Wasserschaden

Bevor morgen die Dachdecker kommen und das Dach aufreißen, um von oben reinzugucken, woher die Nässe kommt, hatten wir heute die Tischler zu Besuch, um einen Teil der Paneele an der Schlafzimmerdecke zu entfernen.

Unser Plan war, das möglichst mit wenig Schaden zu öffnen, die schadhafte Stelle zu suchen und zu finden und später die Decke wieder verschließen zu können. Im Moment sieht es so aus, als stünden wieder einmal größere Bauarbeiten an, denn die entfernten Paneele sehen nicht gut aus. Und der Geruch! Nicht schön.

Zunächst mal fielen mir heute morgen die Wellen an der Decke auf.

Wellen in der Decke

Die hatten wir bisher noch nicht entdeckt, aber nun, wo keine Lampe davor hängt, sah es sehr wellig aus. Dann entfernten die Tischler das erste Brett, dem man schon von unten die Feuchtigkeit ansah, von oben sah es auch nicht besser aus. Die Nachbarpaneele hatten teilweise schon leichte Schimmelanzeichen auf der Rückseite und der Geruch im Schlafzimmer ist derzeit selbst bei geöffnetem Fenster einfach „Bäh“.

Wasserfleck

Und auch die Befestigungshaken sahen aus, als hätten sie ein sehr feucht-fröhliches Leben an unserer Decke gehabt. Das sollte nach 2 Jahren unter einem frisch renovierten Dach nicht so sein.

Paneelbefestigung

Ich hab dann direkt mal den damaligen Bauleiter für morgen mit dazu gebeten und bin sehr gespannt, wie das alles weiter geht (wer das alles bezahlt, wann das wie repariert wird und überhaupt). Erstmal gehe ich dann wohl Umzugskartons packen. Und erwähnte ich schon, dass ich keinen Bock mehr auf diesen Mist habe?

Haus steht noch … und wir haben auch wieder Strom

Dienstag um 15 Uhr war der früheste Termin, an dem der Rollladen-Bauer Zeit hatte, um sich das Problem anzusehen. Na gut, den einen Tag würden wir nun auch noch ohne Spülmaschine und ohne funktionierende Steckdosen in der Küche durchhalten – immerhin haben wir da ja eine gewisse Übung.

Als ich kurz nach halb drei nach Hause kam, wurde ich schon erwartet. Der Rollladen-Bauer guckte sich alles an, verstand genau wie wir nicht, was das eigentlich los war, schloss schließlich die Rollläden an einen anderen Stromkreis an und stellte fest, dass sie problemlos funktionierten. Hmmm?! Und nun? Die Rollläden funktionierten, der Stromkreis jedoch funktionierte auch ohne die Rollläden nicht. Auch nicht nach Aus- und Wiedereinschalten der Sicherungen und FI-Schalter. Der Fi-Schalter reagierte auch nach wie vor nicht auf Drücken der Test-Taste und irgendetwas knisterte im Stromkasten, wenn man die Taste ein paar Mal drückte. Seltsam. Aber wohl doch eher ein Fall für den Elektriker, entschieden wir schließlich. Den rief ich dann noch im Beisein des Rollladen-Bauers an und bekam den Tipp, lieber die komplette Stromversorgung vom Netz zu nehmen. Okayyy… Ich schaltete also die Hauptsicherung aus, schickte den Rollladen-Bauer nach Hause und wartete auf den Elektriker-Notdienst.

Der erschien gegen 16:30 Uhr, hörte sich das Problem an und tauschte schließlich den FI-Schalter. Auch wenn der normalerweise nicht kaputt ginge. Strom wieder an und hier und da noch gemessen und zur Sicherheit noch geguckt, ob sich der FI-Schalter denn nun durch die Taste auslösen lässt. Ließ er nicht. Ähh.. Wie jetzt?

