Blogkrise … oder so

In letzter Zeit steht ziemlich wenig hier im Blog und ich überlege, ob ich das Bloggen nicht ganz sein lassen sollte.

Angefangen habe ich damals, weil es Saskia schlecht ging und ich den weit entfernt und verstreut lebenden Familien- und Freundeskreis auf dem aktuellen Stand halten wollte, ohne ständigen Telefonterror zu betreiben. Zunächst gab es dann eine Art Rundmails und später eben das Blog.

Inzwischen geht es Saskia zum Glück gut – damit ist ein wichtiges Thema weggefallen oder zumindest relativ unbedeutend geworden. Und ob unser Alltag für Außenstehende nun wirklich sooo spannend ist? Ich weiß nicht. Es gibt durchaus noch ein paar Sachen, über die ich bloggen könnte (und eigentlich auch wollte): Unseren Sommerurlaub im vorigen Jahr (aber interessiert das ein Dreivierteljahr später noch irgendwen?), Kunstwerke von Saskia, ein bisschen Bürokratie und noch ein paar andere Sachen. Und dann … dann dauert es ewig, bis Saskia abends endlich im Bett ist und ich bin anschließend so fertig, dass ich selbst nur noch in mein Bett falle oder es gerade noch für ein bisschen Lesen oder Fernsehen reicht, aber nicht mehr zum Bloggen. Hier bleibt gerade soooo vieles liegen, das ist richtig schlimm.

Schlachtfest und Schneemänner

Am Wochenende war mal wieder Schlachtfest angesagt und das fette Schwein musste dran glauben. Also das Sparschwein natürlich. Und auch diesmal ging es ohne dauerhafte Schäden für das Schwein ab – es wurde lediglich der Mageninhalt entnommen.

Schlachtfest

Insgesamt 702,43 € – damit ist die Bezahlung des Mietwagens dann auch gesichert 😉

Nachdem das Geld gezählt war, beschloss Familie Hauser noch, ein Bad darin zu nehmen. Sie schwimmen regelrecht im Geld. Dekadent!

Badetag in Hausach

Der Automat bei der Bank um die Ecke brauchte dann ziemlich lange, um die eingeworfenen Münzen zu zählen – aber zumindest haben wir uns das Rollen erspart.

Ansonsten ging es hier zwangsweise recht ruhig zu: Ich lag vorige Woche schon wieder mit üblem Husten so flach, dass nichts mehr ging und als es endlich besser wurde, fing Saskia an zu schniefen. Inzwischen sind wir beide auf dem Weg der Besserung, husten aber ab und zu noch heftig um die Wette und lungerten hier faul in der Gegend rum.

Immerhin reichte es am Samstag zu einem längeren Spaziergang, bei dem wir die ersten Frühjahrsboten entdeckten: Weidenkätzchen!

Kätzchen

Pünktlich zu den Winterferien (=Gestern. Und zwar nur gestern!) begann es hier zu schneien, zu schneeregnen, dann zu regnen und irgendwann doch wieder zu schneien, so dass Saskia Schneemann Nummer 4 und 5 der Saison bauen konnte. (Schneemann Nummer 3, den sie vor ca. 2 Wochen mit ihrer Freitags-Betreuerin von der Lebenshilfe gebaut hatte und der sich trotz permanenter Temperaturen über dem Gefrierpunkt sehr lange und tapfer hielt, war am Morgen verschieden.) Anschließend besuchten wir noch die Oma auf ein Stück Weihnachtsstollen und dann waren die Ferien auch schon vorbei. 😉

Schneemann

Der Schnee war so nass, dass die Schneemänner eigentlich eher Wassermänner sind, aber die Schneereste und das Gekrümel, das gestern Abend noch dazu kam, reichten heute sogar noch für Schneemann Nummer 6. Wenn das nicht ein erfolgreicher Winter ist! 😉

Yes, we do it again …

Ich habe es ja bereits am Rande erwähnt: Wir werden demnächst eine zweite Runde der Delfintherapie starten.

