht ganz auf unserer Wellenlänge lag. Was wir damit machen, weiß ich noch nicht. Die bisherige Ärztin kannte Saskia seit deren 3. Lebensmonat. Also schon deutlich vor Beginn der Epilepsie, das war – gerade in schlimmen Zeiten – immer ganz gut, weil alle anderen Ärzte vieles auf die Epilepsie reduzierten (und Saskia eben auch nur mit Anfällen kannten). Nun ist die Ärztin in Rente und der neue Arzt hatte nichts Besseres zu tun, als sich mit uns Eltern ca. 45 Minuten über Saskias Epilepsie zu unterhalten und zu betonen, dass es schlecht wäre, wenn mehrere Ärzte die Epilepsie behandeln und dann unterschiedliche Wege gehen wollen. Wir haben mehrfach betont, dass wir NICHT wegen der Epilepsie bei ihm sind und mit unserem Neurologen zufrieden sind. Wir sind im SPZ wegen der sonstigen Baustellen: Entwicklungsverzögerung, selektiver Mutismus, orthopädische Einlagen usw. … Er kam immer wieder auf die Epilepsie zurück. Was wir damit machen, weiß ich noch nicht. In einem halben Jahr bekommt der Doktor noch eine Chance, wenn es dann wieder so läuft, müssen wir uns was überlegen.

Am gestrigen Donnerstag ging es dann zum Langzeit-EEG in die Epilepsie-Klinik. Wir waren dort zuletzt 2008 und seitdem hat sich dort alles komplett verändert. Damals gab es 4 Zimmer für Langzeit-EEG mit Videomonitoring, inzwischen sind es 15. Das Gebäude ist neu, die Räume sind nett (auch die Klappbetten für die Begleitperson sehen stabiler aus als die früheren Modelle), inzwischen sagt keiner mehr was gegen Handy-Benutzung … nur langweilig ist so ein Tag, an dem man das Zimmer nicht verlassen darf, natürlich trotzdem.

Wir haben also viel fern gesehen, ein bisschen auf dem Tablet gespielt, Weihnachtsdeko gemalt und versucht, die Zeit totzuschlagen. Die Nachtschicht übernahm der beste Ehemann von allen und der konnte dann heute früh auch berichten, dass der Aufenthalt nicht umsonst war. Auch gestern Abend machte Saskia seltsame Geräusche nach dem Einschlafen und seit heute Vormittag wissen wir: Ja, es sind kurze Anfälle (wir hatten es ja befürchtet). Tja. Starten wir also wieder mit Tag 0.

Wir werden das Levetiracetam also nicht wie geplant ausschleichen, sondern die Dosis um ein Drittel erhöhen. Die bisherige Dosierung bekommt Saskia seit Januar 2013 – damals wog sie die Hälfte und war 30 cm kleiner als heute – hoffen wir also, dass es ausreicht, die Dosis anzupassen.

Nachtaktiv

Die Zeit rast gerade so dahin – wir gehen im Dunklen aus dem Haus und wenn alle daheim sind, ist auch schon wieder fast Nacht. Ich wollte ja noch vom Sommerurlaub erzählen, aber da ich gerade ein paar Fotos aus den letzten 4 Wochen sortiert habe, schreibe ich eben erstmal über unserere derzeitigen Aktivitäten.

Vor ein paar Wochen erzählte eine Freundin von einem herbstlichen Lichterfest in einem Freizeitpark und war davon so begeistert, dass ich dachte, wir müssen da eigentlich auch mal hin. Leider hatten wir eigentlich keine Zeit dafür. Zumindest nicht so richtig. Letztlich fuhren wir dann doch spontan los – am relativ späten Nachmittag, aber das Wetter war schön, es war warm und trocken und das letzte Wochenende der Herbstferien. Wir hatten auch durchaus Spaß im Park, haben für die Lichterparade aber an der völlig falschen Stelle gestanden und sie letztlich doch verpasst. Zahlreiche Lichter sahen wir im Park aber trotzdem.

Lichterfest

Kürbisse

Vielleicht probieren wir es ja im nächsten Jahr nochmal. Dann wissen wir ja, wo wir hinmüssen (und wann). Immerhin konnten wir das Abschlussfeuerwerk bewundern, auch wenn sich Saskia beschwerte, es sei viel zu laut (war es nicht).

Ein paar Tage später besuchten wir in der Elphi eine Veranstaltung „Das magische Klavier“ und anschließend war es dank Zeitumstellung schon so dunkel, dass der Blick von der Plaza ganz ungewohnt wirkte. Ich war ja inzwischen 4 oder 5 mal dort, aber noch nie am (späten) Abend.

Hafenblick

Die Veranstaltung kann ich übrigens sehr empfehlen: Zum Trickfilm („The magic piano“) mit einer sehr netten Geschichte und komplett ohne Sprache gab es Live-Musik (von Chopin) auf dem Flügel.

An den Tagen danach ließ ich mich von etlichen Blogs und Instagram-Fotos inspirieren und malte mit Saskia ein paar Kürbisse, mit denen wir die Haustür dekorierten.

Kürbisse

Schließlich stand ja neben dem Reformationstag, der endlich auch hier Feiertag ist, auch Halloween vor der Tür und gerüchteweise ist da ja irgendwas mit Kürbissen 😉 Saskia hatte den Wunsch geäußert, mit einem Freund auf Süßigkeitenjagd zu gehen. Als sie nach anderthalb Stunden zurück kamen, trug Saskia ganze 2 kg Süßkram in ihrem Hexenhut nach Hause. Erstaunlich, dass man in dem winzigen Ort überhaupt so lange unterwegs sein kann und dass es sooo erfolgreich war.

Ausbeute

Am vorigen Samstag telefonierte ich mit der Mutter eines Klassenkameraden von Saskia, die am Ende meinte, sie würden später zur „Dunkel-Munkel-Nacht“ in einen Wildpark fahren. Was sie erzählte, klang interessant (Hexen, Lichter, Tiere …) und mit spontanen Ausflügen ins Dunkle hatten wir in letzter Zeit ja gute Erfahrungen gemacht. Also machten auch wir uns auf den Weg. Und auch dieser Ausflug schreit danach, im nächsten Jahr wiederholt zu werden. Etwas weniger spontan und dafür besser geplant, etwas wärmer bekleidet und mit etwas mehr Wegzehrung für die „Nachtwanderung“. (Und auch gern 1 oder 2 Stunden früher, damit man sich im völlig unbekannten Wildpark erstmal bei Licht orientieren kann und vielleicht auch nicht eine halbe Stunde nach einem Parkplatz anstehen muss, weil erstaunlich viele Menschen den gleichen Plan für den Abend hatten.)

Hirsche

Hexe mit Eule

Lichtgestalt