Verteilerkasten

Also nochmal gesucht und siehe da, das Problem lag eine Ebene weiter oben – vom FI-Schalter dort ging ein schwarzes Kabel nach unten zum betroffenen Stromkreis, der Neutralleiter. Und aus irgendeinem Grunde hatte der wohl Kontaktprobleme gehabt. Ergebnis:

FI-Schalter - verschmort

Autsch! Ich traue ja der Elektroinstallation in unserem Haus generell nicht (da liegt sehr Vieles im Argen), aber gerade die gesamte Küchenverkabelung und der Verteilerkasten im Keller sind ja im Herbst 2017 erst erneuert worden. Hier hatte ich daher wirklich nicht mit Problemen gerechnet.

Schließlich wurde der verschmorte FI-Schalter getauscht und der Strom wieder eingeschaltet. Nun funktionieren sowohl die Steckdosen als auch die Rollläden. Hurra! Die Heizung meldete einige Zeit einen Fehler, arbeitete aber zum Glück weiter, ich hoffe also, das war es jetzt erstmal mit Strom-Problemen. Nächste Woche geht es an die Erkundung unseres Dachschadens.

Das ist jetzt nicht wahr!

Als wir 2011 unsere Fenster und Türen erneuerten, wurden an der (nördlichen) Eingangsseite des Hauses auch die bis dahin manuell bedienbaren Rollläden durch elektrische ersetzt. Das war toll, allerdings war die Firma, die sie einbaute nicht so toll und hinterließ größere Flurschäden (wie Löcher in der Wand und heraushängende Kabel). Als wir später die anderen Rollläden erneuern ließen, nahmen wir unsere „Stamm-Rollladen-Bauer“, auch wenn das bedeutete, dass wir nun zwei verschiedene Systeme im Haus haben (Selve und Somfy – unsere Stamm-Firma verbaut nur Somfy). Nebenbei bemerkt finde ich die Somfy-Fernbedienung mit Zeitsteuerung unterirdisch vom Bedienkomfort – die ist so gar nicht intuitiv bedienbar und ich muss jedes Mal, wenn ich was umprogrammieren will (was man ja nicht täglich macht), erst nach der Bedienungsanleitung googeln.

Leider wurden die nördlichen Rollläden bei der Dämmung des Hauses 2015 kurzerhand mit „eingedämmt“ – sie stecken also zum Teil unter dem Dämmmaterial, was doof ist, wenn mal etwas damit ist. Irgendwann 2016 begann der obere Rollladen gelegentlich Zicken zu machen und erst auf mehrfachen Knopfdruck zu reagieren. Noch nicht so richtig schlimm, aber etwas nervig. Mitte 2017 war dann der Punkt erreicht, an dem es immer mehrere (und zum Teil sehr viele) Versuche brauchte, bis er sich bewegte. Wegen der Lage unter der Dämmung beschlossen wir, das Thema lieber nicht im Herbst/Winter anzugehen, denn wenn die Dämmung beschädigt würde und neu geklebt werden müsste, bräuchten wir 24 Stunden lang Temperaturen über 5°C. Wir parkten den Rollladen also in einer Position, mit der wir einigermaßen leben konnten: Etwa 3/4 geschlossen – das ist dunkel genug, um auch im Sommer schlafen zu können, wenn die Sonne am späten Abend noch weit ums Haus kommt und andererseits hell genug, um sich tagsüber zumindest im Raum orientieren zu können, ohne erst Licht zu machen und um bei geöffnetem Fenster etwas Frischluft zu bekommen. Im Frühjahr 2018 zickte dann auch der untere Rollladen immer wieder und da wir keine Lust auf eine Küche ohne Tageslicht hatten, nutzten wir ihn sicherheitshalber gar nicht mehr – auch nicht im Sinne des Erfinders.

Irgendwann fanden wir dann aber doch mal Zeit, das Thema in Angriff zu nehmen und so tauchten am Freitag Morgen um kurz nach 8 zwei Rollladen-Bauer auf, flexten die Kästen auf, tauschten die Rollladenmotoren und verschlossen alles wieder. Zweieinhalb Stunden später waren sie fertig und wir hatten funktionierende Rollläden. Hallejujah! Ich programmierte die Zeitsteuerung und sie fuhren am Abend brav nach unten … und am Samstag Morgen … leider nicht wieder nach oben. Beide! Stattdessen machten sie seltsame Geräusche, als würde sich der Motor drehen, aber es nicht schaffen, den Rollladen zu öffnen. Nach leichter „Perkussionswartung“ von außen am unteren Rollladen hatten wir dann zumindest in der Küche wieder Tageslicht. Im Schlafzimmer blieb es dunkel. Ach nöö!