Vorgestern haben wir die Einkaufsliste ausgefüllt (das ist ein toller Service – wir bestellen, was wir für die ersten Tage brauchen und das wird uns bei der Ankunft ins Hotel bzw. die Unterkunft gebracht), wir überlegen noch, für welche Tage wir einen Mietwagen brauchen (das ist schwer zu entscheiden, weil wir die Therapiezeiten erst vor Ort erfahren) … und ich versuche gerade, im Januar Sommersachen zu kaufen, was gar nicht so einfach ist. Saskia braucht beispielsweise neue Sandalen und die gibt es derzeit tatsächlich noch nicht. Ein bisschen Zeit ist zum Glück noch, aber allmählich wird es ernst.

Vielleicht können wir diesmal ein paar Fehler vermeiden, die wir bei der ersten Therapie 2014 gemacht haben:

  • Den falschen Rückflugtag angeben, so dass der Shuttle-Bus zum Flughafen uns dann eben nicht abholen kam.

    Ich war so sehr auf „Wir sind am Sonntag wieder zu Hause.“ geeicht, dass ich beim Ausfüllen des Formulars auch den Sonntag angegeben hatte. Das Flugzeug startete allerdings bereits am Samstag Nachmittag, um am Sonntag Morgen in Europa zu sein. Das war mir zwar prinzipiell klar, aber nichtmal nach Hinweis der netten Dame vom CDTC am vorletzten Therapietag kam ich auf die Idee, die Angaben auf dem Formular nochmal zu kontrollieren.

    Das kostete uns einige Schreckminuten, als wir begriffen, dass wirklich kein Bus kommt (und nicht wie zunächst vermutet, einfach die Einheimischen die Ruhe weg haben) … und außerdem 40 $ fürs Taxi, die wir dann noch schnell am Automaten abheben mussten, weil wir vorher extra so ziemlich sämtliches Restgeld ausgegeben hatten.

    Diesmal habe ich den besten Ehemann von allen explizit gebeten, die Daten nochmal zu vergleichen, damit das nicht wieder passiert.

  • Teure Nicht-Telefonate führen. Telefonieren mit deutscher SIM-Karte ist auf Curaçao teuer. Das ist uns bekannt, deshalb machen wir das auch normalerweise nicht. Bei der Ankunft zu Hause Bescheid sagen, dass wir gut gelandet sind: Okay, das ist mir die 2,99 €/Minute wert, aber sonst … muss ja nicht sein.

    Trotzdem hatten wir bei der letzten Reise eine überraschend hohe Rechnung. Da waren zwei Gespräche nach Hause dabei und dann hatte der beste Ehemann von allen irgendwann versucht, mich zu erreichen, als wir mal getrennt unterwegs waren. Ich hörte es leider nicht klingeln und so erreichte er nur die Mailbox und legte auf. Allerdings wurde für die 3 Sekunden Anruf die komplette Minute berechnet. Und für mich der ankommende Anruf (Roaming-Gebühren) plus die Weiterleitung (also wieder zurück nach Deutschland) zur Mailbox … Das hatten wir dann später nochmal so ähnlich (dann mit hinterlassener Nachricht auf dem AB) und so kamen wir auf ca. 27 € für Telefonate, die insgesamt etwa 10 Sekunden gedauert haben und bei denen wir nichtmal miteinander gesprochen haben.

  • (Zuviel) Getränke vorm Sicherheitscheck kaufen. Je nach Flughafen ist es sehr unterschiedlich, ob und wo man auf die zulässigen Flüssigkeitsmengen kontrolliert wird. Beim Start in Deutschland konnte ich die am Flughafen gekaufte Flasche sogar mit ins Flugzeug nehmen. In Amsterdam beim Umsteigen ging dagegen gar nichts und auch in Curaçao standen wir plötzlich vor dem Problem, dass wir beim Sicherheitscheck plötzlich noch viel zuviel Getränke dabei hatten (weil ich diesen Check erst später erwartet hatte).