Ich drückte noch eine Weile auf der Fernbedienung rum, aber erfolglos. Etwas später stellten wir fest, dass der Kühlschrank keinen Strom hatte. „Dann ist dann wohl ’ne Sicherung geflogen“, vermuteten wir. Allerdings war sowohl die Sicherung des Stromkreises, an dem die Küchensteckdosen und Überraschung! auch die Rollläden hängen, als auch der zugehörige FI-Schalter in eingeschalteter (also oberer) Position, Test mit dem Phasenprüfer ergab „Leuchten auf beiden Phasen“. WTF?! Wir entschieden uns dann, die Sicherungen erstmal auszuschalten, den Kühlschrank mit einem Verlängerungskabel aus der Essecke zu versorgen … und warten nun darauf, dass morgen Nachmittag die Rollladen-Bauer auftauchen und den Mist in Ordnung bringen. Wo auch immer das genaue Problem liegt. Wenn es ein Kurzschluss ist, sollte eigentlich eine Sicherung oder der FI auslösen. Und wieso liegt auf beiden Steckdosen-Phasen Spannung an? Und wieso kann ich den FI-Schalter nicht mal mit seinem Test-Knopf ausschalten? Fragen über Fragen. (Genau dieser Stromkreis wurde übrigens gerade erst komplett erneuert, als die Küche renoviert wurde.)

Der beste Ehemann von allen ist inzwischen noch genervter als ich und allmählich überlegen wir, ob wir das Haus nicht einfach abreißen und neu bauen sollten. Es macht echt keinen Spaß mehr.

Sorry, Familie Maus!

Irgendwann im Herbst vergangenen Jahres wollte das Türschloss unseres Gartenschuppens uns nicht mehr ins Innere des Häuschens lassen. Es bewegte sich einfach nicht. Wir entschieden, das über den Winter so zu lassen – immerhin war die Hütte zu und an die Sachen, die darin gelagert werden, mussten wir nicht unmittelbar ran. Vor ein paar Wochen versuchte ich dann doch mal, den Schlüssel mit viel Kraft im Schloss zu drehen – und hatte anschließend einen kaputten Schlüssel, die Tür blieb aber zu. Bevor wir jedoch einen Schlosser holten, wagte ich auf Empfehlung einer Arbeitskollegin dann doch noch einen Versuch mit Ballistol … und siehe da: Die Tür ließ sich öffnen.

Wo kommt eigentlich die Erde her?

Im Inneren roch es allerdings etwas muffig und in einer Ecke sah ich etwas Vogelfutter und Erde auf dem Boden liegen. Da hatten wir wohl im Winter Besuch, dachte ich. Wir holten neulich die Gartenstühle, Tisch und Grill raus, zu mehr war noch keine Gelegenheit. Heute aber beschloss ich, wenigstens mal den Rasen zu mähen. Ich bat Saskia, mir beim Ausräumen zu helfen, denn der Rasenmäher war in der hintersten Ecke verstaut.

Wir räumten also Tisch, Stühle, Gartengeräte und verschiedenen Kleinkram aus der Hütte und fanden zunächst jede Menge Erde. Wo kam die eigentlich her? OKay, eine leere und angeknabberte Tüte „20 l Blumenerde“ fand ich auch. Und eine leere Tüte Sonnenblumenkerne. Und eine Tüte mit etwas Vogelfutter und einem angeknabberten Federball darin (den wir dort ganz gewiss nicht reingesteckt haben). Außerdem angeknabberte Packungen von Blumenzwiebeln und immer wieder Sonnenblumenkerne, Nüsse u.ä. Ich war nicht sicher, ob wir auch irgendwo lebende oder tote Mäuse finden würden und bat Saskia, sehr vorsichtig zu sein, wenn wir mal wieder irgendwo eine Plane oder Decke anhoben. Es passierte jedoch nichts. Zu guter Letzt warfen wir noch einen Blick in die große schwarze Plastikkiste. Huuuiii. Hier roch es aber übel. Marke „Hauptbahnhof, Hintereingang“. Angeknabberte Sachen gab es auch hier (zum Beispiel einen unserer schönen Hängesessel, was ich sehr bedauerlich finde). Wir stellten die Kiste erstmal nach draußen, um sie später dort auszuräumen. Dann kehrten wir das Regal ab, warfen angeknabberte Abdeckplanen und Tüten weg, Saskia verzog sich nach drinnen und ich mähte erstmal den Rasen.

Der schöne Hängesessel! Schnief!

Noch mehr Erde

Der beste Ehemann von allen kam nach Hause und beteiligte sich an den Ausräumarbeiten und entdeckte schließlich am Boden der Kiste „Zwei Mäuse“. „Lebende?“ fragte ich ihn, was er bejahte. „Na, dann hol mal Saskia“, sagte ich.

Das waren deutlich mehr als 2 Mäuse. Eine entwischte uns, versteckte sich erst in der Ecke vom Schuppen und verschwand dann durch ein Loch in der Wand nach draußen. Wir machten also schnell den Deckel wieder zu. Und was machen wir nun mit Familie Maus? Ich mag ja Mäuschen wirklich gern, aber bitte nicht in meinen Sachen. Nach kurzer Überlegung beschlossen wir, sie in der Kiste auf den Grünstreifen auf der anderen Straßenseite zu bringen. Während des Transports verschwand noch eine aus der Kiste, den Rest setzten wir mit den Babys im Grünen aus. Ich vermute, die fünf Winzlinge haben es nicht überlebt – denn sämtliche größeren Mäuschen suchten blitzschnell das Weite.

Für Familie Maus tut mir das auch wirklich leid, aber wer die Wohnung so verwüstet, muss eben auch damit rechnen, vor die Tür gesetzt zu werden. Und hier besteht obendrein eindeutig Eigenbedarf: Wir möchten unsere Sachen in nächster Zeit ganz gern mal wieder nutzen.
(Und den zerstörten Hängesessel nehme ich wirklich übel!)

Baustellenreport

Unsere Küche ist endlich fertig. Na ja, zumindest laut Definition des Möbelhauses. Zuletzt bekamen wir vom Hersteller ja noch ein paar winzige Plastikplättchen geschickt als „Öffnungswinkelbegrenzer“. Allerdings ohne einen Kommentar dazu. Die Suche im Internet ergab: Die Teile müssen von hinten! in die Scharniere eingebaut werden. Nur sind die Scharniere ja leider bereits an Schränken bzw. Türen montiert und zerstörungsfrei ausbauen lassen sie sich nicht ohne Weiteres. Also werden wir wohl weiterhin die Türen vorsichtig öffnen müssen und die Öffnungsbegrenzer nicht montieren (können).

Ansonsten waren noch Kleinigkeiten offen: Ein Griff hat einen feinen Riss (oder eine Schramme, das sieht man nicht so genau), am Kühlschrank ist eine Plastik-Abdeckung überm Scharnier abgebrochen, die dimmbaren LED-Leuchten über der Arbeitsfläche flackern im ausgeschalteten Zustand leise vor sich hin und auch im eingeschalteten Zustand (bei bestimmter Leuchtstärke) flackern mindestens 2 der 4 Leuchten. Nicht schön, aber auch nicht wirklich dramatisch. Wir hätten es gern im Abschlussgespräch erwähnt, jedoch:

Mit dem Begriff „Abschlussgespräch“ ist die preisliche Endverhandlung nach Erledigung aller Beanstandungen gemeint. Das heißt, ein Gespräch in dem Sinne ist nicht geplant, sondern bezieht sich auf den bisherigen Schriftverkehr.

Ähhh?! So kann man das natürlich auch machen. Sollte man aber vielleicht im Sinne der Kundenzufriedenheit eher nicht. Da uns der Montageleiter ursprünglich anbot, beim Abschlussgespräch dabei zu sein, ist diese Interpretation auch schon deshalb recht sinnlos. Aber gut, wir haben den Restbetrag des deutlich reduzierten Kaufpreises gezahlt und damit ist das Thema wohl abgeschlossen. Die Freude an der neuen Küche ist durch das ganze Theater leider etwas getrübt.