  • Irgendwelche Wertgegenstände offen im Hotel liegen lassen. Der iPod und der NoName-MP3-Player, die im Zimmer auf dem Schreibtisch lagen, sind jedenfalls nie wieder aufgetaucht. Wir vermuten ja, die Putzfrau war sauer, weil sie von uns zu schlecht bezahlt wurde und hat sich auf diesem Wege ihren Verdienst aufgebessert. Aber das ist nur eine Vermutung, beweisen können wir das nicht.

Nun ja, die Therapie ist jedenfalls gebucht und bezahlt, Flüge und Hotel ebenfalls, die Freistellung von der Schule für Saskia für die zwei Tage, um die wir die Schulferien verlängern werden, haben wir auch. Allmählich mache ich mir Gedanken um unsere Gepäckliste.

Ach ja, weil ich immer wieder mal gefragt werde: Nein, die Krankenkasse beteiligt sich nicht an den Therapiekosten, auch nicht anteilig. Ob die Kosten steuerlich absetzbar sind, hängt vom Finanzamt und den vorgelegten Bescheinigungen ab. Unser Finanzamt sah keinen Grund für steuerliche Absetzbarkeit. Es gibt die Möglichkeit, die Therapie über verschiedene Stiftungen oder Spenden zu finanzieren – das machen nach unserer Erfahrung etwa 90% der Teilnehmer. Wir haben uns damit allerdings nicht näher befasst, ich kann daher keine konkreten Tipps dazu geben.

Die reinen Therapiekosten betragen für zwei Wochen (10 Therapieeinheiten zu jeweils 2 Stunden) ca. 7500 $, dazu kommen die Kosten für Flug, Unterkunft, Verpflegung und ggf. Mietwagen.

Elphi am Morgen

Meine Mutti hatte Besuch, ich hatte noch Urlaub, der beste Ehemann von allen musste arbeiten und Saskia war im Hort angemeldet … also hatte ich etwas Zeit und machte mich bei -12°C auf den Weg, um mit meiner Mutti und „Nr. 4“ Hamburgs neues Wahrzeichen zu erkunden.

Die Elbphilharmonie wird zwar erst morgen offiziell eröffnet, die Plaza in 37m Höhe ist allerdings schon seit November geöffnet. „Wenn ich mitkomme, dann so früh wie möglich, sonst komme ich hier zu Hause zu gar nichts.“ sagte ich und nach einigem Hin und Her waren alle einverstanden, dass wir uns um 9 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle gegenüber der Elbphilharmonie („Baumwall“ heißt sie übrigens) treffen.

Schon von der Haltestelle aus hat man einen guten Blick auf die Hafencity und die Elphi.

Blick zur Elbphilharmonie

Aus der Nähe sah sie in der aufgehenden Sonne schon ziemlich eindrucksvoll aus.

Elbphilharmonie

Eintrittskarte Plaza

Der Automat zeigte sich großzügig und warf noch zwei zusätzliche Tickets für einen Besuch am Mittag aus, die wir allerdings nicht benötigten. Wir machten uns um halb 10 auf den Weg nach oben. Nur wenige andere Menschen hatten an diesem Tag und um diese Zeit das gleiche Ziel.

Rolltreppe

Über diese geschwungene Rolltreppe, deren Ende man von unten nicht sieht, wurde schon viel geschrieben – ich mache es also nicht. Sie ist durchaus schick. Oben angekommen gab es einen ersten Blick durch eine riesige Glassheibe nach draußen auf den Hafen.

Erster Blick nach draußen - hier noch hinter Glas

Jaaaa. Doch. Eindrucksvoll. Wir wollten aber weiter und ganz ohne Glas den Ausblick genießen. Die Sonne war inzwischen aufgegangen, es waren nur noch -5°C und da es absolut windstill war, kam es uns regelrecht warm vor. Also auf zur Außenplaza.

Hier geht es raus

Die geschwungene Glashaut wirkte etwas verwirrend, weil ich teilweise Schwierigkeiten hatte, einzuordnen, was auf der eigenen Seite (also hinter mir) ist und sich nur spiegelte und wo ich tatsächlich durch das Gebäude hindurch und auf den dahinter liegenden Hafen sah.

Außenplaza

Also lieber in die andere Richtung gucken: Nach Nordwesten zum Beispiel zum Michel …

Blick in Richtung Michel

… oder nach Nordosten.

Blick nach Nordosten

Wenn man weiter geht, blickt man nach Osten auf die Hafencity …

Blick zur Hafencity

… oder auf die Ladekräne …

Sonnenaufgang am Hamburger Hafen

Geht man noch weiter um das Gebäude herum, kann man von der Südseite die Musical-Gebäude von „König der Löwen“ und dem „Wunder von Bern“ sehen. Und natürlich auch immer wieder den Hafen …

Blick zum König der Löwen

… mit zahlreichen Schiffen und den Landungsbrücken im Westen und (ganz rechts im Bild) den „Tanzenden Türmen“ an der Reeperbahn.

Blick nach Westen

Irgendwann hatten wir uns dann aber doch erstmal satt gesehen und gingen wieder nach drinnen.

Elbphilharmonie innen

Musik gab es noch nicht …

Kurz vor der Eröffnung

… aber der Souvenirshop hatte schon geöffnet. Nach fast anderthalb Stunden verließen wir die Elbphilharmonie wieder und erfreuten uns beim Verlassen des Gebäudes an der fröhlich animierten Eingangswand.

Elbphilharmonie Eingang

Inzwischen war es deutlich voller geworden und ich bin sehr, sehr froh, dass wir vor dem großen Andrang da waren. Am einzigen richtig schönen, sonnigen und klaren Tag seit Wochen.

Die Elbphilharmonie ist optisch auf jeden Fall einen Besuch wert. Wie der Klang ist, werden wir wohl noch nicht so schnell erfahren, die Konzerte im nächsten halben Jahr sind ausverkauft, das Programm für die Zeit danach noch nicht veröffentlicht. Aber irgendwann klappt auch das und bis dahin muss ich die „Elphi“ erstmal noch dem Rest meiner Familie zeigen. Morgens – halb zehn in Hamburg 😉

Sanierungsfazit

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn (und weil es mich auch mal selbst interessierte) ;), hier mal die Verbrauchswerte für Strom und Gas für das vergangene Jahr. Ich habe leider in der Vergangenheit nicht immer genau am 1.1. des Jahres abgelesen, deshalb hab ich nicht aus jedem Jahr komplette Vergleichswerte, aber zumindest eine Tendenz ist trotzdem sichtbar, denke ich.

Zur Info: Wir leben zu dritt in einem Endreihenhaus mit 110m² Wohnfläche. Geheizt wird mit Gas, auch Warmwasser wird über die Gasheizung erwärmt. Gekocht und gebacken wird mit Strom.

2011 haben wir sämtliche Fenster ersetzt, im Sommer 2015 die Heizung ausgetauscht, das Bad umgebaut und die Außenwände gedämmt. Im Sommer 2016 wurde das Dach neu gedeckt und gedämmt. 2015 war hier eigentlich kein Winter und für ein komplettes Fazit müssen wir dann auch noch mindestens bis Ende 2017 warten, damit das Dach auch komplett in die Rechnung eingeht.