Unsere neue Essecke (die wir woanders gekauft haben) gefällt uns dagegen richtig gut. Nur das Schränkchen, das noch als Ablage in eine Ecke soll, ist seit Januar bestellt, aber nicht lieferbar – „Abholung ca. 5. KW“ Tja.

Wieder im Baustellen-Programm (und darauf hätte ich echt gut verzichten können): Dach und Schlafzimmerdecke. Das Dach wurde ja 2016 komplett erneuert, das Schlafzimmer dann im vorigen Jahr. Nun haben wir einen deutlichen Wasserfleck an der Decke und das bedeutet, irgendwo da oben – über Dampfsperre, 50cm Mineralwolle und 10+x cm Styroporkeil ist eine undichte Stelle in der Dachfolie und vermutlich hat der verhältnismäßig reichliche Schnee in diesem Jahr sich einen Weg ins Dach gesucht. Das bedeutet, wir haben eine nasse (vollgesogene?) Dämmung und das ist riesengroßer Mist.

Ein Dachdecker war mit dem besten Ehemann von allen am Dienstag auf dem Dach und fand keine undichten Stellen. Es sieht wohl auch alles gut aus und bei Regen würde das Wasser höchstwahrscheinlich einfach abfließen, der Schnee lag halt länger an der gleichen Stelle und so hatte das Tauwasser wohl Gelegenheit, ins Dach zu kriechen (vermuten wir). Was wir mit dieser Erkenntnis machen, wissen wir noch nicht. Es einfach zu ignorieren („Wird schon nicht so schlimm sein“) ist keine Alternative, finden wir. Die Schlafzimmerdecke wieder zu öffnen, um das genaue Ausmaß des Schadens zu beurteilen oder festzustellen, wo das Wasser eigentlich herkommt, ist aber eindeutig unlustig.

Kann man auch den siebenten Termin vergeigen?

Yes, they can! (Jedenfalls teilweise.)

Nachdem die Küchenmonteure ja Ende Januar hier vor verschlossener Tür standen, gab es heute Nachmittag um 15 Uhr einen neuen Termin zur Endmontage. Zur Erinnerung: Zu montieren waren noch ca. 1,5m Sockelleiste und an den Türen von 4 Oberschränken Öffnungsbegrenzer, damit die Griffe nicht beim schwungvollen Öffnen an die Wand knallen.

14:50 Uhr klingelt das Telefon, sie seien jetzt unterwegs und in 15-20 Minuten hier. Passt. 10 nach 3 klingelt es an der Tür:
„Wir montieren heute die Sockelleisten.“
„Ja. Und die Öffnungsbegrenzer für die Türen.“
„Die sollten Ihnen per Post zugeschickt werden.“
„Aha?! Davon weiß ich nichts und geschickt wurde uns auch nichts. Dann wird es wohl heute wieder nicht der letzte Termin. Da bin ich ja froh, dass ich nicht schon wieder Urlaub genommen habe.“

Vorher

Eine halbe Stunde später heißt es: „So, der Sockel ist fertig.“

Nachher

Der Monteur kramt seine Unterlagen raus, guckt auf die Daten und meint:
„Und der Betrag ist noch offen?“
„Ja.“
„Respekt! Wie hoch war denn der Gesamtpreis?“ Ich sage es ihm.
„Und wieviel zahlen Sie heute?“
„Nichts.“ sage ich grinsend. „Ist mit dem Kundendienst so vereinbart. Wenn alles fertig ist, gibt es ein Abnahmegespräch und erst danach zahlen wir.“
„Na, wenn das so ist, machen wir hier einen Strich. Und hier noch eine Unterschrift. … Schönes Wochenende!“
„Ja, Ihnen auch.“

35 Minuten nach ihrem Erscheinen waren die Monteure wieder verschwunden. Und ich war sehr froh, dass ich nicht noch die Oberschränke (teilweise) ausgeräumt hatte, um Baufreiheit zu schaffen.

Im Prinzip ist die Küche jetzt komplett, die fehlenden Scharniere sind kein echtes Problem. Ich werde jetzt also in aller Ruhe abwarten, wann sich jemand für die tatsächliche Endmontage und das Abschlussgespräch meldet.