Hier aber trotzdem mal ein paar Verbrauchszahlen:

Stromverbrauch pro Jahr:
2010 – 3491 kWh
2011 – 3555 kWh
2012 – 3735 kWh
2013 – 3150 kWh (berechneter Wert aus 2 Jahren)
2014 – 3150 kWh (berechneter Wert aus 2 Jahren)
2015 – 3193 kWh
2016 – 3064 kWh

Gasverbrauch pro Jahr
2009 – 2599 m³
2010 – 3046 m³
2011 – 2351 m³
2012 – 2523 m³
2013 – 2710 m³ (berechneter Wert aus 2 Jahren)
2014 – 2710 m³ (berechneter Wert aus 2 Jahren)
2015 – 2039 m³
2016 – 1660 m³ (entspricht ca. 18.150 kWh)

Fazit:
Der Stromverbrauch ist geringfügig, der Gasverbrauch doch recht deutlich gesunken. Gegenüber dem Abrechnungszeitraum 2013 / 2014, wo wir bei knapp 1800€ / Jahr fürs Gas lagen, dürften es in diesem Jahr zwischen 1000€ und 1100€ pro Jahr sein (Abrechnung erfolgt jeweils im März / April).

Ergänzung 6.1.2017:
Bei einer Außentemperatur von -12°C herrschen in der ehemals kältesten Ecke des ungeheizten Schlafzimmers 21°C. Ob das so bliebe, wenn es draußen längere Zeit kalt wäre, weiß ich nicht, aber zumindest kurzfristig ist es ein schöner Effekt. Wir hatten die Heizung im Schlafzimmer seit Anfang 2016 nicht mehr eingeschaltet.

Jahresrückblick 2016

Auch in diesem Jahr gibt es zu Silvester einen Rückblick ausf vergangene Jahr.

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Schwer zu sagen. Persönlich war es anstrengend, hatte aber auch viele gute Phasen. Wenn ich die Gesamtlage so ansehe, habe ich es als ziemlich schlimm empfunden. Ich gebe dem Jahr mal eine 7,5.

Zugenommen oder abgenommen?

Ganz böse Frage. Ich weiß gerade gar nicht, wie viel ich Ende 2015 exakt wog, derzeit ist es jedenfalls viel mehr als es sein sollte. Wahrscheinlich zugenommen oder auf hohem Niveau konstant.

Haare länger oder kürzer?

Minimal kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch.

Mehr Kohle oder weniger?

Auf dem Gehaltszettel etwa gleich viel – und das ist inzwischen pro Stunde mehr als beim besten Ehemann von allen – wegen Teilzeit ist es insgesamt trotzdem weniger. Auf dem Konto viel, viel weniger. Wir haben bis auf eine Reserve für unvorhersehbare Notfälle in diesem Jahr nahezu alles ausgegeben. So leer wie Ende November waren unsere Konten schon lange nicht mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger als im vorigen Jahr, aber da war es auch extrem viel. Dieses Jahr war es immer noch sehr viel. Insgesamt gesehen haben wir unser Haus dank der Sanierungsarbeiten inzwischen fast zum zweiten Mal gekauft. 😮

Immmerhin ist es jetzt wenigstens außenrum soweit fertig (bis auf die Terrasse, aber die muss sich hinten anstellen). Sobald wir ausreichend Geld haben, sind erstmal Treppenhaus und Küche dran. Ich hoffe, der Kühlschrank hält noch solange durch.

Das meiste Geld ausgegeben?

Für die Sanierung unseres Hauses. Im diesem Jahr war es die komplette Dacherneuerung. Außerdem haben wir das Schlafzimmer renoviert, endlich die Wände von Balkon und Terrasse neu verkleidet (und gedämmt) und Ende November dann noch die Rollläden auf der Südseite erneuert (die auf der Nordseite haben wir schon 2011 mit den Fenstern ersetzt).

Außerdem haben wir eine große Reise für 2017 gebucht und bezahlt und mussten Waschmaschine und Geschirrspüler ersetzen.

Besseren Job oder schlechteren?

Denselben. Der beste Ehemann von allen hat ab übermorgen einen neuen und das ist gerade ein sehr seltsames Gefühl – auch für mich. Aber im alten Job passte einfach zu vieles nicht mehr.

Mehr bewegt oder weniger?

Zu wenig. Nachdem ich in der ersten Jahreshälfte festgestellt habe, dass mir Zumba zwar Spaß macht, aber die Drehungen und Sprünge meinen Gelenken nicht gut tun und Zumba Gold (das ist die „Alte-Leute-Variante“ von Zumba mit viel weniger Gehopse) leider nicht zu für mich kompatiblen Zeiten angeboten wird, sondern (zielgruppengerecht) Donnerstag vormittag oder so, blieb zumindest der regelmäßige Sport auf der Strecke. Ich war nur zwei- oder dreimal walken (im Jahr, nicht etwa in der Woche!). Immerhin sind wir zumindest im Sommer ein bisschen gewandert (und ich muss endlich mal noch darüber bloggen) und der laut Schrittzähler erreiche ich meist das Tagesziel von 8000 Schritten. (Die komplette Statistik dazu gibt es Anfang Januar, wenn ich das Ergebnis eines Jahres habe.)

Die meiste Zeit verbracht mit?
Saskia und dem besten Ehemann von allen. Und auch wieder mit Handwerkern und Bauarbeitern. Zum Glück auch mit Freunden und mit meiner Mutti, die nun nur noch ca. 1km entfernt wohnt.

Zum ersten Mal getan?

Mit Saskia im Konzert gewesen. Es waren keine großen Konzerte, man musste auch nicht stundenlang stillsitzen, aber dafür hat überwiegend sehr gut geklappt. Gehört haben wir „Herr Cello und Herr Cello“ (bzw. wegen Krankheit des einen Herrn Cello eher „Herr Cello und Herr Piano“) – da war Saskia mit dem besten Ehemann von allen, während ich mit meiner Mutti in Leipzig die letzten Umzugskisten packte.
Außerdem gab es Beethovens „Frühlingssonate“ und Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ – jeweils in kindgerechten Häppchen.

Am meisten Spaß hatte ich persönlich an „Peter gegen den Wolf“ – der Fortsetzung von „Peter und der Wolf“ als Gerichtsverhandlung (vielleicht war der Wolf ja unschuldig und der besoffene Jäger hat auf die Ente geschossen). Sehr lustig, allerdings wurde da Saskia irgendwann unruhig und erzählte, es sei ihr zu laut.

Nach langer Zeit wieder getan?

Eine Reise in die Karibik gebucht.

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die ständigen Verzögerungen beim Dachdecken.
Saskias teilweise extremes Rumgezicke und Gemaule.

Lieblingsblogs des Jahres?
Seit Jahren:
Suomalainen Päiväkirja – Karens finnisches Tagebuch,
Gut gebrüllt und
Frau … ähh … Mutti
Elisabeth mit Robert und
Tanja mit Niklas

Neu entdeckt (durch einen Link bei Frau Brüllen): Rabensalat .

Größter Wunsch fürs kommende Jahr?
Da es mit dem Weltfrieden dieses Jahr nicht geklappt hat, vielleicht ja 2017?!
Ansonsten ein weiterhin anfallsfreies Kind, das wieder etwas umgänglicher ist und natürlich Gesundheit für alle. Weniger Stress. Und einen guten Start in den neuen Job für den besten Ehemann von allen.

Fazit
2016 war ein durchwachsenes Jahr. Die Saniererei hat sich auch diesmal sehr hingezogen und mich ziemlich genervt. Folgen des Dachschadens sind im Keller noch immer zu sehen: Viele Dinge aus dem Schlafzimmer lagern noch immer unten und warten darauf, dass ich mal Zeit zum Räumen finde. Uff.

Wir hatten zum Glück keine größeren Krankheiten, Saskias Zähne konnte der Zahnarzt gut reparieren, die Verbrennung am Finger ist gut verheilt. Wir haben schöne Zeiten mit Freunden verbracht, hatten einen schönen Urlaub und haben endlich ein neues Dach überm Kopf (im alten Haus).

Ich wünsche uns allen ein gesundes neues Jahr!


2011, 2012, 2013, 2014 ,